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Mittwoch, 29. August 2012

Nervenkitzel: Lachsfilet mit Limettenbutter vom Grill

Uuiuiui, das war was! Neulich waren wir zum Abendessen am Flussufer, wir wollten spontan ein bisschen was grillen. Irgendwie stand das Ganze nicht unter einem guten Stern:
Es sah schon nach Gewitter aus, aber der Plan sollte in die Tat umgesetzt werden, getreu dem Motto "no risk, no fun". Also kühle Getränke, Salat und Grillgut eingepackt und los. Auf fast halbem Weg zur Bushaltestelle fiel auf, dass wir den professionellen Einweg-Grill nicht eingepackt hatten. Nochmal zurück, Grill eingepackt und wieder los. Den Bus gerade noch bekommen, puh...
Am Fluss angekommen ging erstmal der Grill nicht an, Anzünder hatten wir auch keine. Aber ein bisschen trockenes Holz und Küchenpapier. Während Mann sich also ganz in seiner Rolle dem Feuermachen widmete, schenkte ich schon mal das Bier aus. Zunächst in die dafür vorgesehenen Gläser, danach aber leider über meine Hälfte der Picknickdecke, sodass ich im Nassen saß. Auch gut, nicht zu ändern, also weiter im Programm, während der Himmel sich immer weiter verdunkelte.
Meine Hoffnung auf leckeren, gegrillten Fisch schwand schon dahin, als plötzlich entgegen aller Erwartungen der Grill anging! Der Lachs erreichte in seiner Alufolie darauf den perfekten Garpunkt, es blieb trocken, bis wir aufgegessen und aufgeräumt hatten und die ersten Regentropfen begleiteten uns erst auf dem Heimweg...



Rezept für 2 Personen

2 Lachfilets mit Haut à 220 g
25 g Butter
etwas Salz
abgeriebene Schale von 1/4 Limette
Salz
Pfeffer
Korianderkörner

Die weiche Butter mit etwas Salz und Limettenschale mischen. Koriander fein mörsern, Lachsfilets abbrausen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer und Koriander würzen. Die Butter auf den Fisch streichen und mit der Haut nach unten in Alufolie einpacken.
Auf dem Profi-Einweggrill etwa 20 min garen. Die Haut ist knusprig an der Folie angebacken, den Fisch konnte man aber wunderbar herunteressen :)



Am Abend zuvor hatten wir uns leicht "überfressen" an den leckeren Schälrippchen, da war der leichte Fisch genau das Richtige. Die Idee für die Butter hab ich mir übrigens hier bei Arthurs Tochter abgeschaut.


Ein schöner Abend :)

Dienstag, 21. August 2012

Bevor es kracht: Quinoa-Salat mit Grillgemüse

Hui, derzeit ziehen ja schwere Gewitter über Deutschland! Also bei uns hat es letzte Nacht wohl recht ordentlich gekracht. Ich hab allerdings trotzdem wie ein Baby geschlafen!
Wenn bei euch das Wetter heute noch schön sein soll, nutzt doch die letzte Chance zum Grillen! Bevor der Himmel seine Schleusen öffnet...
Ich hab auch den passenden Salat, falls euch so schnell keiner einfällt :)

Zutaten für etwa 4-6 Personen

160 g Quinoa
320 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 rote Zwiebel
1 Zucchini
1 rote Paprikaschote
3 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
Olivenöl
weißer Balsamico
Salz, Pfeffer
Salatkräuter
2 EL Pinienkerne, geröstet
150 g Feta
1 Handvoll Petersilie
1 Handvoll Basilikum
1/2 Handvoll Zitronenmelisse




Quinoa in der Gemüsebrühe nach Packungsanweisung garen. Das Gemüse klein schneiden, in Olivenöl anschwitzen, zuletzt den Knoblauch hinzufügen. Mit dem Quinoa mischen, Kräuter waschen, abtupfen, fein schneiden und unterrühren. Aus Olivenöl, Balsamico und Zitronensaft, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen, untermischen, den Feta darüber bröckeln, Pinienkerne unterheben und bis zum Servieren kühl stellen.

Und nicht vergessen, die Gartenmöbel wegzuräumen!

