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Samstag, 24. Mai 2014

(Fast) neu entdeckt: Schokoladen-Guinness-Eiscreme

Vor laaaaanger Zeit habe ich hier bei Paule eine Eiscreme entdeckt. Eine Eisreme mit Schokolade und Guinness, die mich sofort neugierig gemacht hat - aber leider hatte ich da noch keine Eismaschine. Damals habe ich mir vorgenommen, das Eis SOFORT herzustellen, sobald ich eine Eismaschine habe. Seit beinahe einem Jahr bin ich nun stolze Besitzerin einer Eismaschine, aber wie das so ist: Ich hatte das Rezept vollkommen vergessen! Bis es mir vor kurzemvon Steph (hier) wieder in Erinnerung gerufen wurde...
Leicht abgewandelt ist dies hier nun meine beschwipste Version:

 

REZEPT für 8 Portionen

200 g Vollmilch-Schokolade
375 g Vollmilch
125 g Crème double
50 g Rohrohrzucker
50 g Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eigelb
180 ml Guinness Bier





Schokolade hacken und in eine mittelgrosse Schüssel geben.
Milch, Crème Double und Salz in einen Topf geben und erwärmen, bis die Mischung dampft. Die .
Eigelbe mit Zucker und Vanillezucker in einer Metallschüssel aufschlagen, die Milchmischung in einem dünnen Strahl hinzugeben und langsam unterrühren.
Die Masse zurück in den Topf geben und mit einem hitzebeständigem Spatel bei kleiner bis mittlerer Hitze rühren, bis die Creme deutlich eindickt (77-79°C).
Die heiße Creme durch ein Sieb über die gehackte Schokolade geben und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Dann das Guinness unterrühren, abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Eismasse in die vorbereitete Eismaschine geben und in ca 30-45 min cremig gefrieren lassen, dann umfüllen und im Tiefkühler 2 Stunden nachgefrieren lassen.


Sehr lecker - leicht herb und doch süß :)
Lieben Dank, Steph und Paule!
Und euch allen natürlich ein wunderschönes Wochenende!

Samstag, 17. Mai 2014

Wenn mal Zeit ist: Buttermilch-Dinkel-Toastbrot

Gruselig, was in gekauften Broten oft drin ist, oder? Wir haben leider nicht das Glück, einen Bäcker gefunden zu haben, der tatsächlich noch selbst frisch backt - bleibt also nur, selbst zu backen, wenn man wirklich sicher gehen will, dass keine Inhaltsstoffe drin sind, die nicht reingehören. Leider reicht dazu nur allzu selten die Zeit - wenn überhaupt, kommen nur die Wochenenden in Frage. Das Buttermilch-Toastbrot von zorra hatte es mir schon länger angetan, aber erst vergangenes Wochenende hatte ich Zeit, eine leicht abgewandelte Version mit Dinkelmehl zu backen...



 REZEPT für 1 Brot

30 ml lauwarmes Wasser
15 g Frischhefe
450 g Dinkelmehl (Typ 630)
50 g Pastamehl (ich hatte noch Reste)
250 g Buttermilch
45 g Butter, geschmolzen
10 g Salz
15 g Zucker

außerdem:
etwas geschmolzene Butter zum Bestreichen





Die Hefe und Zucker im Wasser auflösen.
Mehl mit Salz mischen und in eine Schüssel geben, Hefewasser und Buttermilch zugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts kneten. Sobald der Teig zu einem Ball zusammenkommt die Butter dazugeben, unterkneten und anschließend mit den Händen auf der Arbeitsfläche zu einem weichen, geschmeidigen Teig kneten.
Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Dann den Teig einmal zusammenfalten (stretch & fold) und weitere 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem Ball formen und etwa 10 Minuten abgedeckt entspannen lassen.
1 Kastenform von 30 cm Länge mit Backpapier auslegen und den Teig wie folgt formen:
Teigball zu einem Rechteck auseinanderdrücken (Breite entspricht etwa der Kastenform). Die obere kurze Seite zu einem Drittel nach unten einschlagen, mit der Handkante gut andrücken. Erneut die obere Seite nach unten schlagen, wieder fest drücken., ein drittes Mal wiederholen, sodass eine glatte Rolle entsteht. Diese mit der Naht nach unten in die Kastenform legen und abgedeckt 1 weitere Stunde gehen lassen.
Derweil den Backofen auf 175°C vorheizen.
Das Brot in den Ofen schieben und 35 Minuten in der Form backen, dann herausnehmen, aus der Form stürzen und weitere 15-20 Minuten ohne Form backen. Ich habe, wie zorra, die Oberfläche mit Alufolie abgedeckt, da auch ich für Toast eine helle Oberfläche bevorzuge.
Nach Ende der Backzeit das Brot herausnehmen und auf einen Rost stellen. Noch heiß mit etwas geschmolzener Butter bepinseln und dann auskühlen lassen.


Das mache ich jetzt definitiv öfter - schmeckt so viel besser als gekauftes Toastbrot und frei von merkwürdigen Inhaltsstoffen... Mich macht süchtig: Heißer Toast mit Nuss-Nougat-Creme (die eine - ihr wisst schon ;))
Was esst ihr am liebsten auf eurem Toast?

Samstag, 10. Mai 2014

Noch ein Ostergeschenk: Eingelegter Feta

Kurz und knapp: Heute gibt es noch eines meiner Ostergeschenke für euch. Gefunden habe ich das Rezept hier in Stephs Kuriositätenladen. Der Feta schmeckt echt toll - lieben Dank, Steph!



