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Montag, 18. Juni 2012

Gefunden? : Käsestreuselkuchen mit Aprikosen

Alice im kulinarischen Wunderland hat eine Suchaktion gestartet: Unter zig verschiedenen Varianten, die mittlerweile im Netz kursieren, sucht sie den perfekten Käsekuchen!



Da passt es mir doch wunderbar, dass ich kürzlich um einen gebeten wurde!
Was Käsekuchen angeht, bin ich eher der klassische Typ, ich hab ihn am liebsten mit einem wunderbar mürben Boden und stinknormalem Quark. Zwar bin ich generell offen für alles - Käsekuchen mit Kekskrümelboden, Käsekuchen aus dem Kühlschrank ohne Backen, Käsekuchen mit Früchten und was es sonst nicht so alles gibt - aber eines muss er haben: den Boden! Ohne geht gar nichts! Und noch besser ist es, wenn der Kuchen auf noch eins auf Dach kriegt: süße, buttrige Streusel!

Rezept für eine 26er Springform

Für die Streusel:

300 g Mehl
150 g weiche Butter
100 g Zucker
50 g Rohrohrzucker


Für die Füllung:

150 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Bio-Zitrone
2 Eier
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
1 Dose Aprikosen



Mehl, Butter, Zucker und Vanillezucker zu Streuseln verkneten. Eine Springform fetten, 2/3 der Streusel hineingeben und als Boden andrücken. Die Aprikosen abtropfen lassen.
Backofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Zitrone heiß abwaschen, Schale abreiben, Vanilleschote auskratzen. Butter, Zucker, Mark der Vanilleschote und 1 EL Zitronensaft cremig rühren. Die Eier trennen und den Quark abtropfen lassen, Eigelbe unter die Buttermasse rühren, Quark und Puddingpulver hinzugeben, glatt rühren. Eiweiß streif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Aprikosen in Spalten schneiden und auf dem Streuselboden verteilen, Käsemasse darauf geben und die restlichen Streusel darüberbröseln.
Im vorgeheizten Ofen ca. 50 min backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäubt servieren.



Das Rezept hab ich von einer ehemaligen Kollegin gemopst und ein bisschen abgewandelt. Beim nächsten Mal würde ich allerdings Johannisbeeren (als Kontrast zur Süße) nehmen und diese auf die Käsemasse geben. Die Aprikosen haben nämlich dem Boden ziemlich durchgeweicht.

Samstag, 9. Juni 2012

Gleich wird's mir zu bunt: Flamm(mmmmmh)kuchen mit Lachs und grünem Spargel

Im Sommer (okay, eigentlich auch im Winter) finde ich farbenfrohes Essen immer besonders hübsch. Das macht gleich richtig fröhlich!
Mal im Ernst, Hand hoch, wer keine gute Laune bekommt, wenn man abends gemütlich draußen sitzen kann und dann noch eine leckere, leichte, und vor allem schön bunte Mahlzeit auf dem Teller hat!
Das gestrige Abendessen hat uns allen sehr gut geschmeckt (sogar meiner Schwester, die endlich mal wieder über's Wochenende heim gekommen ist) und verdient es trotz seiner Einfachheit, hier gepostet zu werden. Weil's halt so schön bunt ist...

Rezept für 4 Personen

Für den Teig (Grundrezept):
500 g Mehl
ca. 300 ml Mineralwasser
1 TL Salz
4 EL neutrales Öl

Für den Belag:
500 g grüner Spargel
4 Lachsfilets (à 125 g)
6 getrocknete Tomaten (in Öl)
1 große rote Zwiebel
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
200 g Crème fraiche
Parmesan



Aus Mehl, Wasser (evtl. etwas mehr oder weniger, also immer etwas nachschütten) Salz und Öl einen glatten, elastischen Teig kneten, in Folie wickeln und kühl stellen. Derweil Spargel waschen, im unteren Drittel schälen, die Spitzen abschneiden und halbieren, den unteren Teil auch halbieren, dicke Stangen vierteln. Mit 2 EL Öl von den Tomaten mischen. Die Tomaten in kleine Stücke schneiden, Zwiebel abziehen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Lachsfilets abbrausen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 250° (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Teig in 4 Stücke teilen und jedes dünn ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit Crème fraiche bestreichen, kräftig salzen und pfeffern (frisch gemahlen!). Mit Spargel, Tomaten, Zwiebel und Lachs belegen, mit Zitronensaft beträufeln und im Ofen backen, bis der Boden goldbraun und knusprig ist.
Mit frisch geriebenem Parmesan bestreut servieren, evtl. nachsalzen/-pfeffern.


