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Samstag, 25. Januar 2014

Völlig stressfrei: Zitronenöl

Einfache, schnell herzustellende Weihnachtsgeschenke suchte ich letztes Jahr, denn meine Freizeit vor dem Fest war recht knapp bemessen. Lag natürlich an mir selbst, denn man hat, glaube ich, nur so viel Stress, wie man sich selbst macht. Im Kleinen Kuriositätenladen fand ich Stephs Zitronenöl, was mir sofort gefallen und vor allem wunderbar in mein Zeitmanagement gepasst hat.


Die Zubereitung ist nämlich ganz einfach und dauert nur ein paar Minuten: 1000 ml Rapsöl in eine Glasflasche füllen, 4 Biozitronen waschen und die Schale sehr dünn abschälen, das Weiße ist nämlich bitter und soll möglichst nicht ins Öl. Schalen ins Öl geben, zudrehen und 14 Tage an einem dunklen Ort ziehen lassen. Ich habe, wie Steph, danach die Schalen noch einmal gegen frische (von 2 Zitronen, mehr hatte ich nicht da ;)) ausgetauscht und  nochmal eine Woche ziehen lassen. Dann durch ein Sieb gießen und in Flaschen füllen - fertig!
(Etiketten: Jam Labelizer)



Ein schönes Wochenende euch allen!

Freitag, 17. Januar 2014

Istanbul-Gedächtnis-Mittagessen: Kiymali Pide

So schnell habe ich selten etwas nachgekocht. Montags bloggte Christina von newkitchontheblog diese wunderbaren Pide - schon dienstags gab es sie hier zum Mittagessen. Mein Freund liebt nämlich die türkische Küche (spätestens seit seinem Istanbul-Urlaub) und gerät immer ins Schwärmen, wenn's hier mal sowas gibt. Auch ich war sofort begeistert von Christinas Rezept und den wie immer wunderschönen Fotos (großes Kompliment!), also worauf warten?...

REZEPT für 4 Pide (Mittagessen für 2)
Für den Teig:  
 ½ TL Trockenhefe
eine Prise Zucker
50-70 ml warmes Wasser
120 g Mehl und Mehl zum Arbeiten
½ TL Salz
1 TL Olivenöl

Für die Füllung: 
1 EL Olivenöl +  Olivenöl zum Bestreichen
2 kleine Zwiebeln, fein gehackt
300 g Rinderhackfleisch
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
½ TL Zimt
1 TL Kreuzkümmel
½ TL Cayenne-Pfeffer
1 EL Tomatenmark
1 Dose gehackte Tomaten
30 g Pinienkerne
ein Hand voll Petersilie

außerdem:
ca. 100 g Naturjoghurt



Tomaten abtropfen lassen.
Hefe und etwas Zucker zusammen mit 50 ml warmem Wasser vermischen und ruhen lassen, bis die Hefe schäumt. Mehl und ½ TL Salz in eine Schüssel geben, Hefemischung und Olivenöl dazugeben und alles zu einem weichen, glatten Teig kneten, bei Bedarf mehr Wasser hinzufügen. In einer mit Öl ausgepinselten Schüssel abgedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln  und Hackfleisch braten, bis das Hack krümelig ist und bräunt. Knoblauch, Zimt, Kreuzkümmel, Cayenne-Pfeffer, Tomatenmark und abgetropfte Tomatenstücke und solange köcheln, bis die Mischung eindickt und nicht mehr zu feucht ist (hat bei mir nicht so lange gedauert). Petersilienblätter hacken und mit den Pinienkernen zum Fleisch geben, mit Salz und Pfeffer würzen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig in vier Teile teilen und auf bemehlter Arbeitsfläche oval ausrollen. Nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legenund die Füllung darauf verteilen, dabei einen Rand lassen und diesen mit Öl bestreichen. Dann die Ränder an den langen Seiten hochziehen und an den Spitzen zusammendrücken (hab ich vergessen, ich hab's nur umgeklappt...), mit Öl bepinseln und im heißen Ofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 15 Minuten backen.
Mit Naturjoghurt servieren.

