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Dienstag, 13. Februar 2018

Noch dünner: Rote Bete - Risotto - Ziegenkäse - Limette - Lachs

Blog-Event CXXXVII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)

Blog-Events mag ich wirklich gern - nicht nur, wenn es was zu gewinnen gibt. Das ist zwar ein Grund mehr, mitzumachen, aber auch die kreativen Ideen der Kollegen in der Zusammenfassung sind es wert (eigene Teilnahme hin oder her), mal zu stöbern. Das aktuelle Event, gesponsert von Graef, im kochtopf wird sicher einige spannende Kreationen zu Tage fördern - ich freue mich auf die Zusammenfassung!
Ich war schon einmal kreativ (hier), nun kommt mein zweiter Beitrag:
Risotto mit Ziegenkäse trifft auf dünn gehobelte rote Bete, Limette und Lachs-Sashimi.


REZEPT für 4 Personen (Zwischengericht)

1 weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
180 g Risotto-Reis
20 g Ziegenhartkäse
70 g Ziegenfrischkäse
1 TL Butter
100 ml Sekt (trocken)
600 ml Gemüsebrühe
2 Bio-Limetten
Meersalz
roter Kampotpfeffer
1 große Rote Bete
Olivenöl
300 g Lachsfilet in Sushi-Qualität

Rote Bete schälen, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer einreiben und in Alufolie wickeln. Im Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 1 Stunde garen.
In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch abziehen und sehr fein hacken. Zwiebel in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze anschwitzen, Reis und Knoblauch dazugeben und ebenfalls glasig anschwitzen. Mit Sekt ablöschen, auf kleiner Hitze unter Rühren garen, immer wieder Brühe (durch ein Sieb) angießen und Reis leicht bisfest garen. Am Schluss fein geriebenen Ziegenkäse, Ziegenfrischkäse und Butter einrühren, mit Salz, Pfeffer, abgeriebener Limettenschale und -saft abschmecken und abgedeckt beiseite stellen. Lachs kalt abwaschen, trocken tupfen und in feine Scheiben schneiden, rote Bete auswickeln und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Kreisförmig auf einem Teller anrichten, in die Mitte einen Klecks Risotto geben, leicht pfeffern, Lachs darauf legen, mit etwas Limettensaft beträufeln, Limettenschale darauf streuen und servieren.



Lasst es euch schmecken!







Samstag, 3. Februar 2018

So dünn es geht: Tafelspitz-Carpaccio mit Möhren und Kartoffelchips

Blog-Event CXXXVIII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)Endlich, endlich, habe ich mal wieder Zeit gefunden, an einem Blog-Event teilzunehmen. Zorra hat sich dieses Mal etwas Besonderes ausgedacht und ruft zum Schneiden auf - mit Allesschneider, Mandoline, Messer... Hauptsache, kreativ und dünn aufgeschnitten.
Und das Beste: Es gibt unter dem Motto Sliced Kitchen auch etwas zu gewinnen! Und zwar 3 Allesschneider von Graef, die, da bin ich sicher, weitaus bessere Schneid-Ergebnisse erzielen als mein günstiges Modell, welches mir meine Oma vor einigen Jahren überlassen hat. Für Brot (wenn die Kruste nicht zu hart ist) okay, dünn aufschneiden? Unmöglich.

Ich hab's trotzdem versucht und mir gleich 2 Rezepte für das Event überlegt, von denen ich euch heute das erste vorstellen möchte. Mit Resten vom gegarten Tafelspitz und knusprigen Kartoffelchips habe ich eine traditionell angehauchte Vorspeise kreirt und den Klassiker mal etwas anders serviert...


 
REZEPT für 2 Personen

200 g gegarter Tafelspitz (Rind), kalt
100 g Kräuter für grüne Sauce
200 g Sauerrahm
2 EL Joghurt
Zitronensaft
2 Möhren
300 g kleine Kartoffeln
Öl zum Frittieren
Olivenöl
Kreuzkümmel
Salz 
Pfeffer, bunt/schwarz
Pfeffer, weiß
Piment d'Espelette
Petersilie zum Bestreuen



Kräuter waschen, trocken schleudern, hacken und mit Sauerrahm fein pürieren. Joghurt unterrühren und mit Salz, weißem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Möhren schälen und in 2 mm dünne Scheiben schneiden, mit etwas Olivenöl mischen, mit Salz, schwarzem oder buntem Pfeffer und etwas Kreuzkümmel würzen und im Ofen bei 190°C Umluft ca 20 min backen, einmal wenden. Kartoffeln schälen, waschen, abtrocknen und sehr dünn hobeln (mit meinem Equipment schwierig, wie gesagt...). In heißem Öl portionsweise knusprig frittieren, abtropfen lassen und mit Salz (gern auch Bärlauchsalz) sowie und Piment d'Espelette würzen. Fleisch dünn aufschneiden, auf Teller legen, gegarte Möhren und Kartoffelchips sowie Klecksen von grüner Sauce darauf verteilen und mit Petersilie bestreut servieren.
Die Möhren könnte man natürlich auch dünn hobeln und frittieren...

Ach ja, den Tafelspitz hatte ich am Vortag so zubereitet: In Fleischbrühe mit zusätzlich 1 Möhre, etwas Sellerie und Lauch 2 Stunden leicht simmern lassen.

PS: Sorry für das schlechte Foto - Licht war Mangelware...

Samstag, 27. Januar 2018

Diverses aus guten Zutaten...

