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Samstag, 31. Dezember 2011

Mein Freund dreht durch: Gratinierte Hackbällchen mit Joghurtsauce

2011 ist so gut wie vorbei... Zeit, groß darüber nachzudenken was nun gut war und was eher nicht, habe ich leider momentan nicht, denn zur Zeit ist bei mir alles ein wenig stressig. Für's Studium gibts einiges zu tun, allerdings bin ich Meisterin, wenn es darum geht, mich mit anderen, viiiieeeeeeeeeeel wichtigeren Sachen von meinen Aufgaben abzulenken.

Gestern zum Beispiel:
1. Fleisch, Gemüse, Burgerbrötchen, Getränke etc. für das heutige Silvester-Grillen einkaufen. WICHTIG!
2. Einen Döner essen. Damit man nicht vom Fleisch fällt.
3. Nochmal einkaufen, für's Abendessen. Am Morgen haben wir nämlich noch nicht gewusst, was es abends geben sollte.
4. Zwiebel-Relish für die Grill-Burger einkochen. Auch seeeeeeeeehr wichtig.
5. Nachtisch zubereiten. Nach dem Motto: "Was du heute kannst besorgen..."
6. Das Chaos beseitigen.
7. Emails checken, um danach SOFORT mit Studium-Kram anzufangen.
8. Auf die Uhr gucken, feststellen, dass es Zeit für's Kochen ist und in die Küche schlendern, um dem Freund beim Durchdrehen und Kochen zu helfen.

So schnell kann ein Tag vorbei sehen, und im Nachhinein wundert es mich gar nicht, dass 2011 für mich so schnell vorbei war. Jetzt sitze ich hier, habe ein schlechtes Gewissen, weil ich immer noch nichts gelernt habe, und was mache ich? Bloggen...
Anstatt mich aber zu schämen, beeil ich mich jetzt einfach ein bisschen mit meinem letzten Rezept für 2011, damit ich noch zum Lernen komme. Los geht's:

Rezept für ca. 6 Personen:

2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Chiliflocken
1,2 kg Rinderbraten
1 TL Kreuzkümmel
4 TL Currypulver
1 TL Kurkuma
150 g Semmelbrösel
4 Eier und 4 Eigelb
500 ml Gemüsebrühe
200 g Vollmilch-Joghurt
100 g Schmand
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 190 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Das Rindfleisch in Stücke schneiden und den Freund durch den Fleischwolf drehen ... Quatsch, ihm dabei zusehen, wie er durchdreht. Also, das Fleisch, ne...
Zwiebel sowie Knoblauch schälen und ebenfalls durchdrehen (lassen). Mit den Gewürzen, den Eiern sowie den Semmelbröseln zum Hack geben, salzen und gut vermengen.
Eine große Auflaufform einölen, aus der Hackmasse Bällchen formen und hineinsetzen. Gemüsebrühe angießen, mit Alufolie abdecken und für ca. 35 min in den Ofen schieben.
Inzwischen schon mal aufräumen und spülen. Joghurt, Schmand und Eigelbe verrühren, salzen. Nach 35 min über die Hackbällchen geben und ohne Folie nochmals 15 min gratinieren. Mit frischem Baguette/Fladenbrot o.Ä. und Salat servieren.



Das Ganze stammt, leicht abgeändert/angepasst, aus der Lust auf Genuss 01/2012 und ist somit schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf 2012. Ein sehr leckerer übrigens!

Damit wünsche ich heute allen einen guten Start ins Jahr 2012 und eine schöne Feier. Mein Freund dreht heute abend sicher wieder durch, nämlich den Rindernacken für die Burger. Ich freu mich...
Wir sehen (lesen?) uns im nächsten Jahr, bis dahin alles Liebe :) !

