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Samstag, 29. Oktober 2016

Zwiebelkuchen!!!

Beinahe hätte ich es vergessen, euch von DEM Zwiebelkuchen zu berichten, den ich kürzlich gebacken habe! Es tut mir schrecklich leid, denn nun ist die Federweißer-Zeit so gut wie um und ich komme hier noch mit einem Zwiebelkuchen-Rezept um die Ecke. Nun gibt es glücklicherweise Menschen (wie mich), die nicht unbedingt Federweißer zum Zwiebelkuchen brauchen und ihn auch gerne solo - oder natürlich mit einem frischen Weißwein ;) - genießen.
Aufmerksam wurde ich auf das Rezept, welches im Original hier bei Steph zu finden ist durch die Überschrift ihres Posts. "Zwiebelkuchen, DER!" war dort zu lesen. Dazu eine ansprechende Beschreibung, geniale Bilder und schon hatte sie mich. Also nichts wie ab zum Metzger, guten Speck kaufen, und ran an die Zwiebel. Bereut habe ich es natürlich nicht: Ein gelingsicheres, geniales Rezept. Wie so oft.
Das wird nun auch mein Standard-Zwiebelkuchen.

REZEPT für 1 kleines Blech

Für den Teig:  
250 g Dinkelmehl, Type 630  
1/4 Würfel Frischhefe
etwas Milch  
1 TL Honig
1 TL Salz  
150 ml kaltes Wasser  
1 EL neutrales Öl

Für den Belag:  
1 kg Gemüsezwiebeln (bereits geschält)  
175 g Speck im Stück mit Schwarte  
Butterschmalz  
3 Eier  
200 g fettreduzierte Crème fraiche  
frisch geriebene Muskatnuss  
Salz  
Pfeffer
1 TL 
geräuchertes Paprikapulver

 
Hefe und Honig in der Milch auflösen und stehen lassen. Die restlichen Zutaten vermischen, Hefemix dazu geben und alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Die Schwarte vom Speck schneiden und die Fettseite kreuz und quer einritzen, in etwas Butterschmalz in einer großen Pfanne mit der Fettseite nach unten bei mittlerer Hitze auslassen (aufpassen, dass der Speck nicht verbrennt und zu sehr bräunt).  Den Speck fein würfeln und zusammen mit den Zwiebelwürfeln in der Pfanne (ggf. noch eine zweite verwenden) bei mittlerer Hitze schmoren, bis die Zwiebeln schön glasig sind und der Speck leicht gebräunt. Die Eier mit der Crème fraiche glattrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.  Den Hefeteig auf einem mit Backpapier ausgelegten ausrollen und an den Seiten einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.  Zwiebelmix auf dem Teig verteilen und den Guss darüber gießen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 15 min ruhen lassen, dann noch warm genießen.



Vielen Dank, liebe Steph, für das tolle Rezept! 
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende! 

Samstag, 22. Oktober 2016

Nur das gute Zeug: Laugenburger mit Ziegenkäse und Feigen

Burger baue ich ja wirklich sehr gerne zusammen - da kann man sich so richtig austoben, kombinieren, probieren... Gäste, denen nicht alles schmeckt, lassen die "kritischen" Zutaten einfach weg und kombinieren nach eigenem Geschmack. So sollte für jeden der perfekte Burger herauskommen, wenn man eines beachtet: Gute Zutaten verwenden!

REZEPT für 3 Burger

Für die Patties:
600 g Rinderhack (vom Metzger frisch gewolft)
Salz
Pfeffer

Für die Schalotten:
3 Schalotten
1 TL gehackter Thymian
2 gehackte Salbeiblätter
1 TL Butterschmalz
Salz
Pfeffer
1 TL brauner Zucker
1 Schuss Apfelessig

Für die Feigen:
3 Feigen
1 TL Butter
1 EL Honig
Salz
Pfeffer

außerdem:
3 Laugen Burger Buns
Rucola
mittelscharfer Senf
2 Ziegenkäse (Crottin)


Schalotten abziehen, halbieren und in heißem Butterschmalz bei kleiner bis mittlerer Hitze 20 min anbraten, dann mit dem Zucker karamellisieren, Thymian und Salbei zugeben, salzen und pfeffern und mit Apfelessig ablöschen. Abgedeckt weiterschmurgeln lassen (ca. 10 min), abschmecken und beiseite stellen.
Feigen in der Butter bei mittlerer Hitze von beiden Seiten kurz anbraten, Honig hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus dem Fleisch 3 Patties formen und auf dem Grill (am besten in einem speziellen Gitter oder eine Schale) bei starker Hitze grillen, danach erst salzen und pfeffern. Käse in Scheiben schneiden.
Buns halbieren und toasten, untere Hälfte mit Senf bestreichen, Rucola und Feigen darauf verteilen, das gebratene Patty darauf setzen, Käse darauf legen und die Schalotten wiederum darauf geben. Deckel drauf und genießen!

Habt ein schönes Wochenende!

