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Samstag, 29. September 2012

Fingerfoodparty! und Schulzeiterinnerungen: Gougères und Ziegenfrischkäse-Crostini mit Honigäpfeln


Momentan bin ich richtig im Event-Fieber: Wo immer es ein Motto gibt, unter dem gebloggt werden soll, wenn ich es einrichten kann, bin ich dabei. Als ich folgendes bei la petite cuisine entdeckt habe, war ich hellauf begeistert:
Fingerfood-Rezept posten, Weinempfehlung dazu schreiben und damit die Chance auf die Teilnahme an einem Workshop rund ums Fingerfood, den Wein und das Fotografieren haben. Cool, da bin ich doch dabei!


Ich hab lange gegrübelt, was ich denn kochen/backen könnte, bis mir gestern die Erleuchtung kam, als ich ein Heft über Käse durchblätterte: GOUGÈRES! Diese französischen Käsewindbeutel hatte meine Französischlehrerin der 10. Klasse zu unserem Abschluss-Grillfest gebacken, wo sie begeistert verputzt wurden. Sie hat mir netterweise nicht nur sehr viel beigebracht, was Land und Sprache angeht, sondern auch das Rezept für die leckeren Häppchen verraten!
Leider haben sich meine Französischkenntnisse nach der 10. Klasse nicht besonders gut weiterentwickelt, da der Oberstufenlehrer den Unterricht ein wenig anders aufgezog, sodass ich die meiste Zeit schlafend neben meiner Jugendliebe verbrachte...
Ich denke, darüber würde sie die Tatasache, dass ich die Gougères bis heute noch regelmäßig backe, zumindest ein bisschen hinwegtrösten.

Da ich aber auch ein eigenes Rezept posten wollte, habe ich mir zusätzlich noch selbst etwas Feines ausgedacht...

Für die Gougères (1,5 Bleche):

150 g Mehl
150 Bergkäse, gerieben
100 g Butter
250 ml Wasser
1 TL Salz
4 Eier
Pfeffer
Muskatnuss






Ofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Butter, Wasser und Salz in einem Topf aufkochen, vom Herd ziehen, das Mehl rasch mit einem Holzlöffel einrühren und wieder auf den Herd stellen. Bei geringer Hitze solange rühren, bis ein homogener, sich vom Topfboden lösender Teig entsteht. Nacheinander die Eier unterrühren, mit Pfeffer und Muskat abschmecken und den Käse unterrühren.
Teig in eine Spritztülle füllen und kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen, im Ofen etwa 25 min backen (auf keinen Fall die Tür öffnen!) und noch 5 min im ausgeschalteten Ofen stehen lassen, dann erst herausnehmen.
Das Ganze ergibt etwa 1,5 Bleche, diese sollten nacheinander gebacken werden.


 


Für die Crostini:

8 Scheiben Roggenbaguette
100 g Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
6 Scheiben Frühstücksspeck
1 Apfel
1 EL Butter
1 EL Honig
etwas (Zitronen-)Thymian

 

Die Baguettescheiben mit Frischkäse bestreichen, leicht salzen und pfeffern und im vorgeheizten Ofen bei etwa 180 Grad unter dem Backofengrill 5-10 min rösten. Derweil den Speck in einer Pfanne ohne Öl knusprig braten, auf Küchenpapier abtropfen lassen und in Stücke brechen. Den Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Viertel nochmals vierteln. In Butter von beiden Seiten goldbraun braten (vorsichtig wenden, wenn die Scheiben weich werden), dann den Honig hinzufügen und gut vermischen.
Die Baguettescheiben mit Speck und Äpfeln belegen, mit Thymian garnieren und am besten lauwarm servieren.




Weinempfehlung:
Mir als Laie schmeckt dazu sehr gut ein eisgekühlter Weißwein, am liebsten das Weißwein Cuvée "Sommer" vom Consulat des Weins in der Pfalz. Der feinherbe Wein ergänzt meiner Meinung nach sehr gut die Würze des Bergkäses in den Gougères und den herben Ziegenfrischkäse der Crostini. Zudem harmoniert er schön mit der Süße der Honig-Apfelspalten...


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