Dienstag, 27. Dezember 2011

DER NACHTISCH am 1. Feiertag: Vanille-Macadamia-Parfait mit Winterpflaumen

Die lange Suche nach dem perfekten Dessert für das Weihnachtsfest hätte ich mir ehrlich gesagt sparen können, denn die Idee für den 1. Feiertag kam mir relativ spontan beim Schreiben der Einkaufsliste. Irgendwie wollte ich etwas winterlich-fruchtiges und vanilliges, und vor allem etwas, das ich vorher so noch nicht gemacht habe. Parfait hatte ja beim letzten Mal auch gut geklappt, warum also nicht einfach mal abwandeln?
Sogar meine Oma wollte Nachschlag :)

Rezept für 8 Personen

Für das Parfait:
4 Eigelb
Mark von 2 Vanilleschoten
140 g Zucker
500 g Sahne
75 g gehackte Macadamianüsse

Für die Pflaumen:
1 Glas Pflaumen, gezuckert
1 Sternanis
1 Zimtstange
1 Schuss Rotwein
2 Gewürznelken



40 g Zucker in einer Pfanne schmelzen, goldbraun karamellisieren lassen. Die Macadamianüsse unterrühren, bräunen, dann den Mix auf einen geölten Teller geben und auskühlen lassen, anschließend fein zerbröseln.
Sahne steif schlagen. Die Eigelbe in einer Metallschüssel mit dem restlichen Zucker und dem Vanillemark über dem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen, dann über einem kalten Wasserbad kalt schlagen. Die geschlagene Sahne und das Krokant unterheben, evtl. etwas zum Garnieren übrig lassen.
Die Masse in eine Kastenform füllen und mindestens 6 Stunden gefrieren lassen.
Kurz vor dem Servieren die Pflaumen samt Flüssigkeit, Rotwein und Gewürzen in einen Topf geben und aufkochen lassen. Einige Zeit einkochen lassen, dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Bei Bedarf mit etwas Speisestärke binden, ein wenig abkühlen lassen. Die Kastenform aus dem Gefrierfach nehmen, in heißen Wasser tauchen und auf ein Brett stürzen. Parfait in Scheiben schneiden und mit den heißen Pflaumen servieren.


Mmmmmmh...

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Nachgebacken: Oreo Biscotti

Soooooo, liebe Leserinnen und Leser, ich fasse mich ganz kurz bei meinem letzten Beitrag vor dem Weihnachtsfest, denn das Rezept hab ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern Steph vom kleinen Kuriositätenladen abgeschaut. Zutaten und alles weitere, was ihr für diese tollen, knusprigen Kekse braucht, findet ihr also hier.



Sehr lecker (ich steh auf Oreos!), vielen Dank für das Rezept, Steph!
Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest, viele schöne Stunden mit Verwandten und Freunden und natürlich auch gutes Essen :)

Dienstag, 20. Dezember 2011

Auf den letzten Drücker: Weihnachtsmenüvorschlag

Hoppla, da hab ich doch gerade erst gesehen, dass man(n) sich bei Highfoodality einen Weihnachtsmenüvorschlag wünscht:

HighFoodality Blog-Event Weihnachtsmenü 2011

Da durchforste ich doch mal eben mein bisher leider noch übersichtliches Blog-Archiv und stelle ein kleines Menü zusammen - für alle diejenigen, denen bisher die Zeit zum Planen fehlte und die noch eine Last-Minute-Menü-Idee brauchen. Und damit der Aufwand und somit der Stress für das Menü sich in Grenzen hält, schau ich auch extra unkomplizierten Rezepten...

Als Vorspeise:
Birnen-Ziegenkäse-Tarteletts
Als Hauptspeise (es muss ja nicht immer Fleisch sein):
Zitronen-Risotto mit Lachsfilet
Als Dessert:
Spekulatiuscreme mit Espresso-Rum-Sößchen

Guten Appetit und ein Frohes Weihnachtsfest!

