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Sonntag, 28. Dezember 2014

Knabberkram für die Silvesterparty: Gewürznüsse

Die letzten Tage im alten Jahr - da kommt ein bisschen Wehmut auf. Das alte Jahr hielt viele Überraschungen bereit, viel Spaß und schöne Erlebnisse, aber auch Arbeit und ein bisschen Ärger - wäre auch langweilig, wenn mal so gar nichts passiert. Grund genug, es gebührend zu verabschieden und am Mittwoch noch mal ausgiebig zu feiern.
Wer dafür noch Knabberkram braucht, der sollte jetzt aufpassen:
Auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken stöberte ich in diesem Jahr in meinen Lieblings-Blogs nach würzigen Nüsschen zum Knabbern. Gefunden habe ich Stephs würzige Knabbernüsse im Kleinen Kuriositätenladen. Leicht abgewandelt habe ich gleich eine ganze Wagenladung davon zubereitet und an meine Lieben verschenkt -  die Nüsse eignen sich aber auch super für die Silvester-Party (oder als Mitbringsel zu Ostern?) und sind schnell und einfach gemacht. Ein tolles Rezept, vielen Dank, liebe Steph!

REZEPT für 8 kleine Tütchen

200 g Kürbiskerne
200 g Cashewkerne
600 g Nussmischung (Cashews, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)  
2 Eiweiß  
8 TL brauner Zucker
8 TL Salz
2 TL Cayennepfeffer
 
2 EL getrocknete italienische Kräuter
2 EL Currypulver


Ofen auf 150°C vorheizen (Ober-/ Unterhitze). Die Häfte der Nüsse auf einem Backblech verteilen und ca. 20 Minuten goldbraun rösten, dabei gelegentlich wenden. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
1 Eiweiß schaumig schlagen, 4 TL Zucker, 4 TL Salz, 1 TL Cayennepfeffer und italienische Kräuter einrühren, Nüsse zugeben und gründlich vermischen. Auf dem Backblech verteilen und ca. 30 Minuten rösten, dabei ein paar mal mit einer Gabel auflockern, bis sie goldbraun sind und würzig duften.
Ebenso mit den restlichen Nüssen verfahren und die Kräuter durch Curry ersetzen.

Abgekühlte Nüsse mischen und in kleine Tütchen verpacken. 

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Viel Spaß bei der Silvester-Party - wir sehen uns nächstes Jahr!!! 
 

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Pünktlich zum heiligen Abend: Christstollen

Heiligabend, meine Lieben! Ich hoffe, ihr habt alles vorbereitet und könnt euch nun in aller Ruhe auf einen schönen Abend mit euren Lieben freuen?
Zur Feier des Tages möchte ich euch heute noch schnell, praktisch kurz vor Toresschluss, meinen Christstollen vorstellen:


Gut vier Wochen lagerte das gute Stück im Keller und hatte so genügend Zeit zu reifen. Die Vorbereitung war - zugegeben - recht aufwendig, hat sich aber gelohnt. Dafür, dass es der erste Versuch war, habe ich nämlich richtig viele nette Komplimente bekommen! Das schönste war "besser als gekauft"...
Wenn ihr Ende November /Anfang Dezember des nächsten Jahres also auch keine Mühen scheuen wollt, empfehle ich euch folgendes Rezept, das ich mir aus verschiedenen Rezepten zusammengebastelt habe.

REZEPT für 2 große Stollen

1 kg Mehl
450 g Süßrahmbutter
200 g Zucker
etwas Salz
etwas Muskatnuss, frisch gerieben
1/2 Tonkabohne, gerieben
1/2 TL Ingwerpulver
2 Würfel Hefe
200 ml Milch
600 g Rosinen
75 g Orangeat
75 g Zitronat
200 g gehackte Mandeln
120 ml Rum
5 Gewürznelken
2 Kardamom-Kapseln
2 Muskatblüten
1 Bio-Zitrone
4 EL Vanillezucker
200 g Butter (flüssig) zum Bestreichen
reichlich Puderzucker


Am Vortag die Rosinen und Mandeln sowie Orangeat und Zitronat mit dem Kardamom, den Nelken, den Muskatblüten und der abgeriebenen Schale der Zitrone in Rum und dem Saft der Zitrone einweichen (alternativ könnt ihr natürlich gemahlene Gewürze verwenden).
Am nächsten Tag alle Temperaturen auf Zimmertemperatur bringen, Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Lauwarme Milch hineingeben, etwas Zucker einrieseln lassen und die Hefe hineinbröckeln, ein wenig Mehl einrühren. Vorteig so 20 min gehen lassen. Anschließend Süßrahmbutter, Zucker, Salz, Muskatnuss, Tonkabohne und Ingwerpulver hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten (das geht in die Arme! - was gäbe ich doch für eine vernünftige Küchenmaschine....).
45 min gehen lassen, dann Gewürze aus der Rosinen-Mandel-Mischung fischen und Früchtemix unter den Teig kneten - nur ganz kurz! Erneut 30 min gehen lassen, dann in 2 Teile teilen und zu Stollen formen (gute Anleitungen gibt es im Internet). Auf einem mit Backpapier belegten Blech nochmal 30 min gehen lassen, derweil den Ofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Stollen etwa 30 min backen, dann mit Folie abdecken und weitere 30-40 min backen. Immer mal wieder nachschauen und am Ende der Backzeit evtl. Temperatur reduzieren (175°C) und weiter backen, bis der Stollen fertig ist, sollte die Zeit noch nicht gereicht haben (Stäbchenprobe).
Herausnehmen, noch heiß rundherum mit der Hälfte der flüssigen Butter bestreichen und mit Vanillezucker bestreuen. Komplett abkühlen lassen, dann mit der restlichen Butter rundherum bestreichen, kurz warten und dick mit Puderzucker bestäuben.
Fest in Alufolie wickeln und min 4 Wochen an einem kühlen Ort ruhen lassen.





Damit wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, schöne und besinnliche Stunden mit euren Lieben und natürlich einen guten Appetit beim Weihnachtsessen :)

Sonntag, 14. Dezember 2014

Sonntagskuchen: Gedeckter Apfelkuchen mit Paranüssen

Sonntag, 3. Advent. Eine junge Frau weiß, dass sie am Nachmittag Lust auf Süßes haben wird. Doch Weihnachtsplätzchen? Nein, danke. Davon hat sie bereits zu viele gegessen - zudem verliert man schnell den Überblick, wenn man nicht mitzählt, und isst einfach zu viele... Was also tun?
Ganz einfach: Apfelkuchen backen!

