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Sonntag, 15. Oktober 2017

Für sonnige Herbsttage: Schoko-Kokos-Eiscreme

Die Sonne kommt mal wieder raus - Zeit für Eiscreme!
Schoko-Kokos-Eis gibt es in der Eisdiele meines Vertrauens in folgender Form: Kokoseis mit Schokosplittern drin. Super lecker! Für einen Selbstversuch habe ich das Ganze umgekehrt und Schokoladeneiscreme mit Kokosraspel und Raffaello gepimpt. Die Reste meiner heißgeliebten weißen Kugeln mussten weg - unfassbar, dass sie im Schrank überleben konnten, bis sie nicht mehr knackig waren. Pure Selbstbeherrschung - normalerweise sind die bei uns recht schnell weg.
Beim nächsten Mal würde ich ganz auf die Raspel verzichten und dafür ein paar Kugeln Raffaello mehr ins Eis schmuggeln.

REZEPT

375 ml Vollmilch
200 g Sahne oder Crème Double
3 Eigelb
1 Prise Salz
65 g Zucker
35 g Invertzuckersirup
130 g Bitterschokolade (min 72% Kakao)
30 g Kakaopulver
eine Handvoll Kokosflocken
6 Raffaello



Zunächst die Eismasse vorbereiten. Dazu wie gewohnt Milch und Sahne mit Salz und Kakaopulver sowie Schokolade in einem Topf erhitzen, bis die Mischung dampft, aber nicht kocht. Eigelbe in einer Metallschüssel mit Zucker und Invertzuckersirup hell-cremig aufschlagen. Die heiße Milchmischung unter konstantem Rühren dazugießen, dann die Masse zurück in den Topf gießen und bei mittlerer Hitze mit einem hitzbeständigen Spatel rühren, bis sie eindickt (etwa bei 80°C, nicht kochen lassen!). Durch ein Sieb in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen, evtl. in einem kalten Wasserbad unter gelegentlichem Umrühren. Dann über Nacht im Kühlschrank kühlen und am nächsten Tag gehackte Raffaello sowie Kokosflocken unterrühren und die Masse in einer Eismaschine cremig gefrieren lassen. 2 Stunden im Tiefkühler nachfrieren lassen.

Alternativ die Eismasse im TM zubereiten: Zucker im TM 20 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren, Invertzuckersirup, Eigelbe, Milch, Kakaopulver, Salz, Schokolade und Sahne hinzufügen und 30 sec auf Stufe 4 mixen. 40 min, Linkslauf Stufe 1 bei 80°C erhitzen.

Und dann ab damit auf die Terrasse und die Sonne genießen... Habt einen schönen Sonntag!

Samstag, 7. Oktober 2017

Irisch ausgefallen: Kabeljau-Bites in Zitronengras-Panade mit Mango-Chili-Aioli

In unserem Irland-Urlaub (ich werde noch irgendwann berichten) haben wir mehrfach wirklich gut gegessen. Was wir zunächst kaum für möglich gehalten hatten - gab es doch in scheinbar jedem Restaurant das Gleiche: Chowder, Burger, Stew, Chicken Wings, Fish and Chips. Aber dank der tollen Tipps in Reiseführer, Zeitschriften und eines Blogger-Kollegen, fanden wir außergewöhnliche und wirklich gute Adressen, die ich jedem Irland-Urlauber weiterempfehlen würde.
In Cork beispielsweise haben wir ein Gericht gegessen, welches ich unten versucht habe nachzubauen: Knusprig ausgebackene Fish-Bites in Zitronengras-Panade mit Mango-Mayonaise - allerdings mit Süßkartoffelpommes und Seeteufel...

REZEPT für 2 Personen

Für den Fisch:
350 g Kabeljau
Pankomehl
Mehl
Salz
Zitronensaft
1/2 Stange Zitronengras

Für die Aioli:
1 Ei
150 ml neutrales Öl
1/4 Mango
Salz
1 Knoblauchzehe
Petersilie, gehackt
rote Chilischote, gehackt



Ei trennen, das Eigelb mit Knoblauch und etwas Salz pürieren. Mit einem Schneebesen aufschlagen, dabei das Öl tröpfchenweise hinzufügen, wenn sich alles gut verbunden hat, kann man von Tröpfchen zu einem dünnen Strahl übergehen. Mit Salz abschmecken, Petersilie und rote Chilischote unterrühren. Kalt stellen. Mango fein würfeln und ebenfalls beiseite stellen.
Zitronengras auf einer Reibe fein reiben, mit Pankomehl mischen. Fisch säubern, säuern, salzen, in Stücke schneiden und in Mehl wenden, durch das Eiweiß ziehen und in den Pankobröseln wenden. In heißem Butterschmalz goldbraun ausbacken (mittlere Hitze) und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Fish-Bites auf Teller verteilen, Mayonaise im Glas mit Mango garniert dazu reichen.