Samstag, 18. August 2012

Männerfreude und Frauenschreck: Schälrippchen in Zitronen-Honig-Sesam-Marinade


Was tut man, wenn man einem Mann eine Freude machen will?
Man serviert ihm einen Haufen Fleisch zum Abendessen, mit Knochen zum Abknabbern.
Dazu ein kühles Bier auf der Terrasse und schon ist er glücklich. Es kann so einfach sein...
Das Rezept ist zwar eig für den Backofen, funktioniert aber sicherlich auch auf dem Grill. Also nichts wie los zum Metzger des Vertrauens, das Wetter dieses Wochenende wird bombig!
Das schreit doch nach einem Grillabend! Und wenn der Mann am Grill noch den Versorger spielen kann, ist die Freude sicher noch größer, auch wenn die eigentliche Arbeit (Schnippeln, Spülen, Salate machen, Tisch decken...) meistens an den Frauen hängen bleibt...

Zutaten für 2 Personen

1 kg Schälrippchen (2 Reihen)
2 EL + 1 TL Honig
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
2 Zweige Rosmarin
5 EL Olivenöl
2 EL Sesam



Schälrippchen abbrausen, trocken tupfen und in jeweils 3 etwa gleich große Teile teilen. Den Honig (2 EL) erwärmen, Rosmarin waschen und Nadeln abzupfen, die Zitrone auspressen. Die Rippchen in eine Schale legen, mit dem Honig übergießen. Zitronensaft und Olivenöl ebenfalls darüber gießen, salzen, pfeffern, Sesam und Rosmarin hinzufügen. 2 Stunden kühl stellen.
Den Backofen auf 180° Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, derweil die Rippchen schon mal aus dem Kühlschrank nehmen. Aus der Marinade heben und auf dem Backofenrost verteilen (fleischige Seite nach oben), ein Backblech darunter schieben und im Ofen etwa 25 min backen. Zwischendrin immer wieder mit der Marinade bestreichen. Dann die Rippchen wenden und weitere 10 min backen, wieder wenden und mit dem Honig (1 TL) bestreichen, nochmal leicht salzen und pfeffern. In 10 min fertig braten, dabei evtl. 2-3 min vor Ende der Garzeit den Grill hinzuschalten.
Bei uns gab's dazu frisches Baguette, selbstgemachte Tomaten-Peperoni-Kräuterbutter und frischen Salat.


Der Nachteil (bei der Ofen-Variante): Es ist eine riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen Sauerei! Ich habe etwa 2 Stunden lang den Ofen und die Bleche geschrubbt! Zudem war bei jedem Öffnen der Ofentür Qualm in meiner ganzen 1-Zimmer Wohnung...
Die Entschädigung: Es war saulecker und der Liebste zufrieden... Was will man mehr?


Links der Männer-Knochen-Haufen, rechts meiner. Gar kein sooo großer Unterschied, oder?
Das Rezept stammt übrigens aus der aktuellen Ausgabe der Saveurs.

Dienstag, 14. August 2012

Vergessen?: Espresso-Schoko-Parfait

Oh man, da wollte ich als krönenden Abschluss meines Nudel-Abends noch ein leckeres Dessert zaubern, und was mach ich? Ich vergesse, das Rezept, bzw. die passende Zeitschrift, einzupacken! Das muss die Aufregung gewesen sein...
Da stand ich also, ohne Mengenangaben und Rezept, ganz auf mich allein gestellt in der Küche.
Da hilft nur eins: Überlegen, was noch an Zutaten und Arbeitsschritten im Kurzzeitgedächtnis weilt und: Improvisieren!

Für das Espresso Parfait:

100 ml Milch
60 g Zucker
3 EL Espresso-Bohnen, grob zerstoßen
3 Eigelb
200 g Schlagsahne

Für das Schoko-Pafait:

3 Eigelb
75 g Zartbitter-Kuvertüre
60 g Zucker
200 g Schlagsahne

Für die Sesam-Hippen:

100 g Zucker
50 g Sesam


Für das Espresso-Parfait die Bohnen mit der Milch aufkochen, 10 min köcheln lassen und zur Seite stellen. Sahne steif schlagen. Eigelbe mit Zucker über dem heißen Wasserbad kurz aufschlagen, dann die Milch durch ein Sieb dazugießen und dickcremig aufschlagen. In einer Schüssel mit Eiswasser kalt schlagen, dann die steif geschlagene Sahne unterheben, auf 9 Portionsförmchen verteilen und etwa eine Stunde einfrieren.
Für das Schoko Parfait Sahne steif schlagen, die Kuvertüre über dem heißen Wasserbad schmelzen, Eigelbe mit Zucker ebenfalls über dem heißen Wasserbad dickcremig aufschlagen, Schokolade unterrühren. Wieder kalt schlagen und die Sahne unterheben. Die Masse auf die vorfrosteten Espresso-Parfaits verteilen und 6 Stunden gefrieren.

