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Donnerstag, 23. Februar 2012

Seelenfutter: Schoko-Macadamia-Cookies mit brauner Butter

Gerade in stressigeren Phasen lechzt mein Körper geradezu nach gewissen Lebensmitteln. Vorzugsweise süße, schokoladige, kleine Sünden, die der Seele soooo gut tun und den Hüften ja so gar nicht.
Ich habe mal gehört, man soll auf seinen Körper hören, und darum habe ich es endlich geschafft, diese Cookies hier auszuprobieren, die ich am liebsten sofort gebacken hätte, als ich sie bei deliciousdays entdeckt habe. Am Rezept habe ich noch ein wenig gebastelt, zum Beispiel habe ich Macadamianüsse hinzugefügt und ich habe normalen Rohrzucker verwendet, da ich keinen Muscovado-Zucker habe, was vermutlich nicht die beste Idee war.

Rezept (ca. 40 Stück)

150 g Butter
80 g dunkle Schokolade (70%), gehackt
75 g gehackte Macadamia-Nüsse
150 g Rohrzucker
50 g weißer Zucker
1 Ei
1 Eigelb
225 g Mehl (Typ 550)
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Fleur de sel zum Bestreuen



Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen und bräunen. Das dauert ein bisschen und man sollte zwischendrin immer mal wieder umrühren, damit sie nicht anbrennt. Wenn die Butter goldbraun ist und nussig duftet füllt man das Ganze dann in eine Schüssel um, damit die Butter nicht weiter bräunt.
Etwa 30 min abkühlen lassen, in der Zwischenzeit kann man die restlichen Zutaten abwiegen, den Ofen auf 175° vorheizen, die Schokolade in grobe Stücke hacken und das Ei und das Eigelb mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
Die abgekühlte Butter hinzufügen und weiterschlagen, dann die Knethaken in das Rührgerät einsetzen und Mehl und Backpulver hineinsieben. Zu einem homogenen Teig verrühren, dann die Schokolade und die Nüsse untermengen und mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Abstand lassen! Die laufen noch schön auseinander. Mit etwas Fleur de sel bestreuen und etwa 15 min backen, bis sie an den Rändern schon goldbraun sind, in der Mitte aber noch weich.
Herausnehmen, noch einige Zeit auf dem Blech ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.



Nicht ganz so0, wie ich es mir erhofft hatte, ich schiebe das auf den blöden Rohrzucker, der auch viel zu grob war, und darauf, dass ich die Kekse einen Tick zu lange im Ofen hatte... Aber dennoch lecker.

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