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Sonntag, 29. Juli 2012

Bauarbeiten...

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Derzeit befindet sich mein Blog im Umbau, ich bitte daher das momentan etwas merkwürdige Design zu entschuldigen!
Ich arbeite daran :) ...

Samstag, 28. Juli 2012

Nachgereicht: Espresso - Panna Cotta

In letzter Zeit bin ich schon ein wenig vergesslich! Vielleicht hat die Sonne mir zu dolle auf den Kopf geschienen in den letzten Tagen (hach, war das schön!), vielleicht ist es aber auch nur die vorlesungsfreie Zeit, die meinen Stressfaktor (trotz Arbeit, die nimmt mir leider niemand ab) doch deutlich herabgesetzt hat. Jedenfalls hätte ich beinahe vergessen, euch das Rezept für den Nachtisch zum Grillen von neulich zu verraten!
Das hole ich hiermit nach, bitte sehr:


Zutaten für 5 Portionen

400 g Sahne
350 ml Milch
2 Vanilleschoten
75 g Zucker
2 EL Kaffee- oder Espressobohnen
6 Blatt Gelatine
400 g Himbeeren (TK)
3 EL Puderzucker
2 EL Brombeerlikör
1 Spritzer Zitronensaft
evtl. Himbeeren und Minze zum Garnieren



Vanilleschoten halbieren und auskratzen, die Kaffeebohnen im Mörser leicht anstoßen. Mark, Schoten und Bohnen zusammen mit Zucker, Milch und Sahne in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen, bei kleiner Hitze etwa 10 min köcheln lassen. Währenddessen die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Topf vom Herd ziehen, einige Minuten abkühlen lassen, die Gelatine ausdrücken und in der Flüssigkeit auflösen. Das Ganze durch ein Sieb in 5 kalt ausgespülte Portionsförmchen füllen und mindestens 5 Stunden kalt stellen.
Vor dem Servieren die (aufgetauten) Himbeeren mit Puderzucker und Brombeerlikör pürieren, durch ein Sieb streichen und etwa die Hälfte auf 5 Teller verteilen. Panna Cotta darauf stürzen, mit etwas Soße übergießen und mit Himbeeren sowie etwas Minze garnieren.

Kommt sicherlich auch gut als Sonntags-Dessert... Ein schönes Wochenende euch allen!

Mittwoch, 25. Juli 2012

Ratz-Fatz: Gegrillte Wassermelone mit Ziegenfrischkäse

Zu heiß zum Kochen? Find ich auch! Endlich Grillzeit!
Dieses Dessert ist so schnell gemacht, da verlier ich lieber gar nicht viele Worte sondern leg mich selbst wieder zum Brutzeln in die Sonne....

Rezept für 4 Personen:

8 Scheiben Wassermelone
200 g Ziegenfrischkäse
1 EL flüssiger Honig
1 EL geröstete Pinienkerne



Die Wassermelonenscheiben von jeder Seite kurz grillen, mit jeweils einem Klecks Honig, Ziegenfrischkäse und gerösteten Pinienkernen servieren.






Donnerstag, 19. Juli 2012

Abgeguckt: Joghurt-Tarte mit Ouzo-Vanille-Birnen und Zitronenthymian


Heute hab ich irgendwie nichts zu erzählen. Noch nicht mal ein Rezept könnte ich hier aufschreiben, denn es stammt nicht von mir. Ich habe mal wieder bei Simone von pimalbutter rumgestöbert und (schon zum zweiten Mal) ihre Mascarpone-Tarte mit Pastis-Vanille-Birnen und Zitronenthymian nachgebacken.
Die MÜSST ihr probieren! Einfach nur oberlecker und auch noch so nett anzuschauen (das Auge isst ja schließlicht mit).



Ich habe mich beim ersten Mal genau und beim zweiten Mal fast genau ans Rezept gehalten: 2 EL Ouzo und 2 EL Wasser statt Pastis (war keiner da)  und Joghurt statt Mascarpone (Achtung: 1 Blatt Gelatine mehr!), damit das Ganze etwas leichter wird. Yummy!


Ihr dürft übrigens gespannt sein: Da ich bereits fast ein ganzes Jahr schon blogge, werde ich in Kürze meinen Blog mal ein bisschen aufmotzen. Wie genau, das weiß ich noch nicht, aber ich finde, ein neues Design und einige neue Funktionen kann ich ihm zum 1. Geburtstag schon gönnen... 

 

Möglicherweise wiederhole ich mich, aber: Hmmmmmmmmmmmmmmm!