REZEPT für 12-16 Stücke
 

Für den Teig:
300 g Dinkelmehl
1 Ei
etwas Salz
100 g Zucker 

2 EL Vanillezucker
50 g gemahlene Paranüsse
150 g kalte Butter + etwas für die Form

Für die Füllung:

50 g Rosinen

etwas braunen Rum
50 g Semmelbrösel
50 g gehackte Paranüsse
1,25 kg säuerliche Äpfel
4 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
2 EL Vanillezucker

1 TL Zimtpulver
etwas Milch

außerdem:
100 g Puderzucker
Zitronensaft



Rosinen über Nacht in Rum einweichen. 
Am nächsten Tag aus den Zutaten für den Teig einen glatten Mürbeteig herstellen, 2/3 davon rund ausrollen. Eine Springform (Durchmesser 26 cm) am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter fetten. Form mit dem Teig auskleiden, dabei einen 4-5 cm hohen Rand formen. Form und restlichen Teig kalt stellen, Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 
Äpfel schälen, achteln und in schmale Scheibchen schneiden. Mit Zitronensaft und -schale, Vanillezucker, gehackten Nüssen und abgetropften Rosinen sowie Zimt mischen. 
Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstecken, Semmelbrösel darauf verteilen. Apfelmischung in die Form füllen, restlichen Teig rund auf Formgröße ausrollen und als Deckel auf den Kuchen legen. Mit ein wenig Milch bepinseln und 45-50 min backen.
Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss herstellen, Kuchen damit bestreichen und fest werden lassen.


Ich wünsche euch einen besinnlichen 3. Adventssonntag - lasst es euch gut gehen!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Kulinarischer Adventskalender 2014: Ein Weihnachtswunder und hausgemachte Pasta mit Maronen, Birnen und Speck

Kulinarischer Adventskalender 2014 - Türchen 2
Es ist wieder soweit: Der Dezember hat gestern begonnen und somit darf  getreu dem Motto "alle Jahre wieder" ab sofort jeden Tag ein Türchen des Kulinarischen Adventskalenders in zorras Kochtopf geöffnet werden. In diesem Jahr gibt es hinter 24 Türchen allerhand zu entdecken und natürlich auch wieder tolle Preise zu gewinnen - reinschauen lohnt sich also gleich mehrfach! Als begeisterte Türchenöffnerin freut es mich umso mehr, dass ich dieses Jahr - genauer gesagt, heute - die Ehre habe, selbst ein Türchen zu füllen!



Natürlich habe ich mir für euch auch ein Rezept ausgedacht, das sich wunderbar für ein gemütliches Adventsessen mit euren Lieben eignet - aber vorher müssen wir uns noch über die kleinen Wunder der Weihnachtszeit unterhalten. Am heiligen Abend ist bei meinem Liebsten zu Hause nämlich mal etwas Unglaubliches passiert, aber das erzählt er euch besser selbst...

„Die folgende Geschichte hat sich vor einigen Jahren, zu meinen Kinderzeiten zugetragen und wird seitdem immer wieder – vor allem von meiner Schwester- zum Besten gegeben.
Früher, als an Heiligabend die Geschenke für uns Kinder noch wichtiger waren als das Fest an sich, die Zeit mit der Familie, die Besinnlichkeit, das Essen (und der Wein ;)), hatte das Christkind gemeinerweise die Wohnzimmertür, hinter der sich Baum und Geschenke verbargen, lange vor der Bescherung abgeschlossen. Durch die Küche hätte man zwar ins Wohnzimmer gelangen können, doch dieser Zugang wurde von meiner Mutter strengstens überwacht. Erst zur Bescherung wurde der Weg durch die Küche freigegeben- die Wohnzimmertür blieb meist den ganzen Abend verschlossen (kein Wunder, den Schlüssel hatte ja nur das Christkind…)
Nachdem wir in einem Jahr also wieder das Wohnzimmer durch die Küche gestürmt, den Baum bewundert, die Weihnachtsgeschichte gelesen,  das obligatorische „Stille Nacht“ gesungen und die Geschenke ausgepackt hatten, verließ meine Schwester kurz den Raum. Als sie wenige Minuten darauf wieder neben uns saß, fragte sie nur: „Wie bin ich jetzt eigentlich wieder ins Wohnzimmer gekommen?“ „Na, durch die Küche, wie denn sonst?“ war unsere spontane Antwort. Meine Schwester beharrte jedoch darauf, nicht durch die Küche gegangen zu sein. Auch meine Mutter, die dort noch am werkeln war, stimmte ihr da zu. Die Wohnzimmertür wurde untersucht- sie war nach wie vor fest verschlossen. Den Rest des Abends wurde dann darüber philosophiert und gerätselt, wie es meine Schwester schaffen konnte, durch die abgeschlossene Wohnzimmertür  zu laufen. Noch heute sorgt die Story dieses „Weihnachtswunders“, die mittlerweile fast so fest zum Heiligen Abend gehört wie die Geschichte mit Ochs und Esel,  für super Unterhaltung, Heiterkeit und auch für Verwunderung..."

Ein Weihnachtswunder? Oder vielleicht doch nur ein Missverständnis im Trubel des Weihnachtsabends? ...Was meint ihr? Ist euch in der Weihnachtszeit auch mal etwas passiert, das ihr euch nicht erklären konntet?

Weil es sich mit leerem Magen gaaaaanz schlecht grübelt, hier mein Rezept für euch: 

HAUSGEMACHTE PASTA mit MARONEN, BIRNEN und SPECK

 

REZEPT für 4 Personen

Für die Pasta:
350 g Pastamehl und Mehl zum Arbeiten
1 TL Salz
3 Eier
1 EL Olivenöl etwas heißes Wasser
0,1 g Safranfäden

außerdem:
1 große Birne (300 g)
8 Scheiben Frühstücksspeck (Bacon)
10 Maronen
350 g Rosenkohl  (TK)
50 g + 1 TL Butter
2 TL Honig
4 Stängel Thymian
60 g Gruyère
Meersalz, frisch gemahlen
Pfeffer, frisch gemahlen
 

Zunächst die Nudeln vorbereiten und die Maronen rösten:
Safranfäden in ein wenig heißem Wasser auflösen. Mehl, Eier, Salz, Öl und Safranwasser inkl. Fäden in einer Schüssel mit dem Handrührgerät und danach mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten, in einem Gefrierbeutel 60 min ruhen lassen (Zimmertemperatur). Dann in 4 Portionen teilen, mit einem Nudelholz auswallen und durch die glatten Walzen der Nudelmaschine drehen. Ich hab bis Stufe 6 von 9 ausgewalzt und anschließend den Schneideaufsatz verwendet und so die Teigplatten zu Tagliatelle geschnitten. Auf einen Nudelbaum hängen oder auf mit Pastamehl bestreuten Brettern antrocknen lassen.
Maronen etwa 1/2 Stunde in kaltes Wasser legen, dann mit einem Sägezahnmesser kreuzförmig einritzen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 30 min rösten, anschließend schälen. (Am besten ein paar mehr zubereiten - zum einen lassen sich manchmal nicht alle schälen, zum anderen sind die soooo lecker, dass es schwer fällt, sich zu beherrschen...). Abkühlen lassen, dann würfeln und in 1 TL Butter bei mittlerer Hitze rösten, bis sie zu bräunen beginnen. Thymianblättchen abzupfen und mit dem Honig zu den Maronen geben, unterrühren auf der ausgeschalteten Platte zum Warmhalten stehen lassen, gelegentlich rühren.
In der Zwischenzeit Rosenkohl in kochendem Salzwasser 10 min garen, dann abgießen, in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen. Birne schälen, entkernen und würfeln, den Speck in 2 großen Pfannen ohne Fett knusprig ausbraten, auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Wasser zum Kochen bringen und salzen, die Butter in den Pfannen (Speckfett nicht entfernen!) zerlassen. Nudeln im Salzwasser in etwa 5 min (testen!) al dente garen, abgießen und abtropfen lassen. Derweil den Rosenkohl bei mittlerer Hitze ca. 5 min anbraten. Birnen hinzufügen und 2 min mitbraten. Nudeln in die Pfannen geben und durchschwenken, mit Salz und Pfeffer würzen und den Käse darüber reiben. Alles gut vermischen, auf Teller verteilen, Maronen darauf geben und den zerbröselten Speck darüber streuen.
Heiß servieren und am besten einen kalten Weißwein dazu genießen.