ZUTATEN für 5 Gläser

400 g Feta
1 EL getrockneter Oregano

frisch gemahlener bunter Pfeffer
150 g Softtomaten
1/2 TL Piment d'espelette
2 Zweige frischer Rosmarin
1/2 TL getrocknete Knoblauchflakes
Olivenöl

 




Feta in 1x1 cm große Würfel schneiden, mit Oregano und Pfeffer würzen. Tomaten in Streifen schneiden, Rosmarinnadeln abzupfen und hacken.
Feta, Tomaten, Rosmarin, Knoblauchflakes und Piment d'espelette mischen und in Schraubgläser geben. Mit Olivenöl auffüllen und ca. 1 Woche im Kühlschrank ziehen lassen, dabei darauf achten, dass der Feta immer komplett mit Öl bedeckt ist.


Schönes Wochenende!!!

Sonntag, 4. Mai 2014

Aus dem Osternest: Zitronenkuchen mit Thymian im Glas

Selbstgemachtes finde ich ja als Mitbrinsel immer sehr nett. Zu Ostern hatte ich auch wieder einige Kleinigkeiten für Freunde und Familie vorbereitet, die alle gut ankamen. "Was hast du denn da wieder gezaubert?", hieß es dann, oder "Ooooooh, na da bin ich ja mal gespannt!". Die Freude über die selbstgemachten Ostergeschenke hat mich wirklich sehr gefreut - es ist schön, wenn man lieben Menschen auch mit kleinen Dingen eine Freude machen kann. Nach einer Abwandlung des unglaublichen Zitronenkuchens gab es dieses Jahr unter anderem diesen Glaskuchen:


REZEPT für 5 Gläser à ca. 370 ml

280 g Mehl
50 g gehackte Mandeln
1,5 TL Backpulver
175 g Zucker
25 g Vanillezucker
200 g weiche Butter
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
Saft von 1-1,5 Zitronen
4 Eier
1 Prise Salz
1 TL getrockneter Thymian



Backofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen, die Gläser mit Butter gründlich einfetten und mit Mehl ausstäuben. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen und mahlen. Butter und Zucker schaumig rühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Mandeln, Salz und Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und ebenfalls unterrühren, nicht zu lange. Zum Schluss den Thymian sowie Zitronensaft und -schale unterrühren. In die Gläser füllen und 30-40 min backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen, mit Schraubdeckeln fest verschließen und im nun ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

Da dies mein erster Kuchen aus dem Glas ist, kann ich keine Angaben zur Haltbarkeit machen - ich denke aber, dass er bei den meisten nicht alt geworden ist... ;)

Schönen Sonntag!

Freitag, 2. Mai 2014

Inspiriert: Ofenspargel mit Salat und Ziegenkäse

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag gestern?
Wir schon, wir haben dem mäßigen Wetter getrotzt, gegrillt, Rhabarber-Sirup mit Sekt getrunken und es uns gut gehen lassen.
In den Mai getanzt haben wir am Abend vorher zwar nicht, aber dafür gut und leicht gegessen und es uns dann auf der Couch gemütlich gemacht. Inspiriert zu diesem Gericht hat mich, mal wieder, deli - und damit neigt sich mein Test dem (vorläufigen) Ende. Mehr dazu findet ihr hier und hier...


Ich wollte das Originalrezept, welches mich mit der Kombination von Spargel, rosa Beeren und Ziegenfrischkäse sofort angesprochen hat, eigentlich tatsächlich"richtig" nachkochen - doch dann habe ich einige Zutaten (Mohn, Löwenzahn...) nicht bekommen und es frei Schnauze abgewandelt. Geschmeckt hat es super - man muss sich ja auch nicht immer ans Rezept halten...



REZEPT für 2 Personen

1 kg weißer Spargel
ca. 5 EL Olivenöl
Saft von ca. 1/2 Zitrone
2 EL Haselnussöl
1 EL Honig
1 EL süßer Senf
Salz
Pfeffer
Rosa Beeren
2 EL geröstete Mandelblättchen
100 g gemischter Salat (z.B. junger Spinat und Lollo Rosso)
100 g Ziegenfrischkäsetaler



Spargel waschen, schälen, holzige Enden abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit etwa 2 EL Olivenöl beträufeln, salzen und im vorgeheizten Ofen bei 200° (Ober-/Unterhitze)  25-30 min backen. Derweil restliches Öl, Zitronensaft, Honig, Senf, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren (die Mengen habe ich jetzt geschätzt - also einfach selbst ausprobieren und nach Geschmack anpassen!). Salat waschen, trocken schleudern und auf Teller verteilen. Einen Teil des Dressings daüber träufeln, dann die fertigen Spargelstangen darauf legen und den Rest Dressing darüber verteilen. Mit Mandelblättchen bestreuen, Ziegenfrischkäse darauf anrichten und mit rosa Beeren bestreut servieren.


Hmmm... Hatte mit dem Originalrezept zwar nicht mehr viel gemeinsam - aber das könnt ihr ja in der deli (1/2014) nachlesen!
Ach ja, mein Fazit zur Zeitschrift: Ich mag sie sehr. Die Rezepte, die ich nachgekocht habe, sind gelungen und haben klasse geschmeckt, die  Aufmachung gefällt mir sehr und neben den Rezepten sind weitere interessante Artikel enthalten - zum Beispiel Tipps einer Bloggerin für London-Reisende, die ich angesichts meines nahenden Kurztrips auf die Insel sehr gut gebrauchen kann.
Also: Daumen hoch, ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe!