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Mittwoch, 30. April 2014

deli-Rezepttest Nr.2: Rhabarber-Orangen-Sirup

Eins vorneweg: Diesen Sirup habe ich nicht selbst gemacht! Ich möchte mich keinesfalls mit fremden Federn schmücken - das Fläschchen habe ich von einem lieben Menschen bekommen, der nicht nur so nett war, am deli-Test teilzunehmen, sondern auch gleich etwas nachgekocht und mir das Ergebnis vorbeigebracht hat. Das finde ich wirklich klasse, vielen, vielen lieben Dank!
Der Sirup schmeckt echt klasse, vor allem zum Aufpeppen eines Gläschens voll Sekt, aber sicherlich auch mit Mineralwasser :)

REZEPT
1 kg Rhabarber (geputzt und in 2 cm dicke Stücke geschnitten)
300 g Zucker
5-6 Saftorangen (Bio)
1/2 Vanilleschote


Rhabarberstücke mit Zucker und der dünn abgeschälten Schale einer (gewaschenen) Orange  in einen Topf geben. 500 ml Saft auspressen, dazu geben und aufkochen, dann zugedeckt 20 min kochen lassen. Durch ein Sieb in einen weiteren Topf abgießen und den Rhabarber 1 Stunde abtropfen lassen. Vanilleschote auskratzen und Mark sowie Schote in den Saft geben und bei starker Hitze auf 750 ml Sirup einkochen, das sollte etwa 20 min dauern. Heiß in sterile Flaschen abfüllen (Vanilleschoten vorher rausfischen) und verschließen.
(Quelle: deli 1/2014)




Damit wünsche ich euch einen schönen 1.Mai und ein erholsames langes Wochenende (falls ihr frei habt :))

Freitag, 25. April 2014

Coca Mallorcina - aber mit Vollkorn und Büffelmozzarella!

Bei Christina von newkitchontheblog entdeckte ich vor laaaaaanger Zeit eine Pizza, die keine Pizza ist. Es fehlte die Tomatensauce, es fehlte der Käse - was zum...? Was haben die Italiener sich denn da ausgedacht, ist denen das echte Pizzarezept abhanden gekommen? Moment mal, das ist ja gar nicht italienisch! Das Gericht mit feuriger Chorizo und aromatischem Gemüse gehört in die spanische Küche, wie mir beim Lesen klar wurde. Coca Mallorcina nennt sich das Ganze und es schmeckt wirklich toll, vor allem im Sommer, wenn Paprika und Co. so richtig viel Geschmack haben.
Christina hat dazu übrigens eine lustig-kuriose Geschichte - ich sage nur Cola und eine braungebrannte Klassenkameradin. Neugierig? Dann unbedingt nachlesen ;)
Ich habe die Coca mittlerweile schon mehrmals gebacken und zwar jedes Mal ein bisschen anders. Herausgekommen ist beim letzten Mal eine Variante mit Vollkornmehl und Büffelmozzarella, die zwar nicht mehr viel mit dem Originalrezept zu tun hat, aber dennoch sehr lecker war...


 
REZEPT für 3-4 Personen

Für den Teig:
150 g Mehl
100 g Vollkornmehl
eine Prise Zucker
1/2 Pk. Trockenhefe
ca. 100 ml Wasser
2 EL ml Olivenöl
1 Eigelb
1 TL Salz
Mehl zum Arbeiten




Für den Belag:
Paprikapulver rosenscharf
1 gelbe und 1 rote Paprikaschote
1 Peperoni
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zucchini
1 Aubergine
100 g Chorizo, in hauchdünne Scheiben geschnitten
getr. Thymian
Olivenöl zum Beträufeln
Pfeffer
Fleur de Sel
125 g Büffelmozzarella

Hefe und Zucker im Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, die Hefemischung dazugeben und mit einer Gabel leicht verrühren. Olivenöl, Eigelb, Salz und bei Bedarf mehr Wasser hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. In eine mit Olivenöl gefettete Schüssel geben, abdecken und 1 Stunde aufgehen lassen. Für den Belag die Paprika putzen, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Peperoni in feine Ringe schneiden (Kerne entfernen), Zwiebeln in Streifen schneiden, Knoblauch fein hacken, Zucchini und Aubergine in dünne Scheiben schneiden. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2-3 mm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit Olivenöl bestreichen und mit Paprikapulver bestreuen. Gemüse auf dem Teig verteilen (bis auf den Knoblauch und die Peperoni) und die Coca im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad ca. 15 Minuten backen. Dann Chorizo, Knoblauch, Thymian und Peperoni darauf verteilen und weitere 10-15 min backen. Vor dem Servieren pfeffern, mit etwas Fleur de Sel bestreuen und den Büffelmozzarella zerzupfen und darauf verteilen.



Einmal mehr herzlichen Dank, Christina!

Montag, 21. April 2014

deli-Rezepttest zu Ostern: Rhabarber-Sahnetorte

Pünktlich zu Ostern habe ich frischen Rhabarber aus heimischen Gärten bekommen - das rief geradezu nach einen schönen Rhabarberkuchen für die österliche Kaffeetafel. In der Zeitschrift deli (1/2014) , die ich gerade testen darf, fand ich ein schönes Rezept für eine Rharbarber-Sahnrtorte, die auf den Fotos im Heft wirklich klasse aussah. Zwar mag ich eigentlich keinen Baiser, aber in Verbindung mit der süß-säuerlichen Sahnecrème schmeckt er wirklich toll!
Mein Foto ist nicht so schön wie das in der Zeitschrift, aber geschmacklich ist die Torte wirklich klasse (ich hab nur minimale Änderungen vorgenommen). Einzig die Crème könnte man noch optimieren - so ganz ohne Gelatine läuft sie doch recht schnell weg. Bis zum Servieren daher unbedingt mit einem Tortenring umschließen!


REZEPT für 12 Stücke

Für die Crème:
500 g Rhabarber (geputzt)
3 EL Beerenmark (für die Farbe)
120 ml Holunderblütensirup (am besten selbstgemacht)
60 g Zucker
3 EL Speisestärke
2 Päckchen Sahnesteif
500 g Schlagsahne
Für die Böden:
140 g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Backpulver
130 g weiche Butter
220 g Zucker
4 Eier
4 EL Milch
50 g Mandelblättchen


außerdem: Puderzucker zum Bestäuben

Rharbarber in kleine Stücke schneiden und mit Zucker, Beerenmark und Sirup aufkochen und geschlossen köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Speisestärke in etwas kaltem Wasser glattrühren und unter Rühren in den Rhabarber geben, aufkochen und zum Abkühlen in eine Schüssel füllen.
Die Böden Backen: Ofen auf 150° (Umluft) vorheizen und die Eier trennen. Butter mit 100 g Zucker schaumig rühren, eine Prise Salz, Milch und Eigelbe dazugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver darüber sieben und rasch unterrühren. 2 Springformböden (Durchmesser 26cm) mit Backpapier auslegen und den Rand darum schließen. Teig auf beide Formen verteilen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, den restlichen Zucker einrieseln lassen und den Schnee auf den Böden verteilen. Mit Mandelblättchen bestreuen und im Ofen 35-40 min backen. Herausnehmen, mit dem Messer einmal am Rand entlang fahren und in den Formen abkühlen lassen.
Für die Crème die Sahne mit Sahnesteif sehr steif schlagen und ca. 4 EL unter das erkaltete und glatt gerührte Rhabarberkompott rühren. Dann die restliche Sahne unterheben. Die Crème auf einem Boden verteilen, den anderen Boden in 12 Stücke schneiden und darauf setzen. Bis zum Servieren mit einem Tortenring umschlossen kalt stellen - mit Puderzucker bestäubt servieren (hab ich vergessen).

Frohe Ostern euch allen, ich hoffe, ihr hattet bisher ein schönes Fest mit euren Lieben?

Freitag, 18. April 2014

Karfreitags-Räucherlachs-Sushi


Karfreitag. Bei uns gibt es da traditionell Fisch. In verschiedensten Variationen -  mal im ganzen, mal das Filet, früher bestimmt als Fischstäbchen. Als Kind steht man ja bekanntlich total auf sowas ;)
Mit Salat, Kartoffeln, Nudeln und Blattspinat... Die Liste ist lang.
Sushi gab es allerdings noch nie (das hätte ich als 6-Jährige sicher in hohem Bogen ausgespuckt), Zeit also für etwas Neues!

Und was gibt es bei euch heute?

REZEPT für 2 große Portionen

200 g Sushi-Reis
gut 1/2 EL brauner Zucker
40 ml Reisessig
1 TL Salz
1/2 reife Avocado
1/4 Salatgurke
ca. 100 g Räucherlachs
3 EL gerösteter weißer Sesam
1 EL gerösteter schwarzer Sesam
2 Nori-Blätter
Wasabi-Paste
etwas Frischkäse
1 Handvoll Rucola
Sojasauce
Sushi-Ingwer


Sushi-Reis garen: Reis in einem Sieb abbrausen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Mit 300-350 ml kaltem Wasser und Salz aufsetzen, bei mittlerer Hitze aufkochen und 1 min sprudelnd offen kochen lassen. Dann Herdplatte abschalten oder auf kleinste Flamme stellen und zugedeckt 10-12 min quellen lassen. Reisessig mit Zucker verrühren. Fertigen Reis in eine flache Schalen umfüllen und noch warm mit der Essigmischung übergießen. Diese mit einem Spatel mit schneidenden Bewegungen unter den Reis heben und den Reis vollständig abkühlen lassen.

Nori Blätter halbieren, Sushi-Matte in Frischhaltefolie einwickeln. Ein halbes Nori-Blatt auf die untere Hälfte der Matte legen (raue Seite nach oben), Reis darauf verteilen und mit Sesam bestreuen. Matte darüber schlagen und so das Gganze wenden, sodass die glatte Algenblattseite nach oben zeigt. Gurke und Avocado in dünne Streifen schneiden, ebenso den Lachs. Am Rand der langen Seite entlang (ein bisschen Platz lassen) etwas Frischkäse auf das Blatt streichen, einen schmalen Lachsstreifen darauf legen und Gurkenstreifen daneben legen. Mit ein wenig Wasabi-Paste bestreichen und Rucola darauf legen, dann von der langen Seite her fest aufrollen.
Mit einem weiteren halben Blatt genauso verfahren.
Die restlichen beiden Blatthälften wie folgt verarbeiten: Ebenfalls auf die untere Hälfte der Matte legen (raue Seite nach oben), Reis darauf verteilen und mit Sesam bestreuen. Matte darüber schlagen und so das Gganze wenden, sodass die glatte Algenblattseite nach oben zeigt. Am Rand der langen Seite entlang einen schmalen Lachsstreifen darauf legen und Gurken- sowie Avocado-Streifen daneben legen. Mit ein wenig Wasabi-Paste bestreichen, dann von der langen Seite her fest aufrollen.
Die Rollen in Stücke schneiden und mit Sushi-Ingwer und Sojasauce servieren.



Besser schmeckt mir frischer Lachs im Sushi, aber bislang habe ich in der (ländlichen) Gegend leider noch keine vernünftige Quelle für Fisch in Sushi-Qualität ausmachen können. Wo holt ihr denn euren Sushi-Fisch?

Dienstag, 15. April 2014

Nach der Fastenzeit - Deluxe-Dessert für das Ostermenü

Ihr Lieben, das Osterfest steht vor der Tür! Zeit, zur Ruhe zu kommen und ein paar schöne Tage mit der Familie zu verbringen. An Ostern endet außerdem die Fastenzeit, für viele ein Anlass zum Feiern und zu einem kleinen bisschen Völlerei...
Habt ihr auch gefastet? Was denn?
Die Klassiker sind mit Sicherheit Fleisch und Süßigkeiten. Auf Fleisch zu verzichten lässt sich, wie ich finde, recht gut umsetzen, aber die Finger von süßen Leckereien zu lassen fällt sehr schwer. Keine Schokolade... Unglaublich gut schmeckt dann das erste Stück am Ostersonntag!
Wem das noch nicht genug ist, der greife zu diesem Dessert: Eine heiß-kalte Liaison von Schokolade und Vanille auf beerigem Grund, gekrönt von nussigen Knusprigkeiten. Meine Damen und Herren, ich präsentiere:

Dunkle Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern und Vanille-Tonkabohnen-Eis auf Beerenmark mit Mandelkrokant

Schmeckt himmlisch und ist außerdem super vorzubereiten, da man fast alles am Vortag zubereiten kann - perfekt für einen stressfreien Tag mit der Familie.



