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Donnerstag, 9. Februar 2012

Der Pommestest

Für nützliche Tipps und Anregungen, was das Kochen angeht, bin ich selbstverständlich immer zu haben und probiere auch so ziemlich alles aus.
Wie man die perfekten Pommes macht, hat mich schon immer interessiert, mangels Fritteuse habe ich es aber noch nie probiert. Das Öl in einem Topf erhitzen wollte ich ebenfalls nicht, denn wohin will man denn nach dem Frittieren mit dem Zeug? In so einer Fritteuse kann das ja erstmal eine Weile bleiben, aber im Topf? Den brauch ich ja noch!
Vor einiger Zeit haben meine liebe Kommilitonin/Freundin/Kochpartnerin und ich Tipps für die perfekten Pommes bekommen. Ein guter Freund von ihr hat mittels einer langen Reihe von Selbstversuchen ein Rezept erstellt, mit dem die Pommes farblich, geschmacklich und konsistenzmäßig genial werden sollen. Ohne Frittieren. Wie soll das denn gehen???
Na das mussten wir doch ausprobieren...


An folgende Vorgaben MÜSSEN wir uns halten, meinte der Profi:

- Festkochende Kartoffeln kaufen (wir haben gaaaaaanz frische, große Kartoffeln aus roter Erde genommen)
- Schälen, waschen, abrubbeln
- In gleichmäßige Stifte schneiden, WASCHEN, WASCHEN, WASCHEN und nochmals WASCHEN, zwischendrin gründlich abrubbeln und immer wieder WASCHEN
- Abtrocknen und in einer Pfanne in heißem Öl rundherum anbraten, damit die Pommes schonmal Farbe bekommen
- Herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen
- Im vorgeheizten Backofen bei 200° Umluft fertig backen, dabei immer mal wieder am Blech rütteln, damit die Pommes auch von allen Seiten bräunen.
- Die fertigen Pommes nach Geschmack würzen und... essen.

Ich muss ja sagen, dass ich wirklich skeptisch war. Pommes anbraten? Die gehören doch frittiert! Und zwar 2mal, und in den Ofen schon gar nicht!
Aaaaaber, wie gesagt, wir haben es einfach mal probiert und die Pommes waren wirklich gut. Zwar nicht die besten, die ich je gegessen habe, aber sie waren lecker und haben vor allem nach Pommes geschmeckt (ich hatte schon die Befürchtung, dass sie geschmacklich eher an Bratkartoffeln erinnern). Teilweise hätten sie etwas knuspriger sein dürfen, aber das lag wohl daran, dass einige etwas zu dick geschnitten waren.

Wir versuchen's auf jeden Fall nochmal, und - wer weiß - vielleicht kriegen wir den Profi ja doch dazu, uns mal live vorzuführen, wie das geht...

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