Samstag, 15. Oktober 2016

Spinatspatzen mit Rote Bete - "Bröseln" und Parmesan

Gutes kann so einfach sein. Manche Gerichte kommen ohne viel Schnick-Schnack daher und begeistern trotzdem so sehr, dass man kaum genug davon bekommen kann. Mir geht es so mit vielerlei Hausmannskost wie Käsespätzle, Gulasch... Kürzlich bekam ich kleine Kartoffeln vom Feld eines Kollegen, die wir im Ganzen gebraten mit Bergpfeffer, Murray River Salt und gebratenen Kräuterseitlingen genossen. Kein Firlefanz, nur gute Zutaten.
So auch dieses Gericht: Spinatspätzle wollte ich ohnehin schon ewig machen, mit meinem neuen Spätzlehobel und dem Thermomix befand ich, dass die Zeit nun endlich reif sei. Um das Ganze farblich etwas aufzuhübschen, gab es als Farbtupfer rote Bete - Würfelchen dazu. Ich konnte kaum genug kriegen...

REZEPT für 4 Personen

Für die Spätzle:
250 g Blattspinat (TK)
200 g Dinkelkörner
200 g Dinkelmehl Type 630
6 Eier (Größe M)
Salz
Muskatnuss

Für die "Brösel":
3 kleine Rote Bete Knollen (à ca. 65 g)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Himbeer-Salz
Pfeffer

außerdem:
Butterschmalz
Butter
Parmesan

Dinkelkörner im TM fein mahlen, umfüllen. Aufgetauten Spinat mit den Eiern darin fein mixen, Mehl und gemahlene Dinkelkörner, etwas Muskatnuss und 1,5-2 TL Salz hinzufügen und zu einem zähen Spätzleteig verarbeiten. Teig portionsweise mit einem Spätzlehobel in leicht siedendes Salzwasser geben, die Spätzle sind gar, wenn sie oben schwimmen. Herausheben und abtropfen lassen.
Derweil Rote Bete schälen, Zwiebel und Knobi abziehen und beides fein hacken. In Butterschmalz bei mittlerer Hitze knusprig braten, dabei zunächst die Rote Bete anbraten und erst später die Schalotte und ganz zum Schluss den Knoblauch zugeben. Mit Himbeersalz und Pfeffer abschmecken.
Inzwischen die Spätzle ebenfalls in Butter anbraten, auf Teller verteilen, Brösel darüber geben und mit Parmesan und frisch gemahlenem Pfeffer bestreut servieren.




Entweder solo genießen oder beispielsweise mit gebratenen Kräuterseitlingen servieren.

Passend zum herbstlichen Wetter :)
Schönes Wochenende!

Samstag, 1. Oktober 2016

Gesundes Frühstück? Kokos-Nuss-Müsli mit Trockenfrüchten und Bananenchips

Müsli mache ich selbst. Schaut man sich nämlich an, was in fertigen Müsli-Mischungen, insbesondere Knuspermüsli, so drin ist, fällt vor allem eines ins Auge: ZUCKER. Zwar meist lecker, aber pappsüß und leider ungesund kommen somit viele Produkte daher. Nicht alle, es gibt sicher Ausnahmen, aber dennoch bin ich schon vor langer Zeit darauf umgestiegen, mir mein Müsli selbst zu mischen. Bislang gab es meist dieses oder jenes Granola, in verschiedenen Varianten und Abwandlungen (mit Zimt, Tonka, mit Kokos, ohne Kokos...), oder auch mal Quinoa-Müsli. Nun war mir mal nach etwas Neuem und so ging ich bei den Kollegen auf die Suche. Gefunden habe ich dieses leckere Müsli hier bei Heike von relleomein und eine leicht abgewandelte Version mit meinem neuen Thermomix hergestellt...

REZEPT
10 g Leinsamen
100 g Mandeln
40 g Walnüsse
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Sesam
20 g Kokosraspel
250 g kernige Haferflocken
1 Prise Meersalz
80 g Honig
10 g neutrales Öl
60 g Apfelmus
30 g braunes Mandelmus (oder ein anderes Nussmus)   
50 g gemischte getrocknete Früchte (Pflaumenstücke, Kirschen, Cranberries, Aroniabeeren)
10 g Rosinen
1 Handvoll Bananenchips
1 Handvoll Kokoschips



Leinsamen in den Mixtopf des TM geben und 5 Sekunden Stufe 10 schroten. Mandeln und Walnüsse dazu geben und 3 Sekunden Stufe 5 hacken, alles umfüllen.
Honig mit Apfelmus, Mandelmus, Salz und Öl in den Mixtopf geben und 4 Minuten 100 Grad Stufe 1-2 kochen.
Nussmischung, Sonnenblumenkerne, Sesam, Kokosraspel und Haferflocken ebenfalls in den Mixtopf geben und ca. 30 Sekunden Linkslauf Stufe 4 mit Hilfe des Spatels verrühren.
Das Müsli auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausbreiten.
Im vorgeheizten Backofen bei 150°C (Ober-/Unterhitze) für 30 min backen. Nach jeweils 10 min Backzeit umrühren, anschließend auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen.
Trockenfrüchte, Bananen- und Kokoschips unter das Müsli mischen und in einem fest verschlossenen Einmachglas aufbewahren.


Das Ganze lässt sich natürlich auch ohne TM zubereiten, dafür geschrotete Leinsamen kaufen, Nüsse per Hand hacken und den Sirup auf dem Herd köcheln lassen.

Danke, liebe Heike, ein super leckeres Müsli!