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Freitag, 25. November 2011

Auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsnachtisch: #1. Spekulatiuscreme mit Espresso-Rum-Sößchen

In der Vorweihnachtszeit, die ja jetzt eeeeeeeeendlich anfängt (der erste Adventssonntag naht!!!), wimmelt es ja nur so von Zeitschriften, die sich ausschließlich mit dem perfekten Festmahl für Weihnachten, Silvester oder einfach eine Vorweihnachtsparty beschäftigen. Und in diesem Jahr kaufe ich sie (fast) alle, denn ich bin auf der Suche nach dem ultimativen Weihnachtsnachtisch. Eine Zeitschrift hat es mir dabei besonders angetan:
"Lisa Kochen und Backen: Sweet Dreams". Die aktuelle. Habt ihr mal das Cover gesehen? Eine Waaaaaaaahnsinns-Schokotorte ist da drauf! Beim Durchblättern hab ich zu meinem Entsetzen festgestellt, dass eben dieses Schmuckstück mehr als 800 kcal PRO STÜCK hat. Ich zähle ja normalerweise keine Kalorien, aber das ist schon heftig...
Neben geschätzten 30 Torten, die ich ALLE essen würde, finden sich darin allerdings auch zahlreiche Cremes, Puddings und Eisträume, weshalb ich recht zuversichtlich bin, darin meinen Nachtisch zu finden.
Den ersten Versuch gabs am Sonntag zum Nachtisch bei unserer Dinnerparty... Zwar auch eine Kalorienbombe, aber hey: Es ist bald Weihnachten!

Zutaten für 4 Portionen

200 ml Milch
1 Zimtstange
60 g Gewürz-Spekulatius
70 g Puderzucker
6 Eigelb
4 Blatt Gelatine
125 g Schlagsahne

100 ml starker Espresso
60 g Rohrohrzucker
1 EL brauner Rum




Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Milch mit Zimtstange aufkochen, Zimtstange entfernen und zerbröselte Kekse darin auflösen. Die Eigelbe mit dem Puderzucker schaumig schlagen, in einen Topf geben und die heiße Zimt-Keks"milch" (eher breiige Konsistenz) hineingießen. Bei geringer Hitze so lange rühren, bis die Creme andickt. Die Gelatine darin auflösen und die Masse durch ein Sieb streichen. Abkühlen lassen, dann die Sahne steif schlagen und unterheben. In Schälchen füllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
Den Espresso mit dem Rum und dem Zucker zu einem Sirup einkochen. Die Creme auf Teller stürzen (das hat, zugegeben, nicht sooooo gut geklappt), mit der Soße übergießen und mit zebröseltem Spekulatius bestreuen.

An den Mengen habe ich geringfügige Änderungen vorgenommen, wie immer. Und okay, ich gebe zu, dass ich die Soße etwas zu lang eingekocht hab, sodass in abgekühltem Zustand die Konsistenz eher Karamellbonbons ähnelte. Geschmacklich aber super, also: Lecker! Ich werde weiter testen, aber dies hier kommt definitiv in die engere Auswahl...

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