Die Süße der Birnen und der knackigen Honig-Maronen passt super zum deftigen Rosenkohl mit knusprigem Speck - unbedingt ausprobieren!
Ohne schmeckt es aber auch - Vegetarier lassen also einfach den Speck weg :)

Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit, ganz viel Spaß beim Öffnen der Türchen des Kulinarischen Adventskalenders und natürlich ein frohes Fest mit euren Lieben!

Sonntag, 16. November 2014

Noch ist Herbst: Trauben-Rosmarin-Focaccia mit Walnüssen und Speck

Menschenskinder, dieses Jahr rast die Zeit aber wirklich! Mir kommt es vor, als hätte ich eben noch unter der Sonne Kretas gebrutzelt, dabei ist in 2 Wochen schon der erste Advent!
Das herbstliche Kochen ist hier im Blog irgendwie unter gegangen - keine Bange, wir sind nicht vom Fleisch gefallen, gegessen haben wir trotzdem. Mangels Licht und/oder Zeit sind aber nur selten Fotos oder blogwürdige Rezepte entstanden... Diese Focaccia hier jedoch waren echt mal was anderes und so lecker, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte, bevor es mit winterlicher Küche und der Weihnachtsbäckerei los geht. Ihr könnt übrigens gespannt sein, denn gerade gestern habe ich mich an meinem allerersten Christstollen versucht. Der ruht jetzt mindestens drei Wochen... drückt mir die Daumen ;) - ich werde berichten!

REZEPT für 4 Stück

Für den Teig:
20 g frische Hefe
1 TL Rohrohrzucker
2 EL Olivenöl
400 g Dinkelmehl
100 g Roggenmehl
1 TL Salz
ca. 300 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:
500 g kernlose Trauben
3 Zweige Rosmarin
50 g Walnusskerne
150 g Speckwürfel
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
nach Belieben Bergkäse



Hefe und Zucker in Wasser auflösen. Mehlsorten und Salz mischen und alles mit der Hefemischung, dem Öl und ggf. mehr Wasser zu einem glatten Hefeteig kneten. An einem warmen Ort zu doppelter Größe aufgehen lassen (ca. 1 Stunde). Derweil Trauben waschen und halbieren, Walnüsse und Rosmarinnadeln hacken. Den Ofen inkl. Blechen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Aus dem Teig 4 flache, ovale Fladen formen, auf zwei Bögen Backpapier legen und mit Trauben belegen. Rosmarin, Nüsse und Speck darüber streuen, mit Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
Fladen mit dem Papier auf die heißen Bleche ziehen und ca. 15-20 min backen (am besten allerdings immer nur ein Blech).
Heiß servieren, nach Belieben mit geriebenem Bergkäse bestreuen.

Die Inspiration stammt aus der Lust auf Genuss (11/2014), ich habe das Rezept nach Lust, Laune und Vorräten angepasst.

Habt einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

Samstag, 8. November 2014

Cookies reloaded II: Schoko-Nuss-Cookies

Kekse! Soulfood pur, oder nicht?
In eine Decke gekuschelt auf der Couch sitzend, eine dampfende Tasse Tee oder heiße Schokolade in den Händen, machen die knusprigen kleinen Sünden einfach glücklich.
Ein unschlagbares Rezept habe ich vor langer Zeit bei Nicky von deliciousdays gefunden (hier) und bereits mehrfach nachgebacken (mit dunkler Schoki und Macadamia und mit weißer Schoki und Macadamia).
Heute gibt es sie erneut, und zwar mit Vollmilchschoki und Nüssen...



REZEPT für ca. 30 Stück

150 g Butter
80 g Vollmilchokolade, gehackt
50 g gehackte Paranüsse
25 g gehackte Walnüsse
150 g Rohrzucker (im Blitzhacker feiner gemahlen)
50 g weißer Zucker
1 Ei
1 Eigelb
225 g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Fleur de sel zum Bestreuen


Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und bräunen. Das dauert ein bisschen und man sollte zwischendrin immer mal wieder umrühren, damit sie nicht anbrennt. Wenn die Butter goldbraun ist und nussig duftet füllt man das Ganze dann in eine Schüssel um, damit die Butter nicht weiter bräunt.
Etwa 30 min abkühlen lassen, in der Zwischenzeit kann man die restlichen Zutaten abwiegen, den Ofen auf 175° vorheizen, die Schokolade in grobe Stücke hacken und das Ei und das Eigelb mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
Die abgekühlte Butter hinzufügen und weiterschlagen, dann die Knethaken in das Rührgerät einsetzen und Mehl und Backpulver hineinsieben. Zu einem homogenen Teig verrühren, dann die Schokolade und die Nüsse untermengen und mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Abstand lassen! Die laufen noch schön auseinander. Mit etwas Fleur de sel bestreuen und etwa 14 min backen, bis sie an den Rändern schon goldbraun sind, in der Mitte aber noch weich.
Herausnehmen, noch einige Minuten auf dem Blech ruhen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.




Hmmmm...
Schönes Wochenende euch allen!

Montag, 3. November 2014

Mini Perfect Meat Academy auf der eat&STYLE in Köln

Vergangenes Wochenende war ich mal wieder kulinarisch unterwegs - die eat&STYLE in Köln hatte ihre Pforten geöffnet und lockte mit verschiedensten Leckereien und einem bunten Rahmenprogramm. Ich muss zugeben, dass ich das Ganze beinahe verpasst hätte, wenn nicht einige Tage vorher eine Email in meinem Postfach gelandet wäre:
Otto Gourmet hatte mich zur Mini Perfect Meat Academy eingeladen!

So kam es, dass ich ausgerüstet mit Kamera und einer ordentlichen Portion Neugier nach Köln düste und mich inmitten der anderen Teilnehmer an der Kochbühne von Otto Gourmet wiederfand.
Koch und Wagyu-Züchter Lucki Maurer und das Team von Otto Gourmet waren schon vorbereitet:




Von links nach rechts: US Beef, Dry-Aged Irish Beef Hereford Prime und Bison! Links daneben, leider nicht im Bild: Wagyu!
Nachdem die Teilnehmer mit Getränken (was passt besser zu einem guten Stück Fleisch als ein schönes, kaltes Bier?) versorgt waren, ging es los.
Lucki Maurer und die Köche von Otto Gourmet hatten nicht nur gutes Fleisch dabei, sondern auch viele interessante Infos rund um das perfekte Steak. Parallel zur Querverkostung bester Fleischsorten vermittelten sie kompetent und witzig wichtige Basics rund um Rinderrassen, Aufzucht und Geschlecht der Tiere sowie Schlachtung und Reifung des Fleisches.





"Welches Land ist bekannt für welche Rassen?",  "Warum schmeckt US Beef so gut?" und "Wieso ist Fett nicht nur als Geschmacksträger wichtig?" waren nur einige der Fragen, deren Antworten Lucki uns locker flockig erklärte, während es in der Pfanne neben ihm zischte und brutzelte.









Den Anfang der Verkostung machte Bison - ein recht mildes Fleisch, überraschend bissfest. Weiter ging es mit dem Dry-Aged Irish Beef Hereford Prime, worauf ich mich besonders gefreut hatte, denn schon lange wollte ich mal Dry Aged Beef probieren. Die Besonderheit: Es zischte nicht nur in der Pfanne -  parallel zur "herkömmlichen" Zubereitung durften wir die gleichen Steaks aus dem Beefer probieren.


Dieses gasbetriebene Gerät grillt Steaks bei 800°C und sorgt so für eine knusprige braune Kruste bei zartem Inneren, was sich in der Pfanne so nicht erreichen lässt.
Mir schmeckte beides unglaublich gut!

Da ich keinen Beefer zuhause habe, interessierte mich natürlich besonders die Frage, wie ich das perfekte Steak auch mit meiner "normalen" Küchenausstattung hinbekomme.
Natürlich finden sich dazu im Internet unzählige Tipps, doch wer sollte es besser wissen als Lucki und die Fleischexperten von Otto Gourmet? Auch diese Antwort blieben sie uns nicht schuldig: Schon mit einer vernünftigen Pfanne und einem guten Fleisch-Themometer kann man ein gutes Stück Fleisch perfekt zubereiten - ganz ohne Wärmeschublade oder gar sous-vide.


Sehr gespannt war ich auf das US Beef. Besonders aus dem Beefer war dieses Stück ein echtes Highlight und konnte nur noch vom Wagyu getoppt werden. Dieses servierte man uns allerdings ausschließlich aus der Pfanne, da es sich durch den hohen Fettanteil nicht unbedingt für den Beefer eignet.


Mit diesen letzten Bissen ging der lehrreiche Kurs leider zu Ende - ich habe viel gelernt und hätte locker noch eine weitere Stunde zuhören (und natürlich probieren) können :)
Für die anwesenden Blogger gab es anschließend noch die Möglichkeit, bei einem leckeren Wagyu-Burger (in einem Blogger-Magen ist IMMER Platz ;)) miteinander zu plaudern. Das hat mich sehr gefreut, denn so konnte ich unter anderem Maya von moey's kitchen und Sophie von Cucina Piccina endlich mal persönlich kennen lernen!
Außerdem konnten wir uns natürlich am Messestand von Otto Gourmet informieren, shoppen und den Tag auf der eat&STYLE ausklingen lassen...




Herzlichen Dank an das Team von Otto Gourmet und Lucki Maurer für die tolle Zeit! Und natürlich ganz herzlichen Dank an Bea von Otto Gourmet für die Einladung und die super Organisation -  es hat mir großen Spaß gemacht!

Freitag, 10. Oktober 2014

Beliebter Klassiker: Nussecken

Es gibt so ein paar Dinge, die auf keiner Geburtstags-Kaffeetafel fehlen dürfen, zumindest ist das bei den meisten Familien so. Sei es Käsekuchen, Donauwellen, Marmorkuchen, Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder Schokoladenkuchen - meist gibt es eine Sorte Kuchen, ohne die gar nicht erst gefeiert wird. Bei vielen sind das Nussecken, dabei sind die gar nicht so leicht hinzubekommen. Oft werden sie zäh, trocken, knochenhart oder es fehlt die Marmelade, die meiner Meinung nach wirklich, wirklich unter die Nussmasse gehört.
Auch ich habe lange gesucht, bis ich das perfekte Rezept gefunden habe.
Diese Nussecken schmecken klasse, sind aber echt mächtig - daher unbedingt in kleine Stücke schneiden!



REZEPT für 1 großes Blech (ca. 50 Nussecken)

Für den Teig:
500 g Dinkelmehl
2 TL Backpulver
250 g kalte Butter in Würfeln
150-200 g Zucker (je nach Belieben)
1 Prise Salz
3 Eigelb
etwas kaltes Wasser

Für den Belag:
400 g gemahlene Haselnüsse
200 g Zucker
2 EL Rum
2 Eigelb
5 Eiweiß
250 g weiche Butter

außerdem:
4-6 EL Pfirsischmarmelade (mangels Aprikosenmarmelade)
200 g dunke Kuvertüre

Für den Teig Mehl mit Zucker und Salz sowie Backpulver mischen. Butter und Mehlmischung zwischen den Fingern zerreiben, bis feine Brösel entstehen. Dann rasch die Eigelbe unterkneten, nach Bedarf etwas Wasser zugeben, bis ein vernünftiger Mürbeteig entsteht. In Folie gewickelt kalt stellen.
Butter mit Zucker, Haselnüssen, Rum und Eigelben vermischen, Eiweiß steif schlagen und unterheben. Den Ofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen und den Teig auf Backblechgröße ausrollen. Marmelade erwärmen, den Teig damit bestreichen und die Nussmasse darauf verteilen. Im Ofen 25-30 Minuten backen, dann herausnehmen und sofort in kleine Dreiecke schneiden. Abkühlen lassen, die Enden in flüssige Kuvertüre tauchen und trocknen lassen.


Aber vorsicht: Suchtpotenzial!

Samstag, 27. September 2014

Von Walnüssen, Spitzenköchen und Schweinefisch: Flavour Pairing Workshop mit Heiko Antoniewicz und den kalifornischen Walnüssen

Eines Abends saß ich gemütlich mit meinem Laptop auf der Couch, bastelte an Posts und surfte ein bisschen durch meine liebsten Blogs, als eine Mail in mein Postfach flatterte. Nanu, was wollen denn die kalifornischen Walnüsse??? Ob ich Lust hätte, an einem Workshop teilzunehmen? An einem Flavour Pairing Workshop mit Heiko Antoniewicz? Nachdem ich mir kurz die Augen gerieben und durch einen Kniff in den Oberarm gecheckt hatte, ob ich denn tatsächlich wach bin, schallte mein Freudenschrei durch's Wohnzimmer. Natürlich wollte ich!
Und so sagte ich zu, packte schließlich vor einer Woche meine Kamera ein und düste los in Richtung Frankfurt am Main, wo das Ganze stattfinden sollte...