Gute Zutaten schreien nach einfachen Rezepten ohne viel Schnick-Schnack, meint ihr nicht auch? Um die Weihnachtszeit kam ich in den Genuss, wunderbaren Pancetta und Ziegenhartkäse auf dem Wein-Nachts-Markt in Traben-Trarbach zu erstehen. An einem Stand, der mir vom sympathischen Küchenchef des Moselschlösschens in Traben-Trarbach, Bernhard Tintemann, persönlich empfohlen wurde. (Kennengelernt habe ich ihn beim Genussduell - ich werde noch berichten!)
Wieder zu Hause habe ich mich entschlossen, eine simple Carbonara daraus zu kochen und mit den Resten Pizza belegt - so gut!

CARBONARA

REZEPT für 2 Personen
250 g Nudeln nach Wahl (wir hatten leider nur noch Maccheroni)
100 g Pancetta
50 g Ziegenhartkäse
roter Kampotpfeffer
3 Eigelb



Speck fein würfeln und in einer Pfanne goldbraun braten. Nudeln derweil kochen. Käse reiben und mit den Eigelben sowie etwas Pfeffer verquirlen. Fertige Nudeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Speckpfanne vom Herd nehmen und die Nudeln unterrühren. Eigelbmischung sowie ggf. etwas Kochwasser dazugeben und vermischen. Das Ei sollte nicht stocken (ist mir aber leider passiert...). Mit mehr Käse und Pfeffer bestreut servieren und zu einem guten Glas Wein genießen.


PIZZA MIT PANCETTA UND ROTEN ZWIEBELN

REZEPT für 2 Personen
Pizzateig
Tomatensauce (dieses Mal mit Weiß- statt Rotwein gekocht)
100 g Pancetta in möglichst dünnen Scheiben
125 g Büffelmozzarella
2 rote Zwiebeln
Ziegenhartkäse
roter Kampotpfeffer



Pizzateig in 2 Kugeln teilen und dünn ausrollen. Mit Tomatensauce bestreichen,  mit Büffelmozzarella, Speck und Zwiebeln belegen und im sehr heißen Ofen knusprig backen. Mit Pfeffer bestreuen und Ziegenkäse darüber reiben.

Was mir für dieses Rezept gefehlt hat, war eine vernünftiger Allesschneider. Meiner eignet sich zum Brot schneiden, für Aufschnitt von Speck und Schinken lässt er sich jedoch nicht dünn genug einstellen. Wie gut, dass es bei Zorra bald welche zu gewinnen gibt - ein Rezept habe ich mir schon überlegt und werde auf jeden Fall mein Glück versuchen...



Samstag, 13. Januar 2018

Wärmt aufgewärmt auf: Lammcurry

Hallo... is(s)t da noch wer? Ja? Schön! Dann wünsche ich ein frohes neues Jahr, vor allem Gesundheit und Glück! Und entschuldige mich in gleichem Atemzug, dass es hier so ruhig war zum Jahresende. Der Grund? Akuter Zeitmangel (noch nicht mal Weihnachtsgeschenke aus der Küche gab es dieses Jahr!!!)... Besserung ist in Sicht, drum melde ich mich zurück und starte ins neue Jahr mit einem wärmenden Schmorgericht aus besten (beinahe persönlich bekannten) Zutaten... 

Wenn Gäste kommen, bereite ich am liebsten Schmorgerichte zu. Die kann ich am Vortag oder vormittags vorbereiten, abends dann aufwärmen und die Beilagen zubereiten. Dabei schon den ersten Wein schlürfen und in Ruhe den Tisch decken. So vermeide ich, dass ich bei Eintreffen der Gäste komplett gestresst in einer chaotischen Küche stehe, wo hinter mir gerade die Kartoffeln überkochen und das Fleisch anbrennt.
Neulich kamen liebe Menschen zu Besuch - die perfekte Gelegenheit, die verbliebene Lammschulter aus dem Tiefkühler zu befreien und ein indisches Curry zubereiten... Bestens geeignet, um durchgefrorene Gäste aufzuwärmen!

REZEPT für 5 Personen

1,5 kg Lammschulter
Salz
roter Kampotpfeffer
1 EL Butterschmalz
5 rote Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
4 kleine Chilischoten
4 cm Ingwer
2 TL Kreuzkümmelsamen
2 TL Koriandersamen
2 Kardamomkapseln
1 kleine Zimtstange
2 Gewürznelken
ggf. 2 Zimtblüten
1 TL Kurkuma, gemahlen
800 g gehackte Tomaten
Naturjoghurt
Schwarzkümmel


Lamm abspülen, trocken tupfen, Fett und Sehnen entfernen und würfeln. In  heißem Butterschmalz rundherum anbraten. Derweil Zwiebeln würfeln, Chili, Knoblauch und Ingwer sehr fein würfeln und die Gewürze (außer Kurkuma und Zimtstange) in einer Pfanne ohne Fett anrösten. (Kardamomkapseln vorher aufbrechen und nur den Inhalt verwenden.) Anschließend im Mörser fein zerstoßen.
Fleisch aus dem Topf nehmen und die Zwiebeln sowie Knoblauch, Chili und Ingwer im Bratfett anbraten. Fleisch, Kurkuma, Zimtstange und etwa 2 EL der Gewürzmischung dazugeben, Tomaten und etwas Wasser hinzufügen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1,5 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch schön weich ist. Mit Salz, rotem Kampotpfeffer und ggf. etwas mehr Würzmischung abschmecken. Mit einem ordentlichen Klecks Joghurt und Schwarzkümmel bestreut servieren.

Serviert habe ich das Ganze mit Basmati- und Wildreis sowie Naan-Brot und einem Dip aus Joghurt, Knoblauch und Limettensaft.

Ein schönes, hoffentlich sonniges Wochenende euch allen!