Seitenwechsel

Freitag, 10. Oktober 2014

Beliebter Klassiker: Nussecken

Es gibt so ein paar Dinge, die auf keiner Geburtstags-Kaffeetafel fehlen dürfen, zumindest ist das bei den meisten Familien so. Sei es Käsekuchen, Donauwellen, Marmorkuchen, Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder Schokoladenkuchen - meist gibt es eine Sorte Kuchen, ohne die gar nicht erst gefeiert wird. Bei vielen sind das Nussecken, dabei sind die gar nicht so leicht hinzubekommen. Oft werden sie zäh, trocken, knochenhart oder es fehlt die Marmelade, die meiner Meinung nach wirklich, wirklich unter die Nussmasse gehört.
Auch ich habe lange gesucht, bis ich das perfekte Rezept gefunden habe.
Diese Nussecken schmecken klasse, sind aber echt mächtig - daher unbedingt in kleine Stücke schneiden!



REZEPT für 1 großes Blech (ca. 50 Nussecken)

Für den Teig:
500 g Dinkelmehl
2 TL Backpulver
250 g kalte Butter in Würfeln
150-200 g Zucker (je nach Belieben)
1 Prise Salz
3 Eigelb
etwas kaltes Wasser

Für den Belag:
400 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker
2 EL Rum
2 Eigelb
5 Eiweiß
250 g weiche Butter

außerdem:
4-6 EL Pfirsischmarmelade (mangels Aprikosenmarmelade)
200 g dunke Kuvertüre

Für den Teig Mehl mit Zucker und Salz sowie Backpulver mischen. Butter und Mehlmischung zwischen den Fingern zerreiben, bis feine Brösel entstehen. Dann rasch die Eigelbe unterkneten, nach Bedarf etwas Wasser zugeben, bis ein vernünftiger Mürbeteig entsteht. In Folie gewickelt kalt stellen.
Butter mit Zucker, Haselnüssen, Rum und Eigelben vermischen, Eiweiß steif schlagen und unterheben. Den Ofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Teig auf Backblechgröße ausrollen. Marmelade erwärmen, den Teig damit bestreichen und die Nussmasse darauf verteilen. Im Ofen 25-30 Minuten backen, dann herausnehmen und sofort in kleine Dreiecke schneiden. Abkühlen lassen, die Enden in flüssige Kuvertüre tauchen und trocknen lassen.


Aber vorsicht: Suchtpotenzial!