Seitenwechsel

Donnerstag, 11. Juli 2013

Fast verunglückt: Zucchini-Strudel mit Feta und Walnüssen

Spezial-Blog-Event LXXXVIV - Mit Walnüssen durchs Jahr "Mit Walnüssen durch's Jahr" lautet der Titel des aktuellen Blogevents bei Zorra. Zusammen mit den kalifornischen Walnüssen sucht sie dieses Mal Rezepte mit Walnüssen für jede Jahreszeit zwecks Erstellung eines Kalenders.Walnüsse habe ich zu jeder Jahreszeit zu Hause, nicht nur im Winter - für Pesto, Salat und Co. Ein Salat war mir aber ein bisschen zu langweilig, Pesto gab es schon und mein erster Versuch Walnusseis herzustellen ging leider in die Hose. Gar nicht so einfach, wie ich dachte...
Nach einigem Überlegen fiel mir dann doch was ein und so gab es heute Abend diesen Strudel, der sich mit seiner Zucchini-Füllung etwa für die Monate Juli bis Oktober anbietet...




 REZEPT für 1 Strudel (4 Portionen)

300 g Strudelteig (Kühlregal)
4 Zucchini (800 g)
1,5 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Handvoll Walnüsse
100 g Feta
2 EL zerlassene Butter
3 EL gehackte Petersilie
1 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
150 g Naturjoghurt



Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zucchini waschen, längs vierteln und in 0,5 cm dicke Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein hacken und mit Petersilie, Öl und Zitronensaft mischen. Zusammen mit den Zucchini in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze etwa 10 min offen braten, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Derweil die Walnüsse hacken und den Feta zerbröseln. Strudelteig nach Packungsanleitung ausbreiten (Einzelblätter so überlappend nebeneinander legen, dass ein Rechteck entsteht) und mit Butter bepinseln. Zucchini auf die untere Längs-Hälfte geben, dabei an den Seiten und unten 3 cm Rand freilassen. Feta und Walnüsse darauf verteilen und die langen Seiten einklappen. Von der kurzen Seite her dann vorsichtig aufrollen, den Strudel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech manövrieren, mit der restlichen Butter bepinseln und etwa 45 min backen, bis der Strudel goldbraun ist.
Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit Naturjoghurt servieren.

Okay, ich gebe es zu - eigentlich sollte der Strudel nicht aufreißen. Es ist aber beim Rollen doch passiert, eben weil ich den Teig bis zur Hälfte und nicht nur im unteren Drittel belegt habe, glaube ich. Erst hab ich geflucht, bis mir später auffiel, dass es ja viel hübscher ausschaut, wenn man ein bisschen die Füllung sehen kann. "Prima, also doch blogbar", dachte ich, hab das Rezept so gelassen und bin nix wie raus zum Knipsen. Der heiße Strudel hat dann noch meine Schieferplatte gesprengt (jetzt hat auch sie einen hübschen Riss) - aber was tut man nicht alles... ;)

Kommentare:

  1. Ohje, da hattest du ja ganz schöne Action. Ich finde auch, mit Riss sieht der Strudel hübscher aus und schmecken tut er ganz bestimmt. Danke fürs Mitmachen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, da war ganz schön was los. Das mit dem Eis wird aber auf jeden Fall nochmal versucht :)
      LG

      Löschen