Klingt komisch, schmeckt aber gut: Whisky-Espresso-Steaks mit Apfel-Zitronen-Risotto

Manchmal, wenn ich mit meinem Freund koche, darf ich einfach nichts machen. Ich könnt's ja falsch machen. Das gibt des Öfteren auch Zoff, weil ich doch so gerne mitmische, aber manchmal ist es einfach nur die beste Lösung. Wenn zum Beispiel was schief gehen kann, Dinge zeitlich perfekt abgestimmt sein müssen, damit weder etwas verkocht, noch etwas nicht rechtzeitig fertig ist. Neulich abends sollt es Steaks geben (im Angebot bis Silvester, jawoll!), das ist sowieso nie mein Part, zuviel Risiko. Zu roh, zu durch, verbrannt... Da geb ich freiwillig "den Löffel ab" und übernehme lieber die Schnippel- und Spülarbeiten oder rühre mal was um... Und lass mich ansonsten in Ruhe bekochen. Hat sich mal wieder gelohnt...


Rezept für 2 Personen

Für die Steaks:
2 Rumpsteaks à 250-300 g
1 kleines Tässchen Espresso
1,5 TL Whisky
nach Belieben Tabasko
ca. 3 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
100 g Sahne
Salz
Pfeffer

Für das Risotto:
200 g Risotto-Reis
1 Glas Cidre
ca. 600 ml Gemüsebrühe (je nach Reis, kann auch mehr oder weniger sein)
50 g Parmesan, frisch gerieben
Salz
Pfeffer
1 Apfel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 8 cm Lauch
1 Zitrone (Bio)
35 g Butter


Für die Marinade Espresso(heiß), Honig, Öl, Tabasco und Balsamico-Essig verühren. Gaaaaanz vorsichtig sein mit Espresso und Whisky, lieber schluckweise zugeben und öfter probieren, genauso mit dem Tabasco vorgehen. Mein Freund hat den ersten Versuch wohl komplett weggekippt, weil es ganz übel geschmeckt hat... Abkühlen lassen, dann die Steaks einige Stunden darin marinieren. Ca. 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen.
Für das Risotto die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Lauch waschen, putzen und ebenfalls fein würfeln. Schale der Zitrone abreiben. Apfel schälen, in ca. 1 cm große Würfel schneiden, mit Saft von 1/2 Zitrone beträufeln, damit er nicht bräunt. Gemüsebrühe aufkochen, Cidre erhitzen. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Lauch darin anschwitzen. Reis dazugeben und ebenfalls glasig anschwitzen, dann mit Cidre ablöschen.
Apfelwürfel und Zitronenschale zugeben, bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei öfter umrühren und Brühe angießen, sobald die Flüssigkeit verkocht ist. Insgesamt dauert das dann ca. 20 min.
In der Zwischenzeit die Steaks aus der Marinade nehmen und abtupfen. Marinade aufheben!
Die Steaks in heißem Öl von jeder Seite ca. 3 min anbraten, dann salzen und pfeffern und in Alufolie einpacken. Im vorgeheizten Ofen bei 180° ca. 5-6 min ziehen lassen. Evtl. auch Teller vorwärmen (immer schön).
Marinade in die noch heiße Pfanne geben, Sahne angießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas einkochen lassen. 2 min vor Ende der Garzeit des Risottos den Parmesan und die Butter unterrühren, vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel 2 min stehen lassen. Steaks aus dem Ofen nehmen, den Fleischsaft aus der Alufolie noch in die Soße rühren. Risotto mit Pfeffer abschmecken, alles anrichten und servieren.



Solche Sachen kann ich halt nicht so gut. Ich wette, entweder wäre mein Steak zur Schuhsohle oder mein Risotto zu einem einzigen Brei geworden. Da ich das aber nicht machen musste, hat alles super geklappt und einfach nur genial geschmeckt! Leider hat mein Freund keine schönen Teller und es war viieeeeeel zu dunkel, an dieser Stelle also Sorry für das schlechte Foto... Das Risotto ist übrigens zu viel für 2 Personen als Beilage, würde sicher auch für 4 reichen.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wer suchet, der findet... vielleicht...: Kürbiskern-Parfait

Die Suche hat vielleicht ein Ende: Gerade bin ich dem perfekten Nachtisch für Weihnachten ein gutes Stück näher gekommen, ich kann ihn noch schmecken und kann mich insgeheim freuen, dass noch 2 Portionen in meinem Gefrierfach darauf warten, genüsslich verspeist zu werden... Eine weitere Idee hätte ich zwar noch, die ich gerne versuchen möchte, aber dieses Dessert tritt auf jeden Fall die Rotweinbirne und auch die Spekulatius-Mousse gehörig in den Hintern!