ANKUNFT
Schnell fand ich die angegebene Adresse in der Fressgass und wurde dort herzlich von den netten Mädels der kalifornischen Walnüsse, den anderen Bloggern,  Heiko Antoniewicz und zorra (die mit Heiko die Jury für die spätere Koch-Challenge bildete) begrüßt. Die anderen Blogger, das waren...
Dorothée von bushcooks kitchen, Tobias von Der Kuchenbäcker, Silvia von Volle Lotte, Christiane von Schabakery , Jens von gekleckert.de und Natalie von Pastaciutta.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, solch namhafte Foodbloggerkollegen/kolleginnen und einen Wahnsinns-Koch kennen lernen zu dürfen!


FLAVOUR, FLAVOUR, FLAVOUR!
Nach einem kurzen gegenseitigen Beschnuppern ging es auch schon los: Heiko erläuterte, wie viele verschiedene Aromen sich mit Walnüssen kombinieren lassen und bereitete live und in Farbe gemeinsam mit Adrien, seinem "Zwillingsbruder im Geiste", wie zorra es hier so schön nannte, einige Snacks rund um die Walnuss zu. Ich hätte mich reinlegen können! Damit auch ihr ein bisschen was davon habt, hier eine kleine Zusammenstellung der Köstlichkeiten:

Walnussbrot

Walnuss-Paprika-Paste (wie hieß die doch gleich, zorra? ;))


Hähnchenbrust sous-vide mit Walnuss (gegart bei 56°C und suuuuper zart!)


Schweinebauch und Kartoffeln mit Walnuss

Dabei gab es nützliche Tipps und Hinweise, die teilweise meine fest verankerten und doch so falschen Küchenregeln komplett umwarfen. Zum Beispiel, dass man Walnüssen lieber ein ordentliches Öl-Bad spendiert, statt sie in einer Pfanne ohne Fett zu rösten. So werden sie nicht nur rundherum braun, statt bloß an einigen Stellen zu verkohlen, bevor sie genug geröstet sind, man erhält auch noch ein leckeres Walnuss-Öl, das sich abgeseiht und abgekühlt für Salate etc. wunderbar eignet. Vollkommen logisch eigentlich, oder? Ab sofort mach' ich das auch so...

CHALLENGE
Schließlich begann die Challenge: Nachdem Heiko die (teils sehr exotischen und interessanten) Zutaten, die uns zum Kochen zur Verfügung standen, und die Spielregeln erklärt hatte, wurden die Teams per Los zusammengestellt und bekamen 2 Stunden Zeit zum Kochen, Backen, Mixen...
Ich hatte Glück, denn ich konnte mit Natalie von Pastaciutta kochen! Das hat mich sehr gefreut, da ich ihren Blog regelmäßig und gerne lese... Zu den Spielregeln: Schellfisch und Walnüsse gehörten zwingend auf den Teller - der Rest blieb uns überlassen. Natalie hat es in ihrem Bericht sehr schön beschrieben - wir waren eher neugierig als ehrgeizig und nutzen die Zeit zum Experimentieren. Wenn man schon mal solch exotische Zutaten bekommt, von denen man noch nie zuvor gehört hat, muss man das schließlich ausnutzen... AIRBAG PORK SKIN? Na das nehmen wir...
Gefriergetrocknete Maiskörner? Rein damit...
Nach 2 schönen Stunden am Herd konnten wir der Jury und den Kollegen dann  


Schweinefisch mit Hähnchennudeln und Chili Marmelade präsentieren - eine Kombination aus Schellfisch mit Airbag Pork Skin paniert, asiatischen Bratnudeln mit Hähnchenfleisch, Gemüse und Walnüssen, sowie Orangen-Chili-Marmelade.

Die Wertung verpasste Natalie leider, denn sie musste einen Zug erwischen. Schade!
Die Kollegen zauberten


Würz-Schellfisch auf Vanille-Sellerie-Pürée (Dorothée, Silvia und Tobias)
und

 

Schellfisch in Porkfloss-Walnusskruste mit Couscous und Kaffee-Avocado-Mayonaise (Jens und Christiane).
Schlechtes Foto, sorry Leute! Schönere gibt es bei den Kollegen...

Gewonnen haben mit ihrem unglaublich zarten Fisch und einem Pürée zum Reinlegen Dorothée, Silvia und Tobias. Herzlichen Glückwunsch noch einmal!

MENÜ
Wer viel kocht muss auch viel essen - daher gab es im Anschluss an die Challenge noch ein Menü, das Heiko und Adrien für uns kochten...


Irischer Lachs mit Walnüssen gefüllt, Facetten von Sellerie und grünem Tee

Barberie Entenbrust mit brauner Butter, gestockter Walnussmilch und Blumenkohl

Rahmeis aus Roter Bete mit Walnüssen in Karamell, Himbeere und Fleur de Sel

Unglaublich lecker...
Und so klang ein toller Nachmittag bei grandiosem Essen und interessanten und schönen Unterhaltungen unter Essensliebhabern langsam aus. (Besonders nett fand ich, dass beinahe jeder am Tisch vor dem ersten Bissen jedes Gangs zunächst die Kamera zückte ;)).
Allerliebsten Dank noch einmal an die kalifornischen Walnüsse für die Einladung und insbesondere Eva, Christine, Caro und Nina für die super Organisation. Ganz herzlichen Dank an  Heiko Antoniewicz und Adrien für wahnsinnig gutes Essen, super Tipps und eure nette, lustige Art, Wissen zu vermitteln - ich habe sehr viel lernen können! Selbstverständlich auch einen ganz lieben Dank an zorra, für Tipps in Sachen Küchenmaschinen, nette Gespräche und dass ich dich endlich mal kennen lernen konnte - ich habe mich sehr gefreut! Gleiches gilt natürlich für die anderen Blogger - es war richtig schön mit euch, ich hoffe, wir sehen uns wieder!

Falls ihr wissen wollt, wie es den anderen gefallen hat (und schönere Bilder sehen mögt):

zorra: Flavour Pairing Workshop mit den kalifornischen Walnüssen und Heiko Antoniewicz
gekleckert.de: Flavour Pairing mit kalifornischen Walnüssen
pastasciutta: Walnuss-Straße, Hähnchensegel und Schweinefisch
Volle Lotte: Was mache ich mit kalifornischen Walnüssen?
Der Kuchenbäcker: Flavour Pairing mit Heiko Antoniewicz
bushcook: Flavour Pairing mit Walnüssen, Schellfisch und Heiko Antoniewicz
Schabakery: Walnuts, cooking fails and novelties

Ich muss es nochmal sagen: VIELEN DANK AN ALLE! Es war toll!

Sonntag, 14. September 2014

Fruchtig-herbstlich: Pflaumentarteletts

Lust, zu backen? Lust auf fruchtig-frische Törtchen, passend zum herbstlichen Wetter? Gut, dann hab ich hier etwas für euch: Wunderbar süß-säuerliches Pflaumenkompott auf knusprig-buttrigem Mürbeteig - lauwarm serviert mit Sahne oder Vanilleeis ein Träumchen... Schönen Sonntag euch allen!