Seeeeehr lecker, ganz lieben Dank, Christina! Die gibt es jetzt öfter hier...
Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Butterzopf - der Beste

Butterzopf hat für mich absolutes Suchtpotenzial. Ein Scheibchen mit Butter, eines mit Marmelade... dann noch eins... und noch eins... und noch eins...
Gebacken habe ich ihn bereits einmal - aber zufrieden war ich damals nicht mit mir. Ich konnte nur 3 Stränge flechten, dementsprechend unspektakulär sah das gute Stück aus. Geschmacklich ok, aber eben nicht schön kunstvoll geflochten. 
Der perfekte Butterzopf ist jedoch gar nicht so schwer, habe ich festgestellt. Man muss nur bei Zorra nachschauen, denn sie hat ihn hier bereits gebacken. Und eine klasse Flechtanleitung gibt's gratis dazu :)


REZEPT für 1 Zopf

500 g Mehl
220 g Milch, lauwarm
24 g Frischhefe
15 g Vanillerzucker + 1/2 TL Zucker
1 Ei (M)
etwas Salz
100 g nicht zu weiche Butter

außerdem:
1 kleines Ei
1 Prise Zucker
1 Prise Salz



Hefe in der Milch auflösen und 1/2 TL Zucker einrühren. Ausschäumen lassen. Mit Mehl, Salz, Vanillezucker und Ei verkneten, bis der Teig "zusammenkommt".
Butter stückchenweise zugeben und etwa 10 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Teig zugedeckt ja nach Raumtemperatur 60-90 Minuten gehen lassen (bis sich sein Volumen verdoppelt hat).
Für die Eistreiche Ei durch ein Sieb streichen. Zucker und Salz dazugeben und verrühren.
Den Teig in 6 gleichgroße Teigstücke teilen und gleichmässig auf eine Länge von 45 – 50 cm rollen. Die Stränge nebeneinander legen und oben zusammenfassen und flechten, wie in Zorras Anleitung beschrieben.
Den fertig geflochtenen Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech absetzen, die Oberfläche mit Eistreiche bepinseln und den Zopf bei Raumtemperatur je nach Raumtemperatur 45-75 Minuten gären lassen. Vor dem Backen die Oberfläche nochmals mit Eistreiche bepinseln.
Ofen auf 230° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Blech mit Zopf ins untere Drittel des Ofens geben. Temperatur auf 180° reduzieren und 25-30 Minuten backen. Dabei die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken.


Ich esse meinen Zopf am allerliebsten mit Butter und Himbeermarmelade bestrichen. Und ihr?

Samstag, 4. Januar 2014

Weihnachtsnachtrag: Cookie-Backmischung Schokolade-Cashew

Hach ja, Backmischungen. Die letzte gekaufte hatte ich vor Jahren in der Hand, aber ich würde lügen, wenn ich behauptete, ich hätte sie nie benutzt. Zu Teenager-Zeiten, als ich mich über das Backen gaaaaaaaanz langsam in Richtung Kochen vorzutasten begann, waren Backmischungen zunächst das Einzige, das ich erfolgreich zusammenrühren konnte. Da war ich schon mächtig stolz drauf, denn das hat nicht jeder geschafft. Ich erinnere mich noch zu gut an einen etwa 1,5 cm hohen Schokoladenkuchen, den meine Schwester trotz Backmischung nicht zum Aufgehen bewegen konnte. Als beim Aufräumen dann 3 Eier auftauchten, war der Grund schnell klar...
Wie auch immer, man wird älter, versucht sich an richtigen Rezepten, stellt schnell fest, dass es tatsächlich auch ohne Backmischung geht, und vergisst diese dann sehr schnell.
Aber so eine selbstgemachte Backmischung finde ich nett - besonders zu Weihnachten, für liebe Menschen. Oder zum Geburtstag. Oder als Mitbringsel. Oder...






ZUTATEN für 1 Glas (2 Bleche)

50 g Zucker
150 g dunkler Rohrzucker
225 g Mehl + 1 TL Backpulver + 1 Prise Salz
20 g Kakaopulver
100 g dunkle Schokolade, gehackt
50 g Cashewkerne, gehackt





Anleitung:
150 g Butter schmelzen, aufschäumen lassen und bei mittlerer Hitze unter Rühren so lange erhitzen, bis sie goldbraun ist. 2 Eier in einer großen Schüssel cremig aufschlagen, Butter einrühren. Die Mischung 1 in einer Schüssel gut vermischen, zur Eimasse geben und verkneten, zum Schluss Schokolade und Nüsse hinzufügen. Kleine Häufchen auf 2 Backbleche setzen und im Ofen bei 175° (Ober-/Unterhitze) 12-14 min backen.

Inspiration: Nickys Chocolate Chip Cookies (deliciousdays)

Und? Wie steht ihr zu Backmischungen?