Zucker in einer Pfanne karamellisieren, den Sesam einrühren und die Masse auf Backpapier gießen. Ein zweites Papier auflegen und mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Kühl stellen, damit das Karamell fest wird und vor dem Servieren in Stücke brechen.
Die Parfait-Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen, auf Teller stürzen und mit etwas Minze und Sesam-Hippen garniert servieren.

Was soll ich sagen? Kam ganz gut an :)
Die Idee hatte ich aus der Lust auf Genuss (13/2011), aber wie gesagt, ich musste improvisieren...

Samstag, 11. August 2012

Selbstgemachte Ravioli mit Steinpilzen und Salbeibutter

Hallöchen! Klasse Wetter, oder? Und noch dazu Wochenende!
Aus diesem Grund (und weil die Zubereitung dieses Essens schon verdammt lang gedauert hat - wenn man bedenkt wie schnell die Teller beim Essen dann leer waren...) fasse ich mich hier kurz und genieße lieber den sonnigen Samstag! Ihr hoffentlich auch?


REZEPT für 4 Personen

Für den Teig (Grundrezept):
400 g Pastamehl
2 Eier
4 Eigelb
etwas Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
etwas Kurkuma

Für die Füllung:
3 Handvoll getrocknete Steinpilze
50 g Speck, fein gewürfelt
1 kleine Zwiebel
200 g leichte Crème Fraiche (leider kein Ricotta da)
100 g Frischkäse
1 Eigelb
etwas Butter
2 EL Pinienkerne
1 EL Parmesan, gerieben
ein Schluck Balsamico (besser Wein!)
1 EL Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben

Zum Anrichten:
einige Blätter Salbei
Parmesan am Stück
Butter



Zunächst die Füllung herstellen: Steinpilze in warmem Wasser etwa 20 min einweichen, dann ausdrücken (das Wasser aufheben) und fein hacken. Zwiebel abziehen, fein würfeln und mit dem Speck in etwas Butter anschwitzen. Die Steinpilze dazugeben, andünsten und mit Essig ablöschen. Das Einweichwasser durch ein Sieb dazugießen, einkochen, bis die Flüssigkeit verkocht ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen. Derweil aus den Zutaten für dein Teig einen glatten Nudelteig herstellen, in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und bei Zimmertemperatur mindestens 30 min ruhen lassen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, fein hacken und mit den Pilzen mischen. Das Ganze mit Crème Fraiche, Frischkäse, Parmesan und Eigelb vermischen, erneut mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Nudelteig mit der Nudelmaschine (Stufe 8 von 9) zu dünnen Platten ausrollen, die Füllung in eine Spritztülle geben und kleine Tupfen auf eine Teigplatte spritzen. Dies funktioniert eher schlecht, da größere Stückchen in schön regelmäßigen Abständen die Öffnung verstopfen. Besser einen Teelöffel verwenden. Den Teig dazwischen mit etwas Eiweiß bestreichen, eine zweite Teigplatte auflegen und rund um die Füllung andrücken, dabei versuchen, die Luft rauszudrücken Mit einem Teigrädchen Ravioli ausschneiden, diese in kochendem Salzwasser etwa 5 min garen (probieren!). In der Zwischenzeit Butter mit einigen Blättern Salbei in einen kleinen Topf geben und zerlassen. Fertige Ravioli auf Tellern anrichten und mit der Salbeibutter sowie frisch geriebenem Parmesan bestreut servieren.

Ich habe die Ravioli vorbereitet und sofort eingefroren, dann brauchen sie aber etwas länger im Wasser. Das muss man einfach ausprobieren, eine genaue Zeit kann ich leider nicht nennen.
Insgesamt lecker, allerdings ist die Füllung recht flüssig, nächstes Mal nehm ich vielleicht ein Eigelb mehr und nur Ricotta statt Crème Fraiche und Frischkäse. So war auch eigentlich mein Plan, es war aber keiner im Haus und die Nudelproduktion fand relativ spontan an einem Sonntag statt... Außerdem schmeckt man den Essig ein wenig raus, also auch das nächste Mal doch wieder Wein (war auch keiner da...)
Nächste Anschaffung übrigens: ein Raviolibrett..Dann geht's schneller!


Ein wunderschönes, sonniges Wochenende euch allen!

