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Donnerstag, 16. Februar 2012

Eigenartige Kombi: Rumpsteak mit Kakao-Marinade

Puuuuuuh, schon wieder eine Zeitschrift gekauft. So langsam geht mir der Platz im Regal aus. Mich plagt allerdings noch eine größere Sorge: Wenn ich nicht aufpasse, bleibt dabei bald kein Geld mehr für die erforderlichen Lebensmittel übrig... Und dann? Die leckersten Rezepte im Schrank, aber für mich gibts nur Brot und Wasser? Unvorstellbar. Nicht, dass ich gutes Brot nicht schätze, aber jeden Tag??? Zum Glück ist es noch nicht soweit. Glücklicherweise ist ja immer mal wieder was Gutes im Angebot, vor einigen Monaten schon (ich hätte längst gepostet, hatte aber die Fotos nicht) war es argentinisches Roastbeef. Yeah!
In einer Ausgabe der - immer wieder genialen - Lust auf Genuss, habe ich ein höchst interessantes Rezept für Steak mit Schoki-Marinade gefunden habe. Ich habs ein kleines bisschen an meine Gewürz-Vorräte angepasst und kurzerhand wieder unsere bewährte Kochrunde zusammengetrommelt. Zum Glück haben wir nicht meine Küche verwüstet...

Zutaten für 3 Personen

1/2 TL schwarze Pfefferkörner
1/2 TL Koriandersamen, geschrotet
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL Zwiebelflocken
1/2 TL Paprikapulver, scharf
1 EL Kakaopulver
1 EL Cayennepfeffer
1 EL Rohrzucker
4 Rumpsteaks (mindestens 250 g pro Nase)
Olivenöl
Butterschmalz/Pflanzenfett
2 kleinere Süßkartoffeln

Alle Zutaten für die Marinade mischen und im Mörser fein mahlen. Steaks kalt abbrausen, abtupfen und mit etwas Ölivenöl und der Würzmischung einreiben. Etwa 45 min bei Zimmertemperatur mainieren. Inzwischen die Süßkartoffen längs halbieren und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. In der Fritteuse ca. 10 frittieren. Inzwischen die Steaks in heißem Butterschmalz ca. 3 min von jeder Seite anbraten und bei 100 Grad im Ofen etwa 5 min ruhen lassen. Oder so zubereiten, wie man es gewohnt ist, denn da hat ja jeder so seine eigenen Methoden. Falls nicht: Im Netz finden sich zahlreiche nützliche Tips zum Thema "Das perfekte Steak". Die Süßkartoffenspalten würzen (Schande über mich, ich habe fertiges Pommes-Salz gekauft... was aber sehr lecker war) und mit dem Steak servieren. Dazu gab's noch einen gemischten Salat mit Balsamico-Dressing.



Jaaaa... Hat es mir geschmeckt?... Ja. Also, ich müsste es mein Steak nicht jedes Mal so essen, ein pures Steak ist mir doch lieber. Aber es war nicht schlecht, auf jeden Fall mal etwas anderes. Und schön scharf :)
Was ziemlich genial war: Die Süßkartoffeln. Wir haben extra dickere Spalten geschnitten und auch nicht vorfrittiert, was jedoch nicht geschadet hat. Die waren echt toll.
Was allerdings grausig war: Der Geruch in der Küche. Der feine Kakao verbrennt ziemlich schnell, was für eine ziemliche Rauchentwicklung sorgt. Und der Geruch einer Fritteuse ist ja nie schön. Aber wie gesagt: Wir waren ja nicht bei mir :)
An dieser Stelle also vielen Dank an meine liebe Kommilitonin und Freundin Melina, die außerdem noch die Fotos gemacht (und immer wieder vergessen zu schicken) hat.

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