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Samstag, 28. September 2013

Für Juliane: Espresso-Eis mit Schokosplittern in der Mandelhippe

"C-A-F-F-E-E, trink nicht so viel Kaffee" komponierte einst Carl Gottlieb Hering. Ein gut gemeinter Rat, meine ich, denn sicherlich hat Kaffee neben seinen vielen guten Eigenschaften auch einige negative - doch davon fange ich jetzt lieber gar nicht an. Denn was wäre das bitte für ein Morgen, ganz ohne die heißgeliebte, duftende Tasse Kaffee? Ich bin sicher, mein Freund wäre der reinste Zombie, ohne seinen Morgenkaffee ist er ämlich kaum ansprechbar. So ein schlimmer Morgenmuffel bin ich zwar nicht, aber Kaffee gehört für mich zu einem vernünftigen Start in den Tag einfach dazu.
Kaffee ist jedoch mehr als nur ein Heißgetränk, lassen sich aus diesen hübschen kleinen Bohnen doch allerhand Köstlichkeiten zaubern! Kein Wunder, dass Juliane von Schöner Tag noch (ein Blog, den ich regelmäßig und sehr gerne lese) zur Zeit unsere besten Kaffee-Rezepte sucht. Ich habe bislang zwar nicht allzu viele Desserts, Kuchen oder auch herzhafte Gerichte mit Kaffee zubereitet, aber das sollte sich nun ändern - gemeinsam mit Melitta verlost Juliane hier nämlich einen Jahresvorrat an Kaffee und eine Vario Home Kaffeemühle!
Und da Juliane wie ich auch seit kurzem stolze Besitzerin einer "Cortina" Eismaschine ist, hab ich für sie Espresso-Eis hergestellt...



REZEPT

für ca 1,2 Liter Eiscreme:
350 g Milch
400 g Sahne
2 Eier
2 Eigelb (alternativ 5 Eigelb und kein Vollei)
130 g Rohrohrzucker
30 g Espressobohnen
1 Vanilleschote
1 Prise Salz
50 g Bitterschokoladensplitter (min. 65% Kakao)



für etwa 15 Hippen:
80 g Mandelblättchen
60 g Puderzucker, gesiebt
25 g Vanillezucker
25 g Mehl, gesiebt
1 Prise Salz
2 Eiweiß
20 g Butter

Zunächst das Eis:
250 g Sahne, Milch, Zucker und ausgekratzte Vanilleschote und -mark aufkochen, grob zerstoßene Espresso-Bohnen hinzugeben und dann zugedeckt etwa 30 min ziehen lassen. Eigelbe und Eier in einem großen, flachen Topf verquirlen, heiße Milch-Sahne-Mischung zunächst durch ein Sieb in eine Schale, dann in einem dünnen Strahl zu den Eiern gießen und stetig rühren. Dann bei mittlerer/kleiner Hitze unter ständigem Rühren mit einem Silikonspatel auf etwa 78° erhitzen, bis die Masse deutlich andickt, durch ein Sieb in eine Schüssel gießen, in einem kalten Wasserbad kalt rühren und im Kühlschrank einige Stunden, besser über Nacht, gut durchkühlen lassen. Am nächsten Tag dann 150 g Sahne steif schlagen, unterheben und alles in der Eismaschine in etwa 30 min cremig gefrieren lassen, dabei kurz vor Ende die Schokosplitter hinzugeben. Alternativ gehen auch 50 g geschmolzene Bitterschokolade, die kurz vor Ende der Rührzeit langsam in einem dünnen Strahl in die laufende Maschine gegeben werden sollten - so friert die Schokolade direkt auf der kalten Masse und splitter ganz von alleine. Eismasse dann in eine vorgekühlte Schüssel umfüllen, Eisoberfläche mit Frischhaltefolie bedecken, Schüssel schließen und min 2 Stunden im Tiefkühler nachgefrieren lassen.