REZEPT für 10 Tartelette-Förmchen (Durchmesser 10 cm)

Für die Füllung:
800 g Pflaumen
100 ml Orangensaft
1/2 Zimtstange
1/2 Sternanis
10 g Vanillezucker
30 g Zucker
1 TL Speisestärke

Für den Teig:
400 g Mehl
50 g Puderzucker
200 g kalte Butter in Stücken
1 Prise Salz
1/2 Tonkabohne
2 Eigelb
2 EL kaltes Wasser



Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen, ausrollen und 10 gefettete Tartelette-Förmchen damit auslegen und kalt stellen. Derweil Saft mit Zucker und Gewürzen aufkochen, Pflaumen waschen, klein schneiden und im Saft etwa 20 min köcheln, mit Speisestärke andicken und abkühlen lassen. Dann den Ofen auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen, Füllung auf den Törtchenböden verteilen und etwa 35 min backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und kalt oder lauwarm mit Eis/Sahne genießen.

Sonntag, 7. September 2014

Aufwand, der sich lohnt: Mandel-Tomaten-Tortellini mit Basilikumbutter und Kirschtomaten

Jaaa, meine Nudelmaschine. Ich bekomme ein schlechtes Gewissen, wenn ich an sie denke, habe ich sie bislang doch längst nicht so oft eingesetzt, wie ich gerne würde und wie ich mir fest vorgenommen hatte. So eine Anschaffung soll sich schließlich lohnen. Allerdings ist es, wie ihr vermutlich wisst, auch mit Nudelmaschine recht aufwendig, Pasta selbst herzustellen. Insbesondere, wenn man sie (so lecker wie diese) füllt.
Wenn aber ein verregneter Sonntagnachmittag keine anderen Aktivitäten zulässt und der Liebste sich bereitwillig als Pasta-Gehilfe anbietet, lohnt es sich, das Maschinchen mal wieder aus der Kammer zu holen. Zu zweit geht es nicht nur schneller, es macht auch noch Spaß - mit einem Gläschen Rotwein und der richtigen Musik fühlt man sich wie in einer richtigen italienischen Küche...


REZEPT für 4 Portionen

Für den Teig:
200 g Pastamehl und Mehl zum Arbeiten
1/2 TL Salz
2 Eier
1 TL Olivenöl
evtl. etwas Wasser

Für die Füllung:
50 g getrocknete Tomaten (Öl abgetupft)
50 g Mandelkerne
1 halbe Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
4 Blätter (Gold-)Salbei
einige Zweige Zitronen-Thymian
1 EL Amaretto
1 TL Tomatenmark
250 g Ricotta
Salz
Pfeffer

außerdem:
1-2 Handvoll Basilikum
25 g Butter
je eine große Handvoll gelbe und rote Kirschtomaten
Salz
Pfeffer
 


Die Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten, bei Bedarf etwas Wasser zugeben. In einen Frischhaltebeutel geben und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ruhen lassen. Derweil die Füllung vorbereiten: Mandeln hacken und in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, etwas Tomatenöl zu den Mandeln geben und Zwiebeln und Knoblauch mit den Mandeln bei milder Hitze anschwitzen. Abkühlen lassen. Getrocknete Tomaten hacken und im Blitzhacker mit Zwiebel-Mandelmischung fein mixen. Ricotta, Nussmasse und fein gehackte Salbei- und Thymianblätter mit Tomatenmark und Amaretto vermischen und mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudelteig in 4 Portionen teilen und zu dünnen Platten ausrollen (bei mir Stufe 7 von 9 meiner Nudelmaschine). Daraus Kreise zu etwa 7 cm Durchmesser ausstechen und jeweils 1/2 TL Füllung darauf geben. Die Ränder mit etwas Wasser bestreichen und die Kreise zu Halbmonden klappen (aufpassen, dass keine Luft eingeschlossen wird!). Die Enden leicht auseinander ziehen, zusammenführen und andrücken, sodass die typische Tortellini-Form entsteht. In leicht siedendem Salzwasser etwa 7 min garen.
Derweil Butter in einer Pfanne zerlassen, Basilikum in Streifen schneiden und Tomaten halbieren. Beides in die Butter geben und bei mittlerer Hitze darin andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den fertigen Tortellini mischen. Wer mag, hobelt noch Parmesan darüber.

Die Fotos sind nicht besonders - die Lichtverhältnisse waren schlecht. Ich hoffe, ihr verzeiht mir?

Freitag, 29. August 2014

Was Süßes für den Chef: Süße Ziegenkäse-Joghurt-Törtchen mit Gewürz-Pflaumen-Sauce und karamellisierten Pflaumen

Alex (chefhansen) sucht ein Dessert. Pflaumen und/oder Zwetschgen sollen es sein, und es gibt auch etwas zu gewinnen! Vor- und Hauptspeise hat Alex schon vorgelegt und das Dessert soll möglichst gut dazu passen... Hm. Kniffelig. Bei so kräftigen Aromen in beiden Gängen, die ich übrigens grandios finde,  liegt es nahe, entweder so weiter zu machen und die Geschmacksknospen so richtig herauszufordern, oder aber etwas Mildes zur Beruhigung zu liefern.
Ich bin für Variante a)... Der erste Versuch ging allerdings in die Hose - meine Pflaumentarteletts (Rezept gibts bald) waren zwar super lecker, das Eis mit Ziegenfrischkäse, welches ich dazu servieren wollte, jedoch so gar nicht. Ich liebe Ziegenkäse, aber das war eklig!
Die Inspiration für das Dessert, welches ich schließlich als meinen Beitrag auserkoren habe, fand ich bei Paule. Ihr süßen Ziegenkäse-Törtchen habe ich schon soooo lange im Hinterkopf, dass es endlich an der Zeit war, das Ganze mal auszuprobieren (ihr seht, der Ziegenkäse ging mir nicht aus dem Sinn...). Ein bisschen abgucken ist hoffentlich okay? Ich habe auch, wie immer, einiges verändert und natürlich Pflaumen verwendet.
Uns hat es sehr gut geschmeckt - was meinst du, Alex?