Mittwoch, 8. August 2012

Geburtstag!!! - Buchweizentorte mit Heidelbeeren

MEIN BLOG HAT GEBURTSTAG!!!
Unglaublich, nun ist doch tatsächlich schon 1 Jahr vergangen, seitdem ich das erste Rezept hier gepostet habe!
Ich kann gar nicht fassen, wie schnell das ging! Zu solchen Gelegenheiten werde ich immer ein wenig nachdenklich, denn man lässt ja dann doch unweigerlich das ganze Jahr noch einmal Revue passieren.
Wie viel sich in nur einem Jahr doch ändern kann und was da nicht so alles passiert! Die schwierigen Zeiten, die es in jedem Jahr natürlich auch gibt, sollen an so einem feierlichen Anlass nicht das Thema sein, ich brschränke mich heute auf die guten:

Viele liebe Menschen waren im letzten Jahr mit mir unterwegs: Im Kino, am See, auf Festen und Märkten, abends einen trinken, einfach mal shoppen, spazieren, gemeinsam aus zum Essen oder selbst mit mir am den Herd beim gemeinsamen Kochen, auf Konzerten und auf Partys... auf Geburtstagsfeiern und Hochzeiten, beim Sport, in der Vorlesung und auch auf der Arbeit ;)...
VIELEN LIEBEN DANK an diejenigen, die diese lustigen und schönen Zeiten gemeinsam mit mir erlebt haben, es war toll mit euch und ich freue mich auf das nächste Jahr!

Und natürlich ein Dankeschön an EUCH, liebe Leser und begeisterte Kochlöffelschwinger, ich freue mich jeden Monat wie ein Schneekönig, wenn ich die Zahl der Seitenaufrufe sehe und bei jedem Kommentar feiere ich insgeheim eine kleine Party! Das Bloggen macht mir nach wie vor super viel Spaß, so langsam (bilde ich mir ein), werden auch meine Fotos ein wenig besser (wobei mir immer noch eine gute Kamera fehlt...). Ich habe einige lehrreiche Küchen-Erfahrungen gesammelt und meine Kochkünste an einigen Stellen doch wirklich verbessert. Nicht alles, was ich ausprobiert habe, ging beim 1. Versuch gut (so wie hier, oder hier, oder...), woraus ich aber jedesmal etwas gelernt habe. Und wenn es nur die Einsicht war: "Das mache ich NIE wieder."
Ich freue mich auf das nächste Blog-Jahr, in dem ich hoffentlich wieder ganz viel auf dem Herd, im Ofen, auf dem Grill, im Gefrierfach... ausprobieren und lernen kann!

Hier noch meine persönlichen süßen und deftigen Highlights aus dem letzten Jahr (zumindest die gebloggten, es gab mit Sicherheit noch mehr):

Scharfe Kürbissuppe
Schoko-Beeren-Torte
Kürbiskern-Parfait
Malzbier-Gulasch
Spargel in Schnittlauchsoße mit Lachs-Schnitten
Erdbeer-Zitronencreme-Tarte
Das Grillfest-Menü
Flammkuchen mit Lachs und grünem Spargel
Selbstgemachte Nudeln mit Bolognese
Joghurt-Tarte mit Birnen
Espresso-Panna Cotta


Zum Geburtstag habe ich natürlich auch eine Torte gebacken, nehmt euch ein Stück!



 


Buchweizentorte mit Heidelbeeren

Zutaten für 12-16 Stücke

Für den Biskuit:

5 Eier
1 Prise Salz
130 g Zucker
85 g Buchweizenmehl
85 g Speisestärke
1,5 TL Backpulver

Für die Creme und den Belag:

3 EL Mandelblättchen, geröstet
500 g Heidelbeeren
250 g Mascarpone
55 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
einige Tropfen Bittermandelaroma (als Ersatz für fehlenden Amaretto)
500 g Magerquark
2 Blatt Gelatine (muss nicht unbedingt sein)

Backofen auf 180 ° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Eier trennen, Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, Zucker einrieseln lassen, dann mit einem Schneebesen die Eigelbe unterziehen. Buchweizenmehl und Stärke sowie Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und unterheben. Eine 26er Springform mit Backpapier auslegen, Teig einfüllen und ca. 30 min backen, dann auskühlen lassen.
Derweil Quark abtropfen lassen, Gelatine einweichen, Mascarpone mit Zucker, Vanillezucker und Bittermandelaroma (besser 2-3 EL Amaretto, ich hatte nur keinen) gut verrühren, den abgetropften Quark unterrühren. Gelatine tropfnass in einem kleinen Topf auflösen, 4 EL Quarkcreme unterrühren, dann diese Mischung in die restliche Quarkmasse rühren. 230 g Heidelbeeren waschen, verlesen und in die Creme rühren.
Den Biskuit 2 mal waagerecht durchschneiden, Boden auf eine Tortenplatte setzen, mit einem Tortenring umschließen und 1/3 der Creme darauf verteilen. Den 2. Biskuit auflegen, wieder 1/3 der Creme darauf verteilen, Deckel auflegen und die restliche Creme auftreichen. Restliche Heidelbeeren waschen, verlesen, abtupfen, auf der Torte verteilen. Kühl stellen. Vor dem Servieren mit Mandelblättchen bestreuen und evtl. mit Puderzucker bestäuben.