Während das Eis gefriert, kann man die Hippen vorbereiten:
Butter zerlassen. Mehl, Mandelblättchen, Zucker und Salz vermischen, Eiweiß unterrühren und zum Schluss die geschmolzene Butter einrühren, etwa 1,5 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Später den Backofen auf 180°C vorheizen. Ca. 12-15 walnussgroße Teighäufchen auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen. Die Häufchen zu dünnen TalernKreisen verstreichen, dann auf mittlerer Einschubleiste  8 - 10 Minuten hellbraun backen und aus dem Ofen nehmen. Hippen noch heiß vom Blech lösen auf einem Nudelholz oder umgedrehten Tassen abkühlen lassen.

Jeweils eine Hippe auf einen Teller setzen, mit Puderzucker bestäuben und eine Kugel Eis darauf setzen.


Hmmmm, so lecker! Meinem kaffeesüchtigen Schatz hat es ganz besonders gut geschmeckt - wer hätte das gedacht...
Ich wünsche euch allen einen tollen Samstagabend und einen schönen Sonntag! Genießt das schöne Wetter - am besten draußen mit einer letzten Kugel Eis in der Hand!

Dienstag, 24. September 2013

Für Schneewittchen : (Fast) weiße Tomatensuppe mit Kirschtomaten, frittiertem Thai-Basilikum und Lachsforellenspieß

Weiß wie Schnee - die Suppe (fast). Rot wie Blut - die Kirschtomaten. Schwarz wie Ebenholz... verbrannter Basilikum?  Lieber nicht.
Neulich habe ich mich an ein neues Projekt gewagt: Weiße Tomatensuppe. Ich gebe zu, ich hatte ein wenig Bammel vor diesem Experiment, doch die Suppe hat die gewünschte Farbe bekommen, der Basilikum ist nicht verbrannt und geschmacklich... alles super! Puh ;)
Weil es so lecker war, und weil gerade die Sonne die (noch) grünen Tomaten in Nachbars Garten so schön kitzelt, bekommt ihr das Rezept heute von mir als eines der letzten Sommer-Rezepte. Wer also auch noch ein paar Tomaten im Garten hat, sollte diese unglaublicherweise echt unkomplizierte Suppe unbedingt noch ausprobieren. Macht sich ganz toll als Vorspeise, wenn man Gäste hat!






REZEPT für 4 Portionen

Für die Suppe:
2 kg reife, aromatische Tomaten
1 EL Zucker
Meersalz
Pfeffer
6 Stängel Zitronenthymian
200 g Sahne
30 ml Weißwein (halbtrocken)
1 gehäufter EL Mehl
1 EL Butter
1 Zehe frischer Knoblauch
1 kleine Schalotte




außerdem:
12 kleine Kirschtomaten
1 EL Butter
neutrales Öl zum Frittieren
12 Blättchen Thai-Basilikum (alternativ normales Basilikum)


Zunächst für die Suppe die Tomaten waschen, rundum mehrmals mit einer Gabel einstechen und zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenthymian in einen großen Topf geben, salzen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 45 min schmoren, anschließend durch ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb abgießen, den klaren Tomatensaft auffangen und die Tomatenreste leicht ausdrücken (nicht zu sehr, sonst landet rote Farbe mit im Sud). Tomatenreste entsorgen, den Sud beiseite stellen.
Während die Tomaten schmoren:
Basilikumblättchen waschen, trocken tupfen, Kirschtomaten waschen, abtrocknen und Zwiebel sowie Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. In einen kleinen Topf etwa 1/2 cm hoch Öl gießen und auf etwa 160 Grad erhitzen. Basilikumblättchen darin einige Minuten knusprig frittieren (sie sollten dunkelgrün sein) und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Dann in einem Topf 1 EL Butter schmelzen, Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen, das Mehl darüber stäuben und ebenfalls kurz anschwitzen. Weißwein und ein wenig Tomatensud hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren. Nach und nach den restlichen Sud und die Sahne unter Rühren hinzufügen und aufkochen lassen, derweil 1 EL Butter in einer weiteren, kleinen Pfanne erhitzen.
In der Butter die Kirschtomaten einige Minuten braten. Jetzt kommt der Stabmixer zum Einsatz: Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Stabmixer schaumig pürieren und dann auf 4 Teller oder Schalen verteilen, jeweils 3 Kirschtomaten und 3 frittierte Basilikumblätter darauf geben und servieren.


