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Mittwoch, 10. Mai 2017

Eins geht noch: Bärlauchsalz

Noch ein Bärlauch-Rezept, bestimmt schon tausendmal an anderer Stelle verbloggt oder sonstwie im Netz veröffentlicht, aber dennoch hau ich euch meines zur Wochenmitte auch noch um die Ohren. Ihr solltet nämlich unbedingt wissen, dass uns beim Öffnen der Haustür seit der Produktion dieses Salzes jedes Mal ein wunderbarer (???) Bärlauch-Hauch entgegen schlägt. Hält sich hartnäckig, daher unbedingt so viel Lüften wie nur möglich, wenn man da empfinglich ist.


Geschmacklich finde ich das Salz total klasse, vor allem auf Tomaten und meinem Frühstücksei. Ich ärgere mich nur ein wenig, dass ich die komplette Menge hinterher nochmal durch den TM gejagt und für meinen Geschmack auch etwas zu fein geschreddert habe. Zum Verschenken ist das natürlich praktischer, da nicht jeder eine Salzmühle hat, trotzdem werde ich beim nächstem Mal eine kleine Menge der groben Mischung aufheben und frisch mahlen, wenn nötig...


REZEPT für 1 großes Glas

100 g Bärlauch
400 g Meersalz, grob

Bärlauch im TM auf Stufe 5-6 schreddern, so gut es geht, dann etwa 70 g Salz hinzufügen und 15 Sekunden auf Stufe 10 mixen. Restliches Salz hinzufügen, auf Stufe 3 vermischen und die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech verstreichen. Bei 50°C (Umluft) bei geöffneter Ofentür (einen Kochloffel dazwischen klemmen) 3 Stunden trocknen, ab und an umrühren.
Und: FENSTER ÖFFNEN, KÜCHENTÜR SCHLIEßEN!

Ein tolles, einfaches Geschenk aus der Küche, das natürlich mit allen möglichen Kräutern funktioniert.

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