Die Idee stammt aus der "Sweet Dreams (Juni/Juli/August)", aber wie immer hab ich daran rumgebastelt. Das nächste Mal würde ich noch Sahne unter die Creme heben, damit das Ganze etwas fluffiger wird (außerdem hätte es ein bisschen mehr Creme sein können), geschmacklich allerdings war sie schon so top :)
Buchweizenmehl ist mein neuer Liebling - demnächst mach ich mal Waffeln...




Sonntag, 5. August 2012

Für einen guten Start in den Sonntag: Buchweizen-Blinis mit Kräuter-Garnelen und Schmand

"Früüüühstück!"
Wenn dieser Ruf durch's Haus hallt, bin ich SOFORT da, egal, was ich gerade mache. Ich liebe Frühstück, das kann ich richtig zelebrieren! Dann mach ich mir den Belag nicht wie normale Menschen auf Brötchenhälften, sondern auf -viertel, damit ich so viele verschiedene Aromen wie nur möglich schmecken kann, ohne vorher satt zu sein. Unerlässlich für ein gutes Frühstück ist auch ein wachsweiches Frühstücksei, in das ich dann in Streifen geschnittenes, mit Butter bestrichenes Brötchen tunken kann...
Manchmal ist mir das aber zu langweilig, immer nur Brötchen mit Wurst und Käse, Ei, Lachs, Marmelade und Co. sind nach einer Weile zwar immer noch lecker, aber alles andere als spannend. Tomate-Mozzarella kann Abhilfe schaffen, allerdings auch nur im Sommer, wenn die Tomaten schmecken. Selbstgebeizter Lachs, wie hier, bringt auch Abwechslung auf den Tisch. Weil das allein aber nicht reicht, bin ich immer auf der Suche nach neuen Frühstücks- und Brunch-Ideen (oft wird es etwas später am Wochenende, vor allem, wenn ich vorher noch Sport mache) und bin daher sehr begeistert von der "Lust auf Genuss 3/2012", in der sich alles um Brunch dreht. Darin habe ich folgendes Rezept gefunden und konnte so mein kürzlich erst erstandenes Buchweizenmehl (das spukte mir schon lange im Kopf rum) ausprobieren.
Den Teig und den Belag hab ich ein wenig angepasst...

Für 8 Portionen

1/4 Würfel frische Hefe
3 EL Buchweizenmehl
200 ml frische Vollmilch
1 TL Salz
1 TL Zucker, braun
3 Eier
120 g Weizenmehl
Butterschmalz

1 Becher Schmand
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

200 g gekochte, kleine Garnelen
1 Stängel Zitronenmelisse
jeweils 1/4 Bund Schnittlauch und Petersilie
2 EL Olivenöl



Den Teig am Vortag wie folgt zubereiten: Hefe in der Milch auflösen, das Mehl unterrühren und an einem warmen Ort zugedeckt etwa 20 min gehen lassen. Dann umrühren, erneut 25 min gehen lassen. Buchweizenmehl, Eier, Zucker und Salz hinzufügen, mit dem Handrührgerät gut verrühren, zugedeckt wieder an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (ca. 1 Stunde). Dann mit Folie abdecken und mindestens 6 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen (bei mir über Nacht, sonst wäre das mit dem Frühstück schwierig geworden).
Am Nächsten Morgen den Schmand mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, die Kräuter (von der Melisse bitte nur die Blätter) fein hacken. Kräuter, Garnelen und Olivenöl mischen, beiseite stellen. 
Butterschmalz in einer großen Pfanne zerlassen und nacheinander bei mittlerer Hitze kleine Blinis ausbacken (einmal wenden). Fertige Blinis im Ofen warm halten, dann mit etwas Schmand bestreichen, Garnelen darauf verteilen, noch einen Klecks Schmand darauf geben und servieren.



Sehr sättigend, aber durchaus lecker und mal was anderes!

Geschenke für 3 Jahre Arthurs Tochter kochtUuuuuuund: Weil ich 3 verschiedene Kräuter verwendet habe, sind die Blinis mein Geschenk an Arthurs Tochter, die den 3. Bloggeburtstag (und auch den 300. Post, WOW!) feiert! Herzlichen Glückwunsch!