REZEPT für 4 Personen

Für das Eis:
250 ml Vollmilch
125 g Sahne oder Crème Double
2 Eigelb
1 Prise Salz
60-65 g brauner Zucker
1 Vanilleschote
etwas. geriebene Tonkabohne

Für das Krokant:
25 g gehackte Mandeln
1 leicht gehäufter EL Zucker

Für das Mark:
2 Handvoll Beeren nach Wahl (bei mir Himbeeren und Erdbeeren)
nach Belieben Puderzucker

Für die Törtchen:
95 g dunkle Schokolade (80% Kakao)
100 g Butter
1 Prise Salz
70 g Zucker
10 g Vanillezucker
2 Eier
2 Eigelb
80 g Mehl
1 EL Rum
ein Hauch Muskatnuss, frisch gerieben




Tag 1:
Zunächst die Eismasse vorbereiten. Dazu wie gewohnt Milch und Sahne bzw. Crème Double mit Salz, Vanillemark und -schote und Tonkabohne in einem Topf erhitzen, bis die Mischung dampft, aber nicht kocht. Eigelbe in einer Metallschüssel mit Zucker hell-cremig aufschlagen. Die heiße Milchmischung unter konstantem Rühren dazugießen, dann die Masse zurück in den Topf gießen und bei mittlerer Hitze mit einem hitzbeständigen Spatel rühren, bis sie eindickt (etwa bei 79°C, nicht kochen lassen!). Abkühlen lassen, evtl. in einem kalten Wasserbad unter gelegentlichem Umrühren. Dann über Nacht im Kühlschrank kühlen.
Für die Törtchen die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen, dann die Butter in Stücken unterheben und Rühren, bis sich beides verbunden hat. 1 EL Rum einrühren. Die Eier sowie die Eigelbe mit Zucker, Muskat und Salz dickcremig aufschlagen, dann die Schokomasse unterheben. Mehl darüber sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben. In gefettete und mit Mehl ausgestäubte Soufflé-Förmchen füllen, mit Folie abdecken und in den Gefrierschrank stellen.
Für das Beerenmark Beeren aufkochen, nach Belieben mit Puderzucker süßen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Kalt stellen. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten, in ein Schälchen füllen. Zucker in der Pfanne schmelzen, die Mandeln einrühren und goldgelb karamellisieren. Auf Backpapier verteilen, auskühlen lassen und anschließend zerbröseln.
Tag 2:
Eismasse in einer Eismaschine in etwa 30 min cremig gefrieren lassen (Vanilleschote vorher rausfischen!) und min. 2 Stunden im Gefrierfach nachfrieren lassen.
Nun muss alles noch zusammengebaut werden: Dafür die Soufflé-Förmchen aus dem Gefrierschrank holen und auf dem Backrost antauen lassen, während der Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizt. Dann den Rost in den Ofen schieben und die Küchlein etwa 17-18 min backen. In der Zwischenzeit das Eis antauen lassen, je einen Streifen Beerenmark auf 4 Platten streichen, 1-2 Kugeln Eis darauf anrichten und mit Krokant bestreuen. Die fertigen Törtchen aus den Förmchen daneben stürzen, mit Puderzucker bestreuen und servieren.



Meine Familie, die ich zum Abschluss eines Grillabends als Testesser engagiert habe, war von den Socken - am Tisch war kein Mucks mehr zu hören. Alleine gelegentliche "Hmmmmms" und "Oooohs" durchbrachen die Stille. Gibt es noch schönere Komplimente?

Montag, 14. April 2014

Im Test: deli


Dass ich süchtig nach Kochzeitschriften bin, hab ich ja schon das ein oder andere Mal erwähnt - da kommt es mir sehr gelegen, dass ich derzeit Produkttesterin für die Zeitschrift deli (Ausgabe 1/2014) sein darf. Diese erscheint seit 2014 nun 4x im Jahr und besticht durch frisches, jugendliches Design, Fotos, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, und natürlich tolle, saisonale Rezepte. Dazu interessante Berichte, Tricks und Tipps (z.B. die einer Foodbloggerin in London) sowie Wissenswertes rund um Essen und Kochen -  klasse. So zumindest mein erster Eindruck, nachdem ich Samstagnachmittag mal quer gelesen habe.



 Mit von der Partie sind in der aktuellen Ausgabe natürlich meine Saison-Lieblinge Spargel und Rhabarber, sodass jetzt schon klar ist, was ich nachkochen werde. Ihr dürft also gespannt sein - ich werde euch selbstverständlich davon berichten!

PS: Produkttester für die verschiedensten Produkte könnt ihr auch werden, und zwar bei trnd.

Freitag, 11. April 2014

Frühlingsgefühle Couscous-Salat mit Safran-Hähnchen-Spießen, Orangen und Feta

Ich habe mal wieder abgeguckt. Bei Christina von newkitchontheblog. Schämen soll ich mich??? Nö! Dieser Salat mit Hähnchenspießen  hatte es mir sofort angetan, ich konnte gar nicht anders! Kaum gesehen, war schon die Einkaufsliste geschrieben, 2 Stunden später eingekauft und sofort gekocht. Muss ich noch mehr sagen?