REZEPT für 8 Portionen

Für die Böden:
100 g kernige Hafervollkornkekse (bei mir Hobbits)
50 g Butter geschmolzen
2 TL Kakao
ca. 1/4 geriebene Tonkabohne

Für die Füllung:
100 g milde Ziegenfrischkäsetaler
275 g Joghurt, abgetropft (anfangs 550-600 g Joghurt)
55 g Rohrohrzucker
10 g Vanillezucker
2 TL Speisestärke
2 Eier (Größe M)
1 Vanilleschote



Für die Sauce:
250 g Pflaumen, entsteint
40 ml Orangensaft
1-2 TL Balsamico
1/4 Zimtstange
1 Stückchen Sternanis
15 g Vanillezucker
evtl. Speisestärke zum Binden

außerdem:
8 kleine Pflaumen
8 TL Rohrohrzucker


Den Joghurt in einem mit einem Mulltuch ausgekleideten Sieb über Nacht abtropfen lassen.
Für die Böden die Kekse im Mixer fein mahlen, die Butter schmelzen und beides mit Kakaopulver und fein geriebener Tonkabohne nach Geschmack (max. 1/4 Bohne, würde ich sagen) verrühren. 8 Mulden einer Muffinform mit etwas Butter fetten, die Masse in die Förmchen verteilen und mit einem Löffelrücken gut fest drücken. Form mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 140°C (Umluft) vorheizen.
Für die Füllung den Ziegenfrischkäse mit 275 g abgetropftem Joghurt, Mark der Vanilleschote und Speisestärke mit dem Handmixer verrühren. Zucker und Vanillezucker einrühren. Eier trennen und Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Zunächst die Eigelbe in die Joghurtmasse rühren, dann das Eiweiß unterheben. Die Füllung auf die gekühlten Böden gleichmässig und randhoch verteilen.
Muffin-Förmchen in ein hohes Backblech stellen und heisses Wasser angießen. Bei 140°C (Umluft) ca. 20 Minuten im Wasserbad backen. Ofen ausschalten und Törtchen bei geöffneter Ofentür im Backofen etwas abkühlen, dann auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen. Anschliessend vorsichtig aus den Formen lösen und einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
Derweil die Sauce zubereiten:
Plaumen würfeln und mit Orangensaft, Zucker sowie Zimtstange und Sternanis weich köcheln. Zimt und Sternanis entfernen und pürieren, dann durch ein Sieb streichen. Wieder in den Topf geben, Zimt und Sternanis sowie Balsamico hinzugeben und nochmal aufkochen, evtl. mit Wasser verdünnen oder mit Speisestärke binden, je nach Saftigkeit der Pflaumen und persönlichen Vorlieben. Beiseite stellen und abkühlen lassen, bei Bedarf nachsüßen (eine leicht säuerliche Note harmonisiert allerdings gut mit den süßen Törtchen, finde ich).
Restliche 8 Pflaumen entsteinen und in Spalten schneiden, Rohrohrzucker in einer Pfanne schmelzen und die Pflaumenscheiben bei mittlerer Hitze darin karamellisieren. Zum Servieren die Törtchen auf Teller verteilen, mit der Sauce übergießen und die Pflaumenscheiben dazu servieren.


Cremige Törtchen mit knusprig leckeren Böden mit feinem Tonka-Aroma und Gewürz-Pflaumen-Sauce - was will man mehr? Der Ziegenkäse schmeckt dezent heraus und gibt den Törtchen das gewisse Etwas, wozu die leicht säuerliche Sauce und die süßen Pflaumenscheiben sehr gut schmecken.
Danke, liebe Paule, für die Inspiration. Ich hoffe, es schmeckt dir, Alex?

Freitag, 22. August 2014

Sommerlich satt: Zitronen-Mais-Suppe mit Huhn und Reis

"Suppe? Das ist doch kein richtiges Essen!", spricht mein Liebster zwar nicht laut aus, wann immer ich Suppe vorschlage, doch sein Blick spricht Bände. Dennoch gibt es bei uns ab und an mal Suppe, beispielsweise eine deftige Kartoffelsuppe oder ähnliches.
Vor kurzem habe ich mich in die folgende, sommerlich leichte Suppe verguckt, die mich aus meiner liebsten Kochzeitschrift heraus anlachte. Und sogar meinen Freund ins Schwärmen brachte! Eine frische und doch herzhafte, angenehm sättigende Suppe, die sich aber nicht gut am Vortag zubereiten lässt, da sie durch den enthaltenen Reis bei längerer Stehzeit stark eindickt und mehr zum Reistopf als zur Suppe wird. Darum besser frisch zubereiten!


REZEPT für 4 Portionen 

1,2 l Hühnerbrühe
250 g Hähnchenbrustfilet
200 g Basmatireis
1 Zitrone (Bio)
150 g Sahnejoghurt
50 ml Milch
2 TL (Kartoffel-)Stärke
2-3 EL gehackte Petersilie
1 kleine Dose Maiskörner
2 TL gehackte Zitronenthymianblättchen
2 TL Dill




Brühe aufkochen, Hähnchenfilets abbrausen und mit dem Reis zur Brühe geben, darin 20 min kochen. Fleisch herausnehmen, in mundgerechte Stücke schneiden und zurück in die Suppe geben. Mais abgießen, abtropfen lassen.Zitrone heiß abwaschen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Joghurt und Milch mit Zitronenschale und Stärke verrühren. Gehackte Kräuterblättchen ebenfalls einrühren. Mais in die Suppe geben, den Kräuterjoghurt mit einem Schneebesen einrühren und unter Rühren heiß werden lassen. Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und servieren.


Inspiration: Lust auf Genuss (06/2014), wie immer etwas abgewandelt :)

Der Sommer lässt zwar zu wünschen übrig, aber solch eine zitronig-leckere Suppe zaubert dennoch ein Lächeln ins Gesicht... Schönes Wochenende euch allen!

Freitag, 15. August 2014

Träumen von Kalifornien: Hähnchenroulade mit Walnüssen auf lauwarmem Karottensalat


"California, here we come..." ... maybe. Hopefully.
Ich war noch nie in Kalifornien - und ihr? Ich stelle es mir ungefähr so vor: 
Warme Sonne und strahlend blauer Himmel... 
Berge und Strand... 
Wellen, die sich an der Pazifikküste brechen... 
Stars und Sternchen... 
Wüsten und fruchtbare Täler... 
Menschen, braungebrannt und gut gelaunt... 
Weinberge...
Surfbretter... 
Kurz: Ein Staat, so bunt und vielfältig wie seine Einwohner.


Heute stelle ich euch und natürlich der Jury das Rezept vor, mit dem ich an Zorras aktuellem Spezial-Blog-Event teilnehme. Zorra feiert übrigens 10. Bloggeburtstag (WOW!), an dieser Stelle nochmal alles Gute!
Zu überzeugen gilt es in Runde 2  Zorra, die Kalifornischen Walnüsse, Sandra von From-Snuggs-Kitchen und Simone von S-Küche.

Zu diesem Zweck habe ich mich in den vergangenen 2 Wochen oft an meinem liebsten Ort in der Wohnung, unserer Küche, verschanzt, um an meinem kalifornisch-inspirierten Rezept zu feilen. Herausgekommen sind dabei saftig-zarte Hähnchenrollen mit nussiger Fülle und ein frischer, gesunder Karottensalat mit knackigen Selleriestückchen und zitronigen Aromen. 


Es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich mit dem Geschmack, aber auch mit der Optik des Gerichts zufrieden war - trotzdem es war echt schön und spannend, mal wieder so richtig ausgiebig in der Küche zu werkeln. Das Kochen und Experimentieren hat übrigens umso mehr Spaß gemacht, nachdem das Überraschungspaket der Kalifornischen Walnüsse angekommen war. Neben einer netten Karte (die man übrigens oben auf dem Foto sieht), einem Päckchen Walnüsse und ein paar praktischen Kleinigkeiten lag darin nämlich auch eine CD! Ich kann euch nur empfehlen, mal zu den größten Hits der Beach Boys zu kochen - das macht so richtig gute Laune.  Bei "Wouldn't It Be Nice", "Surfin' U.S.A", "Barbara Ann" oder "Good Vibrations" kann man schon mal ein bisschen mit den Hüften wackeln und laut mitsingen... Vielen lieben Dank dafür!