Rezept für 4 Personen

2 Eigelb
Mark von 1/2 Vanilleschote
60 g Zucker
3 cl Kürbiskernöl
250 g Sahne
Kürbiskerne, Zucker



Sahne sehr steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Zucker, Vanillemark, Kürbiskernöl und Eigelbe in eine Metallschüssel geben und über dem heißen Wasserbad aufschlagen, bis sich eine homogene Creme bildet. Kurz in einem kalten Wasserbad abkühlen und die Sahne mit einem Schneebesen gut unterrühren. In 4 Schälchen füllen und mindestens 6 Stunden gefrieren lassen. Ca 15 min vor dem Servieren aus dem Eisfach holen und in den Kühlschrank stellen. Derweil Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, etwas Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen. Parfait auf Teller stürzen (bei Bedarf die Schalen kurz in heißes Wasser tauchen) und mit den Kürbiskernen servieren.



Das schmeckt sooooooooooo gut, werde ich auf jeden Fall mal im Hinterkopf für die Feiertage behalten. Meine Schälchen standen vielleicht einen Tick zu lange im heißen Wasser, sodass das Parfait außenrum schon leicht flüssig wurde, aber nichtsdestotrotz war's super lecker, cremig und einfach fantastisch!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Nachgekocht: Keema-Curry

Heute fasse ich mich noch kürzer als gewöhnlich, denn ich habe noch nicht einmal ein eigenes Rezept zum Posten. Mir war schrecklich kalt gestern, weshalb mir der Sinn nach einem wärmenden Eintopf, oder - besser noch - Curry stand. Fündig wurde ich bei Christina von newkitchontheblog, der ich eiskalt dieses Curry nachgemacht habe. Herzlichen Dank für das tolle Rezept, schmeckt wirklich super!

Link

Wo ich das Bild gerade sehe: Stimmt ja gar nicht, ich habe doch ein Rezept für euch! Nämlich für das Naan-Brot, das ich dazu gemacht habe...

Rezept für 3 Fladen

250 g Mehl
75 ml Milch
75 ml Joghurt
1 EL Zucker
1 TL Trockenhefe
1/2 TL Backpulver
1 kleines Ei
1 EL neutrales Öl
etwa 1/2 TL Salz

Milch erwärmen, Zucker und Hefe einrühren und stehen lassen. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben, die Milchmischung, den Joghurt, das Ei und das Öl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, dann in 3 gleich große Kugeln teilen und diese zu dünnen Fladen ausrollen. Eine große Pfanne mit etwas Öl (ich hab Sesamöl genommen), den Fladen hineingeben und backen, bis er Blasen wirft. Dann wenden und fertig backen (vorsicht, verbrennt recht leicht, sobald er gewendet wurde).


Sooo, und neue Schälchen hab ich mir auch endlich besorgt. Hübsch, gell?

Sonntag, 4. Dezember 2011

Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsnachtisch: #3 Punsch-Birne mit Zimt-Zabaione

Noch ist nichtWeihnachten und demnach geht die Suche nach dem perfekten Dessert zum Fest weiter. Die Spekulatius-Mousse ist immer noch im Spiel, wobei die Torte mit Pauken und Trompeten untergegangen ist. Nach so einem üppigen Festmahl, wie es am Heiligabend oder an dern Feiertagen zu erwarten ist, braucht man eher etwas leichteres, fruchtiges, aber dennoch weihnachtliches zum Dessert. Dieser Gedanke hat mich zu folgendem Versuch bewogen:

