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Donnerstag, 8. August 2013

Tipps für den Sommer zum Frühstücken...

Derzeit gibt es an jeder Ecke frisches Obst und frische Beeren zu kaufen, was mich unheimlich freut. Und was macht die gute Hausfrau damit? Richtig: Marmelade, Gelee und Co., um möglichst viel vom Geschmack des Sommers für den Winter einzufangen. Ich habe bisher bereits Holunderblütengelee gekocht, und auch diverse Varianten von Erdbeermarmelade sind nun für schlechte Zeiten vorrätig (Rezepte gibt es vermutlich in der nächsten Saison, wenn ihr noch Gelegenheit habt, sie nachzumachen).

Blitz-Blog-Event - Die besten Küchentipps (Einsendeschluss 11. August 2013)
Zorra sucht derzeit zusammen mit Rewe nützliche Küchentipps, die uns das Leben in der Küche einfacher machen.
Meist bekommt man solche Tipps ja von Mutti oder Omi beigebracht, wie zum Beispiel diese Alufolien-Salz Geschichte, die mir bereits oft gute Dienste erwiesen hat.

Weitere gute Quellen sind Kolleginnen... Freundinnen... eigentlich hat so ziemlich jeder den ein oder anderen guten Haushaltstipp, oder?






Tipps für Marmelade, Gelee und Co.

Die Gläser sollten vorher unbedingt gut gespült und sterilisiert werden - letzteres geht recht einfach, wenn man die Gläser mindestens 10 min bei 100 Grad im Ofen erhitzt. Füllt man dann die heiße Marmelade in die heißen Gläser, verringert sich zudem die Gefahr, dass die Gläser platzen. Die Marmelade/das Gelee sollte unbedingt kochend heiß abgefüllt und die Gläser sofort luftdicht mit Schraubdeckeln verschlossen werden.

Wenn man nicht sicher ist, ob das Gelee bereits lange genug gekocht und die richtige Konsistenz erreicht hat: Mit einem Teelöffel ein wenig Gelee aus dem Topf auf einen kleinen Teller geben und kurz warten. Wenn die Masse schnell erstarrt und beim Kippen des Tellers nicht herunterläuft, ist das Gelee fest genug. Dann kann man es abfüllen.Wenn das Gelee auf dem Teller noch verläuft, lässt man die Masse noch 1-2 Minuten weiter sprudelnd kochen und füllt sie erst dann ab.

Beim Kochen von Erdbeermarmelade sollte man die kleingeschnittenen Früchte vor dem Kochen eine Zeit lang (ein paar Stunden) mit dem Gelierzucker vermischt Saft ziehen lassen und erst dann kochen. In der Marmelade machen sich später kleingeschnittene Kräuterblättchen wie zum Beispiel Zitronenmelisse, Basilikum oder Minze sehr gut. Diese werden einfach vor dem Abfüllen unter die heiße Masse gemischt.
Ein wenig Säure durch Zitronensaft tut ihr nebenbei auch gut.

Außerdem gilt: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt - was schmeckt, kann also "vermarmeladet" werden - mein derzeitiger Favorit: Erdbeer-Wildpfirsich und Rhabarber-Banane (hat mein Schwesterherz mit geschenkt). Ich bevorzuge übrigens immer Gelierzucker 3:1, dann wird es fruchtiger!

Damit wünsche ich euch viel Spaß und gutes Gelingen beim Einkochen! Wer kann, sichert sich jetzt am besten noch die letzten (sehr aromatischen!) Erdbeeren - sie sehen zwar nicht mehr so toll aus, sind aber für Marmelade noch allemal geeignet.

Kommentare:

  1. Vielen dank für die praktischen Tipps. Entschuldige, dass ich deinen Beitrag übersehen habe. Er ist jetzt aber drin!

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  2. Das mit dem Ziehen lassen ist ein sehr guter Tipp. Das Aroma kommt so viel besser aus dem Obst heraus. Ich hab es aber noch nie beim Einkochen ausprobiert. Wird getestet.

    Liebe Grüße
    Anna

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