Sonntag, 15. Juli 2012

Auch bei Regen: Gegrillte Chicken Wings

Was bitte ist mit dem Sommer dieses Jahr los? Das kann doch wohl nicht sein! Kaum gibt es mal zwei sonnige Tage, werden diese auch schon wieder abgelöst von sieben ekelhaften, grauen Regentagen. Kommt mir irgendwie unfair vor, euch nicht? Das Schlimmste daran ist, dass es die schöne Grillsaison komplett kaputt macht! Ich meine, unter der Woche kann es von mir aus regnen, wie es will (ich weiß, das ist gemein für alle, die derzeit Urlaub haben und nicht vor dem schlechten Wetter flüchten können), aber am Wochenende, wenn man mal Zeit hat, den Grill anzufeuern, da könnte es doch nun wirklich schön sein!
Wir lassen uns daheim allerdings selten durch schlechtes Wetter vom Grillen abhalten, denn glücklicherweise haben wir einen riesigen Sonnenschirm, der sich wunderbar über dem Grill aufstellen lässt. So gibt es auch bei Regen Leckereien wie diese Chicken Wings vom Grill, auch wenn's auf der Terrasse sicher besser schmecken würde...

Zutaten für 6 Personen

1,2 kg Hähnchenflügel
4 EL Olivenöl
3 EL Honig
1/2 Solo-Knoblauch
2 rote Peperoni
1 gelbe Peperoni
1 EL Balsamico
1/2 EL Sojasauce
1 TL Zitronensaft
1 TL Worcestersauce
1 TL Paprikapulver edelsüß
Meersalz




Knoblauch abziehen und durch eine Presse drücken, die Peperoni waschen, entkernen und fein hacken. Zusammen mit den restlichen Zutaten für die Marinade in einem hohen Mixbecher mit dem (neuen!!!) Pürierstab gut durchmixen, mit Salz abschmecken. Hähnchenflügel abbrausen, trocken tupfen, mit der Marinade in eine große Schüssel geben, gut vermischen und im Kühlschrank 3 Stunden marinieren.
Grillen.



Lecker, genau wie das knoblauchigste Tsatziki ever, das der Freund meiner Mama zubereitet hat (kennt ihr das, wenn man am morgen danach die Zähne fast nicht auseinander bekommt?)
Das Dessert, das es im Anschluss an Spareribs, Maiskolben, Wings und Co. gab, verrate ich euch in Kürze. Jetzt nur so viel: Yummy :)

Freitag, 13. Juli 2012

Das erste Ma(h)l genudelt: Selbstgemachte Fettucine mit Bolognese

Uiuiui, mit diesem Post bin ich wirklich spät dran! 

Nata von pastaciutta wollte gern an den ersten Ma(h)len in der Blogwelt teilhaben und es freut mich besonders, dass das zeitlich so schön zu einer Premiere in meiner kleinen Kochwelt passt.


Blog-Event LXXIX - Das erste Ma(h)l (Einsendeschluss 15. Juli 2012) 

Gastgeberin des Events ist mal wieder zorra vom kochtopf.
Heute ist schon Einsendeschluss (glaub ich) und ich hatte auch erst heute Abend mein erstes Ma(h)l! Vielleicht bin ich ja ein Spätzünder? Hmmm... 
Die ganze Woche lang war ich jedenfalls schon suuuuper aufgeregt! Seit ich vor gut einer Woche das Paket mit meiner FUNKELNAGELNEUEN NUDELMASCHINE (!!!) ausgepackt habe, saß ich wie auf heißen Kohlen und konnte an fast nichts anderes denken, als an das bevorstehende Nudelprojekt. Ihr kennt bestimmt dieses Gefühl? Die Spannung, die sich aufbaut? Man freut sich drauf, hat gleichzeitig Angst, dass es schief geht und will es irgendwann einfach nur hinter sich haben, damit man sich danach dem Perfektionieren widmen kann. Also ich finde, jetzt im Ernst, erste Ma(h)le sind, egal worum es sich handelt, irgendwie doch alle gleich!
Wie dem auch sei, schön war's, als ich meine neue Nudelmaschine entjungfert habe!Ich hab extra lieben Besuch für dieses einschneidende Ereignis eingeladen, sodass wir insgesamt zu sechst meine allerersten selbstgemachten Bandnudeln verdrückt haben. 
"Welche Sauce mach' ich?", hab ich mich die ganze Woche gefragt. Eigentlich wollte ich da etwas ausgefallenes kreieren, dann allerdings dachte ich mir: "Hey, wenn das mit den Nudeln schon schiefgehen kann, mach doch lieber was, was du kannst!" Also gab's, ganz klassisch und risikofrei, meine Bolognese.

Und hier ist sie, meine neueste Errungenschaft, das gute Stück, mit dem ich mir (endlich!) einen lange gehegten Wunsch erfüllt habe:


Hübsch, oder? In weiser Voraussicht habe sofort die motorisierte Variante bestellt. Wer weiß, ob sich meine üblichen HiWis (sie bezeichnen sich selbst so!) beim Kochen auch zum Nudelmachen eignen und außerdem muss das ja auch klappen, wenn mich spontane Pasta-Lust überfällt und keine HiWis in Sicht sind... Die haben mich übrigens ziemlich belächelt, als ich den Terrassentisch und mein Maschinchen am letzten Wochenende für's Fotoshooting vorbereitet habe. Ich bin aber nicht nachtragend (außerdem wollte ich trotz Motor doch ein bisschen Unterstützung bei der ersten Nudelproduktion haben) und daher durften sie dennoch mitessen.


