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Samstag, 13. August 2011

Abgehoben: Soufflé mit Kirschwasser

Seit ca. 1 Jahr habe ich hübsche, kleine Soufflé-Förmchen. Ein Soufflé wollte ich immer schon mal machen. Das geht so toll auf. Ich liebe auch Hefeteig, denn ich bin jedesmal wieder gespannt, ob er aufgeht. Und freu mich dann immer wie ein Schneekönig, wenn er fast aus der Schüssel springt.
Bisher haben meine schönen Porzellan-Förmchen aber noch nie einen Backofen kennengelernt, sondern bloß für Panna-Cotta etc. gedient. Das sollte sich am Freitagabend bei unserem Kochevent endlich ändern...



Für 6 Soufflé-Förmchen:

90 g Butter und Butter für die Förmchen
100 g Mehl
6 Eier
1 Vanilleschote
500 ml Milch
90 g Zucker und Zucker für die Förmchen
100 ml Kirschwasser
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben




Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Butter in einer Pfanne schmelzen, Mehl einstreuen und ca. 2 Minuten bei geringer Hitze rühren, damit sich beides gut vermischt. Etwas abkühlen lassen.
Eier trennen, Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herausschaben. Milch, Zucker, Vanillemark und -schote aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die Mehl-Butter-Masse dazugeben. Mit einem Schneebesen glatt rühren (wirklich, wirklich kräftig rühren!).
Topf wieder auf den Herd stellen und einmal aufkochen lassen. Wieder kurz abkühlen lassen, in der Zwischenzeit Eiweiß mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen, die Förmchen buttern und mit Zucker ausstreuen. Die Eigelbe nacheinander unter die Teigmasse rühren und zum Schluss den Schnaps dazugeben. Eischnee vorsichtig gleichmäßig unterheben. Die Förmchen zu 2/3 mit der Masse befüllen, auf der 2 Schiene von unten in den Ofen stellen und 20-25 Minuten backen. AUF KEINEN FALL DIE OFENTÜR ÖFFNEN! Dann fällt nämlich alles zusammen...
Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und rasch servieren, denn es fällt wirklich schnell zusammen!




Es war echt lecker, nicht zu süß und wunderbar fluffig. Ich habe nur 1/3 des Rezeptes gemacht, für 2 Personen also. Irgendwie ergab das aber trotzdem 3 Förmchen... Das Rezept stammt mal wieder aus der Lust auf Genuss, und zwar der Ausgabe 7/2011, ich habe allerdings anderen Schnaps als gefordert verwendet. Darin sind lauter französische Rezepte, eine wirklich tolle Zeitschrift, beim Lesen gerät man wunderbar ins Schwärmen...

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