Mmmmmh. Kommentar meiner Mutter: "Kochen kann sie ja."
Klingt irgendwie nach: "Irgendwas muss man ja können".
Oder?
Egal, ich hab mich trotzdem gefreut :)

Montag, 4. Juni 2012

Wo gehts hier zur Party? ...Grillfest!

Sommer!
Kaum scheint die Sonne und die Temperaturen klettern über 20 Grad, weht schon der Duft (Gestank) von Gegrilltem (Verbranntem) am frühen Abend durch die Straßen. Sofern es sich nicht um die eingeklammerten Dinge handelt, geht mir persönlich das Herz auf (andernfalls muss ich grinsen...).
Ich liebe Grillpartys! Die Jungs streiten sich um den Chefposten am Grill, die Mädels schwatzen und verteilen Salat, Bierflaschen ploppen... Und wenn das letzte Steak aufgegessen oder an den Hund verfüttert ist, lässt man den Abend gemütlich am Feuer ausklingen. Ist doch herrlich, oder?
Auf die kleine Grillparty bei uns neulich hab ich mich richtig dolle gefreut. Nicht nur, weil meine liebsten Menschen dabei waren, sondern auch, weil ich ausnahmsweise mal das Zepter in der Hand halten und das Menü bestimmen durfte! Yes!
Extra früh bin ich morgens aufgestanden und hab geschnippelt, gemixt und gebacken was das Zeug hält...



1. Selbstgemachte Foccacia nach diesem Rezept (das Grundrezept hab ich mal in einer Lust auf Genuss gefunden), allerdings umgelegt auf ein Kilo Mehl und einen Würfel frische Hefe. Das Ganze einmal pur, nur mit Fleur de Sel bestreut, und einmal mit roten Zwiebeln, Fleur de Sel und etwas braunem Zucker. Leider kein Bild...

2. Rucola-Salat mit Balsamico-Dressing
Olivenöl, Balsamico, Honig, Salz, Pfeffer, gehacktes Grün einer Lauchzwiebel zu einem Dressing schütteln, Rucola waschen, trocken schleudern, mit geviertelten gelben und roten Kischtomaten sowie gerösteten Pinienkernen und Dressing mischen.
Auf dem Teller unten links zu sehen...

3. Frühlingsknoblauch-Peperoni-Butter


250 g weiche Butter mit 1 Stange (heißt das so? Sieht aus wie eine Lauchzwiebel...) Frühlingsknoblauch (gehackt) und 1/4 gelber Peperoni (gehackt, oh mein Gott, war die scharf!), Salz und Pfeffer in der Küchenmaschine gut durchmixen, in eine Spritztülle geben, kleine Häufchen auf einen Teller spritzen und wieder kühlen.

4. Gegrillte Rindfleischburger mit Krautsalat (ergibt 6 Stück):


Den Salat vormittags schon für den Abend vorbereiten, dafür 1 Spitzkohl, 2 Möhren und 2 rote Zwiebeln fein schneiden bzw. mit der Küchenmaschine raspeln. Mit 6 EL Miracel Whip und 3 EL Weißweinessig gut vermengen (ruhig schön beherzt mit den Händen hineingreifen) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kühl stellen und vor dem servieren nochmals abschmecken.
1,1 kg Rinderhack mit 5 fein geschnittenen Lauchzwiebeln, 2 TL Worcestershiresauce, 3/4 gelber Peperoni (gehackt), Salz und Pfeffer gut vermischen und 6 gleichmäßige Burger-Patties formen. Improvisieren, indem man sie in Fisch-Griller packt und von beiden Seiten etwa 6 min grillen (lassen. Vom Chef am Grill natürlich.)
6 Burgerbrötchen aufbacken, die untere Hälfte mit Krautsalat belegen, Patty drauf und evtl. mit Ketchup und/oder Senf oder sonstwas bestreichen. Schön auch: gegrillter Frühstücksspeck. Leider hab ich zu spät gemerkt, dass dieser den Weg auf den Grill nicht gefunden hat, daher fehlt er im Bild...
Inspiration: Lust auf Genuss (05/2012)

5. Das Dessert...
...bleibt noch eine Weile ein Geheimnis...
 
2 Dinge hat allerdings der Freund meiner Mutter und Grillmeister auch noch gezaubert: Ultra-leckere Puten-Spieße sowie einen Dip aus Fetakäse, Paprika und Ajvar. Rezepte folgen...

Meine Lieben, es war ein wunderschöner Abend! Ich hoffe, euch hat es ebenso gut gefallen, und freue mich auf weitere lustige Grillevents mit euch :)