Danke auch an meinen Liebsten, der das Ganze in den letzten 2 Wochen mehrmals essen musste und mir fleißig beim Kochen und Fotografieren assistiert hat. Nicht jeder hat so viel Geduld ;)

Wie ich auf Karottensalat und Hähnchen kam? 

Spezial-Blog-Event - Gewinne eine Pressereise zur Walnussernte nach KalifornienIm Gegensatz zum weit verbreiteten Bild des Burger und Pommes futternden Amerikaners sind viele Kalifornier durchaus gesundheits- und figurbewusst. Nirgendwo in den USA wird so viel Gemüse gegessen! (Die Stars und Sternchen müssen schließlich immer top aussehen ;)). Wie gut, dass auch die Rahmenbedingungen für diesen gesunden Lifestyle stimmen: Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr gedeihen Obst und Gemüse im warmen Klima Kaliforniens prächtig. Im California Central Valley zum Beispiel werden nicht nur zahlreiche Gemüsesorten angebaut, auch unter dem Namen "Fruit Belt" ist das Gebiet weltbekannt. Hier werden Obst und Sonderkulturen, überwiegend Südfrüchte kultiviert, was jedoch leider nur mit künstlicher Bewässerung möglich ist. Nicht zu vergessen natürlich die Walnüsse - rund um den "Fruit Belt" gibt es mittlerweile rund 90.000 Hektar Walnussplantagen (Quelle: Kalifornische Walnüsse), auf denen jährlich wahnsinnig viele Tonnen Walnüsse geerntet werden. Diese sind nicht nur reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren, sie sind auch noch cholesterinfrei und enthalten Vitamine, Antioxidantien, Minerale und Eiweiß - als Bestandteil eines ausgewogenen (kalifornischen) Speiseplans also super gesund.
 
Für mein Gericht habe ich mich also am kalifonischen Obst- und Gemüsegarten bedient und knackige Karotten und Sellerie mit frischen Zitrusfrüchten kombiniert. Das schmeckt nicht nur gut, die frischen Farben erinnern auch Sommer (den wir hier in Deutschland ja gerade schmerzlich vermissen) und so an den sonnigen Staat an der Westküste der USA. Die zitronigen Aromen asiatischen Szechuan-Pfeffers passen nicht nur wunderbar dazu, sie bringen neben der Leichtigkeit des Gerichts auch ein weiteres Element der kalifornischen Küche zur Geltung: Ihre Internationalität. Wie auch im Rest der USA ist die kalifornische Küche nämlich, bedingt durch die zahlreichen Einwanderer, stark von Einflüssen anderer Landesküchen geprägt und einem ständigen Wandel unterlegen. Da habe ich auch so gar kein schlechtes Gewissen die Roulade, eigentlich ein Element der gut-bürgerlichen deutschen Küche, dazu zu servieren. Statt Rindfleisch fülle ich hier aber fettarmes Hähnchenbrustfilet nicht etwa mit Gurken, Speck und Senf, sondern mit einer nussigen Paste aus gerösteten Walnusskernen und saurer Sahne...


Guten Appetit bzw.: Enjoy your meal!

REZEPT für 2 Personen 
4 Hähnchenschnitzel (400 g)
60 g Walnusskerne + einige zum Garnieren
100 g saure Sahne
1 EL neutrales Öl
500 g frische Karotten
1 Stange Staudensellerie (100 g)
1 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
1 EL Zitronensaft
1 Bio-Limette
2 EL Olivenöl
1/2 rote Zwiebel 
2-3 TL brauner Rohrohrzucker
1 TL Szechuan-Pfeffer, fein gemörsert
Salz
Pfeffer
1 Lorbeerblatt
250 ml Gemüsebrühe

 
Walnusskerne grob zerbröseln und in einer Pfanne ohne Fett rösten, beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Hähnchenschnitzel waschen und trocken tupfen. 2/3 der Walnusskerne im Blitzhacker mahlen, den Rest hacken, beides mit 30 g saurer Sahne mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Schnitzel vorsichtig zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie platt klopfen und mit der Paste bestreichen, dann zu Rouladen aufrollen und mit Zahnstochern oder Metallspießen feststecken, rundherum salzen. 
Brühe in einem kleinen Topf mit Zitronensaft und dem Lorbeerblatt aufkochen. Die Möhren schälen, schräg in dünne Scheiben schneiden und in die kochende Brühe geben. 15 min bei kleiner Hitze zugedeckt köcheln lassen. Derweil den Ofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Hähnchen-Rouladen in 1 EL Öl bei starker Hitze rundherum goldbraun anbraten, herausnehmen, pfeffern und in Alufolie gewickelt im Ofen 15 min fertig garen.
Den Sellerie waschen und putzen, die Zwiebel schälen und beides in kleine Würfel schneiden. Möhren abgießen, Selleriewürfel untermischen und die Mischung im Topf lauwarm abkühlen lassen. Mit Szechuan-Pfeffer und etwas Salz würzen. Olivenöl mit 1 TL fein abgeriebener Limettenschale,  2 EL Limettensaft, Zucker und Zwiebelwürfeln verrühren, mit etwas Salz und wenig Pfeffer abschmecken. Lauwarme Möhren-Sellerie-Mischung auf Teller verteilen, das Dressing darüber träufeln und mit Petersilie bestreuen. Die Rouladen aus dem Ofen nehmen, in Scheiben schneiden und auf dem Salat anrichten. Mit Petersilie und Walnüssen garnieren und mit saurer Sahne servieren.

 

Ein Gericht, so bunt und farbenfroh wie Kalifornien selbst, finde ich. Das Ganze genießt man am besten an einem lauen Sommerabend in der Abendsonne auf der Terrasse, trinkt einen eisgekühlten kalifornischen Weißwein dazu und hört "California Dreaming". Und mit ein bisschen Phantasie (und genug Wein ;)) kann man dann die kalifornische Sonne tatsächlich auf der Haut spüren...

Ich hoffe, euch und natürlich der Jury gefällt mein Rezept :)
Ich bin sicher, sie werden es nicht leicht haben, schließlich kochen insgesamt 15 Blogger um die Reise zur Walnussernte um die Wette.





Schaut doch auch mal bei den Kollegen vorbei, die haben echt klasse Rezepte abgeliefert:
bellakocht
bushcooks kitchen
Elbcuisine
Food with a View - Berlin Food & Photography
Foodlovin'
Gourmet-Büdchen
happy plate
In Rios Küche
magentratzerl
moey's kitchen foodblog
Moment in a Jelly Jar
My tasty little beauties
pimpimella
Pralinenwahnsinn