REZEPT für 4 Portionen: 
Für die Safranhähnchen-Spieße
800 g Brustfilet vom Maishähnchen 
6 EL Sherry 
1 Döschen Safranfäden 
6 EL Olivenöl 
1 TL Piment d'espelette
1/2 TL Koriander 
frisch gemahlener Pfeffer 
Meersalz 
Für den Couscous-Salat: 
300 g Couscous 
Salz 
4 TL Garam Masala
300 ml Hühnerbrühe 
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
6 EL Olivenöl 
3 Orangen 
4-6 EL Zitronensaft 
150 g Feta
Petersilie, fein gehackt 
außerdem: 
Holzspieße 
Öl



Holzspieße in kaltem Wasser einweichen (dann klebt das Fleisch später nicht daran fest). Hähnchenfilets waschen, trocken tupfen und längs in dünne Scheiben schneiden. Ziehharmonikaartig auf die Holzspieße stecken und in eine Schale legen. In einem kleinen Töpfchen den Sherry erwärmen und den Safran darin auflösen, Öl, Piment d'espelette und Koriander unterrühren und über die Hähnchenspieße gießen. Zudecken und mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen, dabei einmal wenden.
Couscous in einer Schüssel trocken mit etwas Salz und dem Garam Masala mischen. Hühnerbrühe aufkochen und über den Couscous gießen. Zugedeckt etwa 10 Minuten quellen lassen, dabei immer wieder mit einer Gabel auflockern. Paprika waschen, Kerne und weiße Stelle entfernen und fein würfeln. Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Paprikawürfel darin 2-3 Minuten anbraten.
Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen und auch die Schalen mit dem restlichen Fruchtfleisch ausdrücken. Orangesaft mit Zitronensaft und dem Olivenöl vermischen und über den Couscous gießen. Paprika und Petersilie untermischen und den Couscous mit Salz und Pfeffer würzen, zum Schluss Orangenfilets und zerbröselten Feta unterheben.
Die Hähnchenspieße leicht salzen, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Spießchen darin rundherum anbraten (mittlere Hitze). Mit Couscous-Salat servieren.



Ich habe ein bisschen was verändert und Feta hinzugemogelt, aber mein Fazit ist ganz klar: Hmmmm. Herzlichen Dank, liebe Christina!






Sonntag, 6. April 2014

Lieblingslöffelessen: Vanillepudding

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)
Petra von Obers trifft Sahne sucht unser Lieblingslöffelessen.
Gesammelt wird wieder bei Zorra.
Geht es uns nicht allen so, dass gelöffelte Gerichte ein Gefühl von Gemütlichkeit in uns auslösen? Sodass wir am liebsten endlos weiter löffeln würden?
Mit geht es zumindest so, und das trifft vor allem zu, wenn es um Linsensuppe, Erbeneintopf, Pudding, Milchreis, Grießbrei und andere Kindheitsleckereien geht. Für den heutigen Sonntag also schlage ich euch, solltet ihr euch noch nicht gemütlich genug fühlen, folgenden Vanillepudding vor...




REZEPT für 4 Portionen

300 ml Milch
200 g Schlagsahne
1 Vanilleschote
ein Hauch geriebene Tonkabohne
eine Prise Salz
35-40 g Speisestärke
50 g Zucker
1 Ei



Milch (bis auf 12 EL) und Sahne mit Salz, Tonkabohne, Vanillemark und -schote erhitzen, bis die Mischung dampft. Dann abgedeckt zur Seite stellen und min 30 min ziehen lassen. Restliche Milch mit Zucker und Speisestärke glatt rühren, Vanilleschote aus der Milch-Sahne-Mischung fischen und erhitzen. Unter Rühren die Stärkemischung einrühren und aufkochen lassen, unter Rühren etwa 1 min bei kleiner Hitze kochen. Zur Seite ziehen, das Ei trennen, Eigelb verquirlen und unter den Pudding rühren. Ein wenig abkühlen lassen, dann Eiweiß steif schlagen und unterheben. In Förmchen füllen und kalt stellen.
Mit Schokospäne bestreut servieren.

Bei Uwe gibt es übrigens einen tollen selbstgemachten Schokopudding, für alle Chocoholics ;)

Habt einen wunderbaren Sonntag!