Dazu gab's bei uns Kartoffelspalten und einen fruchtigen Gurkensalat mit Chili, Dill und Melone.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende - genießt es!

Freitag, 29. September 2017

Gab's dazu: Süßkartoffelpüree und gebratene Pfifferlinge

Den geschmorten Lammnacken habe ich euch ja schon vorgestellt, heute möchte ich das Gericht komplettieren und euch verraten, was ich als Beilage serviert habe. Der Genussabend mit René Klütsch bei Pfeffersack & Söhne diente mir dabei als Inspiration, denn das Süßkartoffel-Püree, welches ich dort essen durfte, war phänomenal. Der Grund waren die geräucherten Chiliflocken (Chipotle Jalapeno), die mit der Süße der Kartoffel perfekt harmonierten. Da Pfifferling-Zeit war, gab es außerdem gebratene Pfifferlinge und somit eine rundum gelunge Mahlzeit...

REZEPT für 3 Personen

Für die Süßkartoffeln:
3 Süßkartoffeln à ca. 200 g
ca. 100 ml Sahne
1 Stückchen Butter
Meersalz
ein paar Kreuzkümmelsamen
ca. 1/2 TL Chipotle Jalapeno (geräucherte Chiliflocken)
Zimtstange

Für die Pfifferlinge:
500 g Pfifferlinge
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Meersalz
Tasmanischer Bergpfeffer
gehackte Petersilie
Butterschmalz



Die Süßkartoffeln schälen, waschen, würfeln und in Salzwasser in ca. 20 min weich kochen. Abgießen und auf der ausgeschalteten Platte im offenen Topf ausdampfen lassen. Sahne erhitzen und Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis die Samen duften und knistern, Chipotle Jalapeno kurz mitrösten, dann beides fein mörsern. Süßkartoffeln mit Butter und so viel Sahne, wie für die gewüschte Konsistenz nötig, pürieren und mit Kreuzkümmel, Chipotle und frisch geriebener Zimtstange abschmecken. Auf kleiner Hitze warmhalten und gelegentlich rühren.
Derweil die Pifferlinge zubereiten:
Gewaschene und geputzte Pfifferlinge in heißem Butterschmalz bei starker Hitze anbraten. Schalotte und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Wenn die austretende Flüssigkeit verdampft ist, zunächst Schalottenwürfel mitbraten, zum Schluss den Knoblauch zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Pilze vom Herd nehmen, mit Salz und Bergpfeffer würzen und Petersilie unterheben.

Das Püree schmeckt aufgrund der geräucherten Chili in Kombination mit dem Zimt schon so herrlich, dass es fast gar nichts mehr braucht. Die Pilze und der Lammnacken schmecken aber trotzdem wunderbar dazu :)...

Ein schönes langes Wochenende wünsche ich euch!

Freitag, 22. September 2017

Für die letzten Sonnenstrahlen: Maisbrot

Beim gemeinsamen Grillen mit Freunden neulich habe ich nicht nur Meersalz-Eis mitgebracht, sondern auch ein etwas anderes Brot: Gebacken mit Maismehl und Polenta wird es nicht nur schön gelb, es ist auch eine feine Alternative zum Baguette. Nutzt doch die angekündigten Sonnenstrahlen am kommenden Wochenende um die Grillsaison mit diesem Brot abzuschließen!


REZEPT für 6-8 Personen

140 g Maisgrieß
100 g Maismehl
140 g Dinkelmehl (Type 630)
1/2 TL Natron
2 TL Weinsteinbackpulver
2 TL Honig
1/2 TL Meersalz und etwas zum Bestreuen
2 Eier
150 g Joghurt
160 ml Milch
4 EL Olivenöl


Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Grieß und Mehlsorten mit Natron und Backpulver mischen, Eier mit Honig, Joghurt und Milch sowie Olivenöl verrühren. Mehlmix hinzufügen und zu einem Teig vermischen. Ca. 1 cm dick auf ein Backblech streichen, mit etwas Meersalz bestreuen und im Ofen ca. 25 backen.
Abkühlen lassen, in Stücke schneiden und vor dem Servieren von beiden Seiten kurz grillen.

Habt ein schönes Wochenende! 

Inspiration: Lust auf Genuss (9/2017)