.



Heute war es dann endlich soweit, und ab ging's in den Supermarkt, um die Zutaten für die Bolognese, ausreichend Pastamehl und fertige Nudeln für den Notfall zu kaufen.
Das nun folgende Rezept ist zwar nicht der Knüller (es handelt sich ja nur um einen stinknormalen Grundteig) aber erste Ma(h)le sind ja selten atemberaubend ;)


Der Freund meiner Mutter hat auf meine Bitte hin übrigens einen extrem stylischen Nudelbaum gebaut, auf dem ich meine Pasta zum Trocknen aufhängen kann. Er braucht noch ein paar Äste mehr, ist aber schon richtig cool, oder? Nicht gerade platzsparend, aber so ein Designerstück muss man ja auch nicht verstecken..

Rezept für 6 Personen:

600 g Pastamehl
6 Eier
2 EL Olivenöl
2 TL Salz

Mehl, Eier, Salz und Öl in einer Schüssel mit dem Handrührgerät und danach mit der Hand so gut es geht verkneten, dann denn noch bröckeligen Teig in einem Gefrierbeutel 30-60 min ruhen lassen. Danach nochmals mit der Hand gut kneten, das geht dann einfacher (hab ich mir bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen abgeguckt: hier). Den glatten Teig nochmals in Frischhaltefolie wickeln und min 1/2 Stunde ruhen lassen (Zimmertemperatur). Dann in 6 Portionen teilen, mit einem Nudelholz auswallen und durch die glatten Walzen der Nudelmaschine drehen. Ich hab bis Stufe 7 von 9 ausgewalzt und anschließend den Schneideaufsatz verwendet und so die Teigplatten zu Fettucine schneiden lassen. In meiner Aufregung hab ich leider vergessen, davon Bilder zu machen, sorry!
Die Pasta dann auf einem Nudelbaum aufhängen...

 

... oder auf sauberen, bemehlten Küchenhandtüchern auslegen und etwas antrocknen lassen, dann in reichlich kochendem Salzwasser ca. 3 min (probieren!) garen. Mit der schon vorbereiteten Bolognese und frisch geriebenem Parmesan servieren.


Als krönenden Abschluss gab es auch noch ein leckeres Dessert, davon aber später mehr, meine Gäste sind nämlich noch da, darum möchte ich mich hier nicht zu lange aufhalten... Ein schönes Wochenende!


Sonntag, 8. Juli 2012

Zuwachs und was Süßes: Erdbeer-Basilikum-Mousse

Ich hab einen NEUEN! Er ist schlank (obwohl er recht schwer ist), ziemlich groß, und er hat richtig Power. Ein wahres Kraftpaket. Echt schick kommt er auch noch daher. Ich kann ihn euch leider nicht zeigen, denn obwohl er sehr fotogen ist, habe ich kein vernünftiges Bild von ihm machen können. Nicht, dass er sich gewehrt hätte, ich war nur nicht in der Lage, seine Schönheit auf einem Foto angemessen festzuhalten...
Er hat noch mehr gute Eigenschaften: Er macht immer, was ich will und zwar wann ich will. Eigentlich ist er lammfromm, aber manchmal haut er schon mal alles kurz und klein. Allerdings nur auf Knopfdruck!
Mein neuer Pürierstab ist da und ich find ihn richtig cool! Mit seinen 650 Watt macht er richtig Spaß, allzu teuer war er auch nicht und es gab noch einen Mixbecher und eine schicke, kurze Schürze dazu!
Der erste Abend mit ihm war sehr schön, ich hab so ziemlich alles püriert, das mir in die Finger kam: Sharon mit Joghurt, Erdbeeren, Kräuterbutter...
Und weil ich mich so über seinen Einzug freue, gibts das erste mit seiner Hilfe entstandene Dessert heute auch für euch:

Rezept  für 4-5 Personen

150 g Joghurt
150 g Sahne
200 g Erdbeeren
ca. 3 TL gehackter Basilikum (TK)
5 Blatt Gelatine
2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Holunderblütensirup



Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, Erdbeeren mit Zucker, Sirup und dem Joghurt PÜRIEREN (YEAH!!!!). Basilikum unterrühren, etwa 1/3 der Masse in einem kleinen Topf erhitzen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Unter die restliche Erdbeermasse rühren und kühl stellen. Sahne steif schlagen und, sobald die Masse zu gelieren beginnt, unterheben. Etwa 4 Stunden kühl stellen und mit frischen Erdbeeren und etwas Sahne servieren.



Schön einfach und echt lecker, auch wenn ich leider keinen frischen Basilikum hatte. Die Mousse wird recht fest, wer das nicht mag, kann einfach weniger Gelatine nehmen.