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Freitag, 15. März 2013

Gut gemixt: Paprika-Pesto

Soll ich euch mal verraten, was ich ein bisschen vermisse? Ja?
Aaaaaaachtung, jetzt kommt's: Die gute, alte Kassette.
"Waaaaaas? Jetzt ist sie übergeschnappt!" - Ist sie nihicht! Jetzt mal im Ernst, so ein klitzekleines bisschen versteht ihr doch sicher, was ich meine. Im digitalen Zeitalter von CD, DVD, Blu-ray und Co. wünscht man sich manchmal doch die Einfachheit einer schnöden Kassette zurück. Die Ära, in der man Mixtapes von seinem Liebsten bekam, habe ich noch nicht miterlebt, leider. Bei mir gab es schon immer CDs. Dafür hat mir mein Schatz aber mal selbst eine CD besungen und bespielt - da hab ich mich megadoll gefreut.
Ich hab früher jedoch schon noch selbst Mixtapes zusammengestellt und hatte einen Mords-Spaß dabei. Und es kommt noch besser: Gerade hab ich in meinem alten tragbaren CD-Player/Radio/Kassettenrekorder eine Kassette gefunden!
Wie komme ich eigentlich darauf? Ach ja, ich hab Pesto gemixt - bitte sehr!

REZEPT für 1 kleines Glas

280 g rote Spitzpaprika (entkernt gewogen)
25 g Pinienkerne
25 ml Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
40 g Parmesan
1/2-1 TL Piment d'espelette
Salz, Pfeffer, Vanillezucker



Die entkernten und halbierten Spitzpaprika auf ein mi Backpapier belegtes Blech legen und unter dem heißen Backofengrill rösten, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. Herausnehmen, mit feuchten Küchentüchern bedecken und abkühlen lassen. Pinienkerne rösten und abkühlen lassen. Die Haut der Paprika abziehen, Paprikafleisch würfeln, die Knoblauchzehe abziehen und durch eine Presse drücken. Beides zusammen mit dem Öl, und den Pinienkernen fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und ein wenig Vanillezucker würzen. Dann den Parmesan fein reiben, unterrühren und das ganze in ein sauberes Schraubglas füllen und mit etwas Öl bedecken.


Bei uns gab es dazu selbstgemachte Pasta und gebratene Garnelen mit Knoblauch und Stangenpfeffer. Mmmmhhh!
Eignet sich übrigens prima auch als Dip und vor allem als nettes Geschenk aus der Küche!




Und was mach ich jetzt? Jetzt hör' ich mein Mixtape - mal sehen, was drauf ist ;)...

(Die Idee für das Pesto hab ich aus der Lust auf Genuss (2/2011), wie immer abgewandelt.)

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