Rezept für 4 Personen

500 ml Traubensaft
500 ml Rotwein
190 g Zucker
1 Sternanis
1 Zimtstange
4 Gewürznelken
1 TL Kardamom
4 kleine, reife Birnen
100 ml Weißwein (lieblich)
3 Eigelb
1/2 TL Zimt, gemahlen

500 ml Saft, Wein, 150 g Zucker und alle Gewürze (außer dem Zimtpulver) aufkochen. Die Birnen schälen, wenn möglich das Kerngehäuse irgendwie entfernen (keine Ahnung, wie das gehen soll, ohne die Dinger zu halbiern. Ich hab ihn drin gelassen). Dann in den kochenden Saft-Wein-Mix geben und bei geringer Hitze 10 min pochieren. Im Fond abkühlen lassen. Das Ganze am Besten am Tag vorher zubereiten, dann werden die Birnen richtig schön rot.
Kurz vor dem servieren dann die Eigelbe mit dem restlichen Zucker (40 g), 100 ml Weißwein und Zimt in eine Metallschüssel geben, über einem siedenden Wasserbad (die Schüssel soll das Wasser nicht berühren) schaumig schlagen. Die Birnen aus dem Sud heben, abtropfen lassen und zusammen mit Zabaione servieren.



Also DAS war lecker. Definitiv weihnachtstauglich. Stammt aus der Lust auf Genuss (02/2011). Allerdings mal wieder etwas abgeändert, Dessertwein gab es nämlich nur in unglaublich teuer und wurde kurzerhand ersetzt. 20 Euro waren uns nur für einen Versuch echt ein bisschen viel. Wird dann beim nächsten Mal ausprobiert. Beerenauslese wäre sicher auch schon und mit Marsala würde ich's auch gerne mal versuchen.
Ihr glaubt sicher, ich habe nur Pastateller und sonst kein schönes Geschirr. Das stimmt. Noch. Aber demnächst werde ich mir mal schöne Schüsseln, Platten und Dessertteller zulegen. So kann's ja hier nicht weitergehen...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Zum Reinknien: Lachsfilet mit Bandnudeln und Zitronengras-Sößchen

Ich mach's heute mal wieder kurz: Es gibt so Dinge, da könnte ich soviel von essen, dass ich platze. Dieses Gericht gehört definitiv dazu...

Zutaten für 2 ausgehungerte Esser

350 g Lachsfilet
250 g Bandnudeln
3 Stangen Zitronengras
Weißwein
2 Becher Sahne
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 10 cm Lauch
Kurkuma
Cayennepfeffer
Salz
Pfeffer



Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Den Lauch waschen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Zitronengras waschen, die enden abschneiden, einmal halbieren und ein wenig auseinander nehmen.
Das Lachsfilet waschen, trocken tupfen und auf der Hautseite ca. 4 min in Pflanzenfett scharf anbraten, wenden und noch 2 min auf der anderen Seite braten. So ungefähr zumindest, der Lachs sollte innen noch roh sein. Aus der Pfanne nehmen, die Haut entfernen und in Würfel schneiden. In der gleichen Pfanne Zwiebel, Knoblauch und Lauch anschwitzen, wenn es der Lauch anfängt braun zu werden, mit Weißwein ablöschen. Bitte, bitte keinen Fusel nehmen, welchen Sinn hat es denn, etwas ins Essen zu schütten, was man nicht einmal trinken würde? Wir hatten einen leckeren Weißburgunder von einem unserer Kommilitonen, der praktischerweise auf einem Weingut groß werden durfte.
Jedenfalls: Zitronengras hinzufügen, Sahne angießen und die Lachswürfel vorsichtig in die Pfanne geben. 10-15 min einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht und der Lachs gar ist. Mit Kurkuma, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen, die Zitronengrasstücke entfernen. In der Zwischenzeit die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. In der Soße schwenken (schön auf den Lachs aufpassen, der zerfällt immer so leicht) und auf Teller verteilen.


Mmmmh.