Dazu passen geröstetes/überbackenes Baguette und Lachsforellenspieße, die Rezepte folgen.
Eins steht fest: Die sieben Zwerge hätten Schneewittchen nach diesem Mahl nie mehr gehen lassen ;)

Samstag, 21. September 2013

Vorgedrängelt: Zwetschgen-Schneckenkuchen mit Nüssen und Marzipan

Jaaaaa, ich weiß, ich wollte hier noch die restlichen Sommer-Rezepte raushauen, aber: Die Zwetschgenzeit dauert auch nicht ewig und ich habe da noch einiges in petto. Außerdem war dieser Kuchen hier so lecker, dass er es verdient, vielleicht von dem/der einen oder anderen als Wochenend-Kuchen nachgebacken zu werden! Gefunden habe ich das Originalrezept hier bei Christina von newkitchontheblog. "Zwetschgenkuchen mit Mohn und Marzipan" klang so verführerisch und sah außerdem noch so hübsch aus, dass ich ihn unbedingt nachmachen musste. Der riesige Eimer Zwetschgen, den ich geschenkt bekommen hatte, kam mir da gerade recht. Weil mich allerdings noch ein paar Nüsse aus dem Vorrat vorwurfsvoll anschauten, habe ich die Mohnfüllung kurzerhand durch eine Nussmasse ersetzt und auch am Teig noch ein wenig gebastelt. Herausgekommen ist dieses gute Stück - von lieben Menschen für sehr lecker befunden...


REZEPT für eine 28er Springform 


Für den Teig: 
375 g Mehl 
15 g frische Hefe
2 Eier
80 g weiche Butter 
1 Prise Salz 
40 g Zucker 
125 ml lauwarme Milch 


Für die Füllung: 
70 g Marzipanrohmasse 
3-4 EL Zucker 
Milch 
1 Prise Salz 
100 g gemahlene Haselnüsse
60 g gemahlene Mandeln
Zimt 

außerdem: 
4 EL Milch 
750 g Zwetschgen 
etwas Puderzucker



Einen Hefeteig herstellen (ich löse immer die Hefe mit etwas Zucker in der Milch auf, lasse sie aufschäumen und verknete das dann gründlich mit den restlichen Zutaten, wobei ich Butter und Ei zum Schluss erst unterknete) und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Für die Füllung das Marzipan fein raspeln (am besten vorher kurz einfrieren) und mit Nüssen, Zucker, Zimt und Salz sowie etwas Milch zu einer Masse vermengen (so viel Milch zugeben, wie nötig ist, damit sich alles verbindet, aber nich so viel, dass es trieft). Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (30x40) und längs in 3 Streifen schneiden. In die Mitte jedes Streifens eine Wurst aus je 1/3 der Füllungen geben, Ränder mit etwas Milch bepinseln und über der Füllung zusammen schlagen (hilfreiche Fotos dazu gibt es hier bei Christina). Die Rollen auf etwa 45 cm ausziehen und mit der Naht nach unten von außen nach innen schneckenartig in eine gefettete Form legen. Abdecken und nochmal 15 min gehen lassen, derweil den Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwetschgen aufrecht in die Zwischenräume zwischen den Rollen stecken und die Teigstränge mit Milch bepinseln. Im Ofen etwa 45 min backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Der Kuchen schmeckt tatsächlich auch nach 2 Tagen noch sehr saftig und nicht zu süß. Wer es süßer mag, fügt an irgendeiner Stelle einfach noch etwas Zucker hinzu...
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Donnerstag, 19. September 2013

Tschüss, Sommer: Geröstetes Gemüse mit Walnüssen

Hoppla, die Jahreszeiten haben mich irgendwie überholt! Es ist Herbst! Auch Pimpimella hat dies festgestellt und Sommerrezepte ausgemistet - eine gute Idee. Sommergemüse, Eiscreme, all das dümpelt hier bei mir noch rum. Okay, Eis geht für mich auch im Winter, diese Posts hebe ich also noch ein wenig auf, aber alles andere sommerliche werde ich in den nächsten 2 Wochen raushauen - hier kommt Nummer 1:




REZEPT für 4 Personen als Beilage oder für 2-3 Personen als Hauptgericht


150 g Joghurt
1 Süßkartoffel (600 g)
2 Zucchini (500 g)
Salz
Pfeffer
1 TL Fenchelsamen
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 Handvoll Walnüsse
1 Sharon




Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Zucchini waschen, Süßkartoffeln schälen und die Zucchini in 1 cm dicke Scheiben sowie die Süßkartoffeln in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Knoblauch abziehen und fein hacken. Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit Öl beträufeln, salzen, pfeffern und den Knoblauch sowie Fenchelsamen darüber streuen, im Ofen etwa 30 min backen. 
In der Zwischenzeit die Sharon waschen, schälen und fein würfeln, Walnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Das fertige Gemüse auf einen großen Teller geben, Nüsse und Sharon darauf verteilen und mit Joghurt servieren.

Das Rezept hab ich mal wieder aus der Lust auf Genuss (8/2012) und ein wenig abgwandelt, ich glaube, es heißt dort auch anders, Zucchini-Süßkartoffel-Salat oder so...

Donnerstag, 12. September 2013

Glasklare Sache: Nussiges Taboulé mit Kürbismus und Joghurt

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich an einem Buffet eine Vorspeise entdecke, die in einem kleinen (Weck-)Gläschen serviert wird, bin ich sofort dabei. Die muss ich dann haben. Ebenso geht es mir mit Desserts, aber das ist ein anderes Thema... Die kleinen Gläschen sind einfach so hübsch, so dekorativ und vor allem: so klein! Anders als bei großen Schüsseln, aus denen man sich selbst bedient, läuft man hier selten Gefahr, sich vor der Hauptspeise schon satt zu essen. Oder am Dessert zu über(fr)essen. Es sei denn, man nimmt gleich mehrere Gläser, was bei dieser Vorspeise durchaus sein kann - sooooo lecker!

 

REZEPT für ca. 20 Gläschen

200 g Couscous
1 Salatgurke
300 g Tomaten
2 Lauchzwiebeln
750 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido)
400 g Joghurt (Vollmilch- oder Sahnejoghurt)
120 g Walnüsse, gehackt und geröstet
1 Bund glatte Petersilie
1 Knoblauchzehe
Salz, Meersalz
Pfeffer
Cayenne-Pfeffer
Kreuzkümmel
Garam Masala
Olivenöl
Saft von 1 Zitrone



200 ml Wasser mit 1 TL Salz und 1 EL ÖL aufkochen, Couscous einrieseln lassen und zugedeckt beiseite stellen zum Quellen. Gelegentlich mit einer Gabel auflockern. Gurke schälen, halbieren, entkernen und sehr fein würfeln, salzen und in einem Sieb abtropfen lassen. Lauchzwiebeln und Tomaten waschen, Tomaten entkernen und beides ebenfalls sehr klein schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und diese fein hacken. Couscous mit Tomaten, Gurken, Lauchzwiebeln und Petersilie mischen, Zitronensaft und einen guten Schluck Öl zugeben, mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und Garam Masala abschmecken. Kalt gestellt durchziehen lassen, danach nochmals abschmecken. Inzwischen das Kürbisfleisch grob würfeln, mit Olivenöl benetzen und leicht salzen und im vorgeheizten Ofen bei 140° (Ober-/Unterhitze) in 40 min weich garen. Etwas abkühlen lassen, dann mit etwas Öl pürieren, Knoblauch hineinpressen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmal durchmixen. Das erkaltete Mus auf Gläser verteilen, Taboulé darauf geben, mit Walnüssen bestreuen und mit etwas Joghurt abschließen.




Habt ihr es gemerkt? Hier wird püriert! Daher reiche ich dieses Rezept auch noch zu Zorras aktuellem Event ein. Ich bin immer noch völlig baff, neun Jahre Kochtopf! Der Hammer!


9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Montag, 9. September 2013

Happy Birthday!: Kartoffelravioli mit Kürbisfüllung und Nussbutter


Happy birthday to you, happy birthday to you... Zorra hat Geburtstag! Neun Jahre alt wird ihr Blog schon, eine tolle Leistung! Alles Gute von mir!
Zorra wäre wohl auch nicht Zorra, wenn es nicht auch zu ihrem Geburtstag ein Event gäbe. Und zwar ein tolles! Sie sucht mal wieder Rezepte, die die Benutzung eines Stabmixers und/oder dessen Zubehör erforden - für die Neuauflage des Braun Foodblogger-Kochbuchs!
Yeah :)
Ich habe auch bereits fleißig gemixt - hier kommt Rezept Nummer 1...

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

KARTOFFELRAVIOLI MIT KÜRBISFÜLLUNG UND NUSSBUTTER

REZEPT für 4 Portionen

Für den Teig:
300 g mehligkochende Kartoffeln
100 g Mehl und Mehl zum Arbeiten
1 EL zerlassene Butter
1 Eigelb
etwas Salz
Muskatnuss, frisch gerieben

Für die Füllung:
360 g Hokkaido-Kürbisfleisch (ohne Kerne, mit Schale)
25 g Parmesan, frisch gerieben
1/2 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
frischer Thymian
frischer Majoran, gehackt
Meersalz, frisch gemahlen
Pfeffer, frisch gemahlen

außerdem:
80 g Butter
3 EL geröstete Walnüsse
Parmesan




Für den Teig die Kartoffeln waschen und mit Schale in gesalzenem Wasser 20-30 min weich garen, abgießen, abschrecken, pellen, noch warm durch eine Presse drücken und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Kürbis würfeln und im vorgeheizten Ofen bei 150° (Ober-/Unterhitze) etwa 30-40 min weich garen, etwas abkühlen lassen und - jetzt kommt der Stabmixer - pürieren. Nüsse von Hand oder mit dem Blitzhacker (;-)) grob hacken. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein würfeln und in etwas Butter glasig dünsten. Zusammen mit dem Parmesan zum Kürbis geben und die Masse mit Salz, Pfeffer, Thymian und Majoran abschmecken. Kartoffelmasse mit Eigelb und Butter mischen, mit Salz und Muskat würzen und mit dem Mehl zu einem Teig verkneten (auch hier kann man natürlich den Stabmixer benutzen, wenn man das entsprechende Equipment hat). Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, Kreise ausstechen (Durchmesser 6 cm), jeweils 1 TL Füllung auf einen Kreis geben, die Ränder etwas anfeuchten und mit einem zweiten Kreis zudecken. Rand mit einer Gabel festdrücken. Die fertigen Ravioli in knapp siedendem Salzwasser garen, bis sie an die Oberfläche kommen (das dauert etwa 2 min) und abtropfen lassen. Die restliche Butter aufschäumen lassen, Nüsse hinzugeben und Ravioli portionsweise darin bei kleiner bis mittlerer Hitze von beiden Seiten kurz anbraten. Auf Teller verteilen, mit Nussbutter beträufeln und mit Pfeffer und Parmesanspänen bestreuen und servieren.

Hmmmmm! Mein Schatz mag eigentlich keinen Kürbis - hat aber seinen Nachschlag aber vehement eingefordert. Noch Fragen ;) ?

Freitag, 6. September 2013

Rezept gesucht: Zwetschgentarteletts mit Zimtstreuseln

Oh man, beinahe wäre es passiert! Ich hätte um ein Haar vergssen, wie ich diese Tarteletts gemacht habe! Unfassbar, oder? Wenn ich frei Schnauze backe und koche, kritzele ich die Zutaten und Mengen meist auf einen Zettel, für den Fall, dass etwas blogbares entsteht. Das hatte ich beim Backen dieser Zwetschgentarteletts auch gemacht - und dann den Zettel verlegt. So ein M...! Dabei waren sie doch echt lecker, und außerdem ist Zwetschgenzeit! Nach einigem Überlegen, bin ich mir aber relativ sicher, dass es so ging:

REZEPT für 1 Tarte-Form (28 cm) und 4 Tarteletts

Für den Teig:
250 g Mehl
120 ml Milch
1/4 Würfel Hefe
1 kleines Ei
40 g weiche Butter
40 g Zucker
1 Prise Salz
Für den Belag:
850 g Zwetschgen
80 g Mandeln
80 g Zucker
80 g Butter
40 g Mehl
Zimt
ein Hauch geriebene Tonkabohne


Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, etwas Zucker hinzugeben und schäumen lassen. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Zwetschgen waschen, halbieren, entkernen und die Hälften nochmals halbieren. Die Mandeln in einer Pfanne rösten, mahlen und mit den anderen Zutaten zu Streuseln verarbeiten. Wenn die Masse sehr klebrig ist und sich keine Streusel bilden, macht das auch nichts, dann einfach den Teig zerzupfen.  Hefeteig in eine große und 4 kleine Portionen teilen, rund ausrollen und in gefettete Tartelett-Förmchen sowie eine große Tarte-Form legen. Abdecken und nochmals 20 min gehen lassen, derweil den Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Teig mit Zwetschgen belegen, Streusel darauf verteilen und im Ofen etwa 40-60 min backen.


Und? Wie mögt ihr Zwetschgenkuchen?

Montag, 2. September 2013

Kein Pfannkuchen: Galettes mit Aprikosen und Nektarinen

Jawohl, richtig gelesen: Galettes sind nicht immer Pfannkuchen. Ich hab mich nämlich mal schlau gemacht: Der Begriff Galette bezeichnet meistens herzhaft gefüllte Crèpes aus Buchweizenmehl. Mit Käse, Schinken, Ei usw... Lecker. Esse ich auch gern, sehr gern.
Aber nicht immer! Manchmal muss es einfach etwas Süßes sein: "Runder, flacher Kuchen" kann das Wort nämlich genauso bedeuten, und in diesem Falle tut es das auch. Gemeinsam mit meiner Mama hab ich an einem sonnigen Sonntag auf der Terrasse gesessen und warme Galettes gegessen. Ein Traum, mit diesem Eis... Vanilleeis oder Ähnliches geht natürlich auch, und weil die Galettes so schön sommerlich fruchtig sind, gebe ich sie an Uwe und Staatl. Fachingen weiter.
Bitte sehr ;)

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser


REZEPT für 4 Galettes
165 g Mehl
85 g kalte Butter in kleinen Stücken
2 TL Butter
1 EL Vanillezucker
1 EL saure Sahne
1 Prise Salz
40 ml eiskaltes Wasser
4 TL brauner Rohrohrzucker
2 Nektarinen
2 große Aprikosen
Puderzucker zum Bestäuben



Für die Galettes zunächst 85g Butter mit Vanillezucker, Salz und Mehl zu Bröseln verreiben, dann Wasser und saure Sahne mischen, löffelweise zu den Bröseln geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Teig in vier Portionen teilen, diese zu Bällen formen und flachdrücken, einzeln in Folie gewickelt 60 min kalt stellen.

Nektarinen und Aprikosen waschen und entsteinen und in schmale Spalten schneiden. Die Teigfladen auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dick rund ausrollen (wenn man bei jedem Überrollen dem Teig eine Vierteldrehung verpasst, ist das ganz einfach) und auf das Blech legen. Nektarinen- sowie Aprikosenspalten fächerförmig in die Mitte des Teiges legen, dabei 3-4 cm Rand frei lassen. Je 1 TL Rohrohrzucker über die Früchte streuen und 1/2 TL Butter stückchenweise darauf geben. Die Ränder über die Füllung klappen, in der Mitte sollte, wenn alles stimmt, eine Öffnung bleiben, sodass man die Früchte noch sehen kann. Im Ofen 30-40 min knusprig backen und noch warm mit Puderzucker bestäubt und einer Kugel Eis